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Nur ein leichter Hauch von UMTS
Mobilfunk: Branche vor einem spannenden Jahr 2002
Selten war der Mobilfunkmarkt gespaltener als zu
Beginn des Jahres 2002: Pessimismus und Technik-Euphorie liegen dicht beieinander. Handyfans jedenfalls erwartet in diesem Jahr viel Neues. Von UMTS dürften sie jedoch kaum mehr als einen
Hauch erhaschen. Die Handyhersteller waren in diesem Jahr die ersten, die leichten Optimismus streuten. Nach einer Analyse der Zahlen des letzten Quartals 2001 bestätigen die vier
Branchenriesen Nokia, Ericsson, Siemens und Motorola moderate Besserungen. Nachdem der Handy-Absatz im vergangenen Jahr weltweit auf etwa 400 Mio. verkaufte Mobiltelefone schrumpfte,
rechnen die Konzerne für 2002 mit bis zu 440 Mio. abgesetzten Handys. „Die Hoffnung der Anbieter richtet sich darauf, dass im zweiten Halbjahr ein Schub einsetzt, vor allem durch die
Einführung neuer Produkte“, so Theo Kitz, Technologie-Analyst bei Merck Finck & Co. Neue Produkte – die werden hierzulande vor allem drei Entwicklungen forcieren. Die Einführung
von i-mode durch E-Plus, der Multimedia-Messaging Service (MMS) und mit ihm der neue WAP-2.0-Standard für neue farbenprächtigere Dienste auf dem Handy und vielleicht auch schon
UMTS.
Februar 2002
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