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A-Netz
Erstes deutsches Mobilfunknetz. Es ging 1958 in Betrieb und lief bis 1977. Die
Gespräche waren rein handvermittelt. Die Teilnehmerzahl betrug etwa 10.000 und war bei Grundgebühren von 320 DM und Gesprächskosten von 1,73 DM/Minute nur
etwas für Privilegierte. Frequenzbereich: 157,50-170,50 MHz mit einem Raster von 50 kHz
Airtime
Akku
Wiederaufladbare Batterien zum Betrieb des Mobiltelefons, die über ein Ladegerät
wieder aufgeladen werden. Bei Mobiltelefonen sind derzeit 3 verschieden Akkutypen üblich: Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd), Nickel-Metall-Hydrid (NiMH) und Lithium-Ionen (LiIon). NiCd-Akkus sind veraltet. Sie sind im Verhältnis zur Speicherkapazität schwer
und leiden unter dem Memory-Effekt. Besser sind die NiMH-Akkus, bei denen der
Memory-Effekt kaum noch auftritt und die eine höhere Leistungsdichte besitzen. In Tophandies wird heute idR ein LiIon-Akku eingebaut, der eine noch wesentlich
höhere Leistungsdichte aufweist und der fast keinen Memory-Effekt mehr aufweist. Eine ganz neue Entwicklung ist der Lithium-Polymer-Akku dessen Zellen nicht mehr
starr sind sondern aus Folien bestehen, die an fast jede Form anpassbar sind. Somit kann man noch flachere Akkus bauen.
analog
Bei der analogen Technik werden die Gespräche als elektrische Schwingungen
übertragen. Die ersten Mobilfunknetze, A-Netz, B-Netz, und C-Netz waren analog,
während die neueren D-Netz und E-Netz die modernere digitale Übertragungstechnik bieten.
Anklopfen
Dienstmerkmal in Telefonnetzen, bei dem man ein Signal im Hörer hört, wenn jemand
anruft, während man gerade ein Gespräch führt. Man kann dann das laufende Gespräch abbrechen oder “parken” während man das neue Gespräch annimmt.oder den neuen Anrufer abweisen.
Anruferfilter
Bei vielen Telefonen kann man einstellen, dass das Telefon nur klingelt, wenn
bestimmte Personen oder Personengruppen anrufen. Die anderen hören dann ein Besetztzeichen oder werden auf die Mailbox geleitet
Anruferliste
In digitalen Telefonnetzen wird die Nummer des Anrufers mit übertragen (CLIP). Diese wird in einer Eingangsliste des Telefons in der Liste angenommener Anrufe oder
verpasster Anrufe gespeichert.
Anrufsperrung
GSM-Zusatzdienst; Sperrung aller abgehenden Anrufe, Sperrung aller abgehenden
Auslandsanrufe, Sperrung aller ankommenden Anrufe, Sperrung aller ankommenden Anrufe bei Aufenthalt im Ausland.
Anrufumleitung
GSM-Zusatzdienst, Umleitung eines Anrufs auf ein anderes Endgerät oder Mailbox:
automatische Anrufumleitung: Anrufumleitung im Besetztfall: Anrufumleitung, wenn keine Antwort erfolgt: Anrufumleitung wenn nicht erreichbar

B-Netz
Nach dem A-Netz das zweite Mobilfunknetz in Deutschland. Die Gespräche erfolgten im Selbstwählverkehr, jedoch musste man als Anrufer wissen, in welchem
Vorwahlbereich sich der Mobilfunkteilnehmer aufhielt. Das Netz war von 1972 bis 1994 in Betrieb. arbeite im VHF-Band 148,4 - 162,9 MHz
Base Station Controller (BSC)
Die Signale und Gespräche gehen vom MSC auf ihrem Weg zum Handy zunächst zu
einem Base Station Controller (BSC) einem Steuerungsrechner für die Basisstationen. An ein MSC sind meist mehrere BSCs angeschlossen, und an einen
BSC dann auch mehrere Basisstationen (RBS/BTS, siehe links). Als Beispiel dieser Vielfalt zeigt die Tabelle von Vodafone (Mannesmann Mobilfunk) für 25.000
Funkzellen 13.000 sie versorgende Basisstationen, die von 230 Basisstation-Controllern (BSCs) gesteuert werden, und 110 gesprächsvermittelnde MSCs (Ende 2000), siehe Seite 24.
Der BSC ist ein sehr schnelles Rechnersystem, das die Sender steuert. Der fliegende Wechsel zwischen Zellen, wenn sich ein sprechendes Handy von einer Funkzelle in
eine andere hineinbewegt (genannt Handover), wird hier veranlasst, eine Sache von Millisekunden. Auch die Stärke der Funkausstrahlung, sowohl des stationären
Senders als auch jedes Handys, wird vom BSC bestimmt, beim Handy ber ein drahtloses Kommando nach Wunsch des empfangenden Senders.
Basisstation
Betriebsfunk
regional begrenzter Funkdienst zur innerbetrieblichen Kommunikation; klassische
Betriebsfunkbänder sind das 70cm und 2m-Band. Wird zunehmend durch Bündelfunk ersetzt, der technologische Vorteile bietet.
Birdie
Mit einem Telefon nach DECT-Standard konnte in der Nähe von Telepoints (meist
besonders gekennzeichnete Telefonzellen) mobil telefoniert werden. Von der Telekom wurden im Raum Münster und München 1990-91 Feldversuche durchgeführt, der
Dienst wurde jedoch nicht eingeführt.
Bluetooth
Ein neuer Funkverbindungs-Standard, mit dem sich verschiedene Geräte wie
Laptops, Drucker und Handys zusammenschalten lassen. Anders als eine Infrarot-Verbindung sendet Bluetooth auch durch Wände. Z.B. kann dann ein Headset ohne störenden Kabelsalat an ein Handy angeschlossen werden.
Booster
Verstärker zum Mobiltelefonieren im Auto. Die Leistung des Handies von 2 Watt kann
damit bis auf 8 Watt gesteigert werden
BSC
BTS
Bündelfunk
nchtöffentlicher , professioneller Mobilkommunikationsdienst in einem aus Zellen strukturierten Netz. Der Bündelfunk ersetzt inzwischen weitgehend den klassischen
Betriebsfunk. Im Gegensatz num klassischen Betriensfunk, bei dem jedem Anwender oder jeder Anwendergruppe ständig ein Funkkanal fest zugeteilt wird, wird in einem
Bündelfunknetz von jeder Funkfeststation aus ein ganzes Bündel analoger Funkkanäle bereitgestellt. Je nach Bedarf wird dann dem Anwender exklusiv ein eigener
Funkkanal zugeteilt. Dadurch wird die begrenzte Anzahl an Frequenzen effektiver ausgenutzrt. Im Gegensatz zum klassischen Betriebsfunk ist während der Dauer
eines gesprächs Exklusivität und Vertraulichkeit gewährleistet, d.h. andere Partner können nicht mithören. Die Kosten belaufen sich auf eine monatliche Grundgebühr,
Gesprächskosten fallen nicht an, die maximale Gespräcjszeit beträgt jedoch nnur eine Minute. Betreiber sind u.a. die DeTeMobil mit Chekker, . Telesystem, KEVAG,
Regionet, Quickfunk, Terrafon.

C-Netz
Drittes deutsches Mobilfunknetz, Nachfolger des B-Netzes. Analoges Netz. Wurde 1985 von der Deutschen Bundespost eingeführt. Seit Einführung des digitalen D-Netzes und E-Netzes stark rückläufige Teilnehmerzahlen. Betrieb wurde Ende 2000
eingestellt. Frequenzbereich: 70cm Band/UHF-Band (450-455 Mhz, 460-465 Mhz)
CallYa
Cell-Broadcast
Eine Nachricht wird innerhalb einer bestimmten Funkzelle an alle in dieser Zelle aktiven Handies gesendet
Chekker
City-Option
Die City-Option ist ein Angebot in Laufzeitverträgen. Wenn Sie sich für diese Option entschließen, können Sie in dem Vorwahlbereich, in dem Sie sich gerade
aufhalten alle Festnetz-Anschlüsse mit derselben Vorwahl, ab und zu auch mit ähnlichen Vorwahlen, zum ermäßigten City-Tarif erreichen (”wandernder
City-Bereich”). Wenn Sie häufig Gespräche mit Teilnehmern aus demselben Ortsnetz führen, sich aber häufig in verschiedenen Orten aufhalten, sollten Sie sich für den
”festen City-Bereich” entscheiden. In dieses Ortsnetz können Sie dann vergünstigte Tarifkonditionen i. d. R. an Werktagen tagsüber in Anspruch nehmen. Die
Netzbetreiber verwenden folgende Bezeichnungen für die City-Option ("fester City-Bereich"/ "wandernder City-Bereich"): D1: T-D1 Local / T-D1 City, D2:
D2-BestCity / D2-BestCitySpecial, e-plus: City / -, E2: Citygespräch / -. Bitte beachten Sie, dass der feste Citybereich im E2-Netz eine deutlich größere Region
umfaßt als nur eine einzige Ortsvorwahl. Im e-plus-Netz haben Sie die Möglichkeit, anstelle des Citybereiches fünf Rufnummern im deutschen Festnetz anzugeben, die
Sie zu einem vergünstigten Tarif erreichen können. Bitte lassen Sie sich ausführlich bei Ihrer Telefongesellschaft über diesen Service informieren.
Beachten Sie, dass dieses Angebot für Prepaid-Karten nicht in Betracht kommt.
City-Ruf
regionales und überregionales Funkrufsystem (paging) der DeTeMobil. Es können
numerische oder alfanumerische Kurzmitteilungen auf einen kleinen Empfänger (Pager) übertragen werden
CLIP
Calling Line Idenfication P
resentation - Rufnummernanzeige. Sofern das Telefon diesen Dienst unterstützt, kann der Teilnehmer die Nummer des Anrufers auf seinem
Display sehen, wenn dieser aus einem digitalen Netz, anruft und CLIR nicht aktiviert hat.
CLIR
Calling Line Idenfication R
estriction - Rufnummernunterdrückung - hiermit wird die eigene Rufnummer unterdrückt, so dass der Angerufene sie nicht sehen kann

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