|

UMTS
Universal Mobile Telefon S
ystem. Weltweiter Mobilfunkstandard der dritten Generation (nach analog und digitalem GSM-Standard). UMTS-Lizenzen wurden in
den europäischen Ländern im III. Quartal 2000 vergeben. Der Start ist für 2002 geplant. Mit UMTS sind wesentlich höhere Datenübertragungsraten möglich als in GSM-Netzen (bis zu 2 MBit/s gegen über 9600 bit/s). Somit ist auch z.B. Video-Übertragung möglich.

Vanity
Auf fast jedem modernen Telefon sind auf dem Tastaturfeld auch Buchstaben angegeben. Diese dienen für sogenannte Vanity-Rufnummern. Diese werden meist
für Service-Rufnummern verwendet, z.B. 0800-TAXIRUF, was der Nummer 0800-8294783 entspricht aber leichter zu merken ist. Auch Privatleute können sich
inzwischen Vanity-Rufnummern zulegen.So z.B. 0700-MANFRED. Auch die Wunschnummern bei Mobilfunkbetreibern kann man als Vanity-Nummer gestalten, z.B. 0163-MANFRED
Viag Interkom
4. Deutscher Mobilfunkanbieter der das digitale E2-Netz anbietet. Hat günstige
Tarife, aber Qualitätsprobleme
Vibrationsalarm
Bei vielen Mobiltelefonen kann der Klingelton abgeschaltet werden und dafür ein
Vibrationsalarm aktiviert werden. Das Handy vibriert dann deutlich. Dies ist zweckmäßig in Besprechungen etc. um andere Teilnehmer nicht zu nerven.
Visitor Location Register
Hält sich z.B. ein Hamburger in München auf, so wird diese Tatsache in einer
zweiten Datenbank festgehalten (zusätzlich zum HLR), im Münchner Visitor Location
Register (VLR), des Netzes, in dem er eingebucht ist. Anders als im HLR, in dem die meisten Daten stabil wie in einer Stammdatei aufbewahrt werden, wird hier im VLR die jeweilige
Situation am Ort des Geschehens dynamisch abgebildet. Abgehende Gespräche können so ohne Rückfrage beim HLR (beispielsweise im fernen Hamburg)
gefhrt werden: Die Hauptlast der Gespräche wird lokal bearbeitet. Der Netzbetreiber kann das VLR auf demselben System wie das örtliche HLR unterbringen.
VLR
Vorwahlen
Ursprünglich hatten die deutschen Mobilfunknetze nur eine Vorwahl: D1 die 0171,
D2 die 0172, E1 die 0177 und E2 die 0179. Durch mehr und mehr Kunden wurden die Nummern knapp, und jeder Netzbetreiber bekam weitere Vorwahlnummern zugeteilt.
Inzwischen gibt es folgende Vorwahlen: D1: 0170, 0171, 0175, 0160, 0161 D2: 0172, 0173, 0174, 0162 E1: 0177, 0178, 0163 E2: 0176, 0179
Die Vorwahlen für die UMTS-Netze werden mit 015x beginnen.

WAP
Wireless Application P
rotocoll. Versuch Internet-Inhalte auf das Mobiltelefon zu bringen. Da ein Mobiltelefon nicht direkt die Internetsprache HTML versteht, müssen die Seiten neu geschrieben sein in WML. Problem bei WAP sind die langsamen Datenübertragungsraten (9600 bps), das im Vergleich zu einem Computermonitor winzige Display und die hohen Kosten (0,39 DM/Minute)
WML
Wireless Markup Language. An die Internetsprache HTML angelehnte Sprache zur
Programmierung von WAP-Seiten

Xtra

Z1
Eingabehilfe für SMS ähnlich T9. Die SMS-Eingabehilfe Z1 ist noch besser als T9. Sie zeigt bereits das ganze Wort an, wenn das eingebaute Wörterbuch keine weiteren Alternativen mehr gespeichert hat. Wird bei Alcatel-Handys verwendet.
Zelle
Gebiet, das von einer Antenne einer Basisstation mit evtl. nachgeschalteten
Repeatern versorgt wird. Durch den Einsatz von sektorisierten Antennen werden häufig drei Funkzellen von einer BTS versorgt.

|