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Vorsorge beim Mobilfunk
Die elektromagnetischen Felder, die beim Telefonieren
mit Handys auftreten, sind im Allgemeinen sehr viel stärker als die Felder, denen man z.B. durch benachbarte Mobilfunkbasisstationen ausgesetzt ist. Daher hält es das BfS für besonders
wichtig, die Felder, denen die Nutzer von Handys ausgesetzt sind, so gering wie möglich zu halten und empfiehlt,
- in Situationen, in denen mit einem Festnetztelefon
oder mit einem Handy telefoniert werden kann, das Festnetztelefon zu verwenden.
- Telefonate per Handy kurz zu halten. Sollten die
elektromagnetischen Felder beim Telefonieren mit Handys ein gesundheitliches Risiko bewirken, kann ein kürzeres Gespräch zu einer Verringerung dieses möglichen Risikos führen.
- Möglichst nicht bei schlechtem Empfang, z.B. aus
Autos ohne Außenantenne, zu telefonieren. Die Leistung, mit der das Handy sendet, richtet sich danach, wie gut die Verbindung zur nächsten Basisstation ist. Die Karosserie von Autos
verschlechtert die Verbindung und das Handy sendet mit einer höheren Leistung.
- Handys zu verwenden, bei denen der Kopf des Nutzers
möglichst geringen Feldern ausgesetzt ist. Die entsprechende Angabe ist der SAR-Wert (Spezifische Absorptions-Rate), Zulässig sind SAR-Teilkörperwerte bis maximal 2 Watt pro Kilogramm
(gemittelt über 10 Gramm). Die Hersteller von Handys planen, ab Herbst 2001 SAR-Werte anzugeben, die unter festgelegten Bedingungen ermittelt wurden.
- Abgesetzte Kopfhörersysteme - sogenannte
"Head-Sets" zu verwenden. Die Intensität der Felder nimmt mit der Entfernung von der Antenne schnell ab. Durch die Verwendung von Head-Sets wird der Abstand zwischen Kopf und
Antenne stark vergrößert, der Kopf ist beim Telefonieren geringeren Feldern ausgesetzt.
Entnommen den Informationsseiten des Bundesamtes für Strahlenschutz (www.bfs.de)
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