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Weltweit mobil telefonieren - am Strand der Costa de Sol sitzen und die
lieben daheim Gebliebenen neidisch machen, auf der Dienstreise in China Kontakt zur Firma halten ... die Technik macht es möglich. Doch Vorsicht, der Gruß nach Hause ist nicht billig.
Als Kunde
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Zahl der Roamingpartnerländer der deutschen Mobilfunkbetreiber
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T-Mobile
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>100
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Vodafone
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>90
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E+
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100
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O2
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90
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eines deutschen Netzanbieters kann man inzwischen in bis zu 100 Länder weltweit telefonieren, die deutschen Netzbetreiber haben mit den ausländischen Netzbetreibern
sogenannte Roaming-Verträge abgeschlossen. Man ist weltweit unter der eigenen Telefonnummer erreichbar
Es gibt weltweit 3 digitale Mobilfunkstandards, die nach
dem GSM-Standard arbeiten: GSM900 - wie es von den deutschen D-Netzen genutzt wird, GSM1800, wie es von den durtschen E-Netzen genutzt wird und GSM
1900, der in den USA, Kanada und Chile genutzt wird. Dass in Nordamerika nicht die 900MHz und 1800MHz-Frequenzbereiche genutzt werden, liegt
daran, dass dort diese Frequenzbereiche vom Militär besetzt sind.
Mit einem D-Netz-Handy kann man fast weltweit roamen, mit einem reinen E-Netz-Handy
wird es schon enger, da die 1800-MHz-Netze nicht so verbreitet sind, als Kunde von E+ sollte man also besser ein Dualband-Handy besitzen. Um in den USA oder Kanda zu
telefonieren braucht man ein Tribandhandy (wie z.B. das Motorola P7398 oder ein 900/1900 Dualband-Handy, wie das Ericsson T28 world Wenn man kein 1900MHz-fähiges
Telefon besitzt kann man sich für den USA-Aufenthalt bei seinem Netzbetreiber ein entsprechendes Handy leihen. In den USA sind aber nur wenige Gebiete insbesondere in
den Ballungsgebieten der Ostküste versorgt, da in den USA noch überwiegend nach einem analogen Standard mobil telefoniert wird.
Sobald man im Ausland ist, bucht sich das Telefon automatisch in das Netz eines
ausländischen Betreibers ein, mit dem der eigene Anbieter ein Roaming-Abkommen geschlossen hat.Sinnvoll ist es, schon zu Hause die bevorzugten Netze einzustellen, in die
sich das Telefon im Ausland einbuchen soll. Das Telefon versucht sich zunächst in eines der bevorzugten Netze einzubuchen, erst wenn es dies nicht findet, bucht es sich in ein
anderes Netz ein. Dies ist häufig sinnvoll, da in den meisten Ländern Roaming-Abkommen mit verschiedenen ausländischen Netzen bestehen, die sich in den Kosten
unterscheiden.Lassen Sie sich von Ihrem Netzbetreiber eine aktuelle Liste der Roaming-Partner geben, in denen die Tarife stehen, so dass sie das günstigste Netz wählen können.
Wenn sie aus dem Ausland nach Deutschland telefonieren, müssen sie die
Auslandskennziffer dann die 49 (für Deutschland) und dann die deutsche Nummer wählen. Die Auslandskennziffer ist in den meisten Ländern die 00, in manchen Ländern aber auch
die 09, 01 oder eine andere. Nun könnte man natürlich jede Nummer mehrfach ablegen oder jeweils beim Grenzübertritt die Nummern im Telefonbuch ändern, aber der
GSM-Standard bietet hier ein interesanntes Feature. die + ersetzt die Auslandskennziffer. Das +Zeichen erhält man bei den meisten Handys durch längeres Drücken der 0-Taste.
Man sollte grundsätzlich alle Telefonnumern im Format +491787654321 im Telefonbuch abspeichern, dies verursacht auch im Inland keine Mehrkosten.
Und die Kosten? Das Telefonieren ist natürlich noch teurer als das Mobiltelefonieren
innerhalb Deutschlands, Je nach Land kostet es um die 2 DM in Europa bis hin zu 13,27 DM (E+ in Fiji) oder 12,48 (D2 in Azerbeijan) je Minute. Und wenn man selbst angerufen
wir, kostet das auch etwas, denn der deutsche Anrufer weiß ja nicht, dass Sie sich im Ausland befinden. Er zahlt also nur den Anruf ins Mobilnetz und die Weiterleitung ins
Ausland zahlt der Angerufene. Das kostet je nach Land zwischen ca. 1 und über 3 Mark je Minute. Ein teures Feature ist auch die Mailbox. wenn man sie falsch eingerichtet hat.
Wenn Sie eingestellt ist auf “Bei Nichtannahme” oder “Bei besetzt”, wird der Anruf zunächst ins Ausland geleitet, dort werden Sie nicht erreicht, dann geht der Anruf wieder
zurück nach Deutschland, man zahlt also doppelt. Deshalb sollte man, aber schon zu Hause (!) eine generelle Umleitung aller Gespräche auf die Mailbox einstellen oder sie ganz
abschalten. Bei Eplus kann man die Mailbox nicht abschalten. Zu beachten ist auch, dass das Abfragen der Mailbox aus dem Ausland nicht mit der Kurzwahl funktioniert. Siehe
hierzu den Artikel bei Tips und Tricks
Auch mit Prepaid-Karten kann man inzwischen im Ausland telefonieren. Es gibt zwei
Möglichkeiten: Mit zusätzlicher Anmeldung und Freischaltung durch den Netzbetreiber kann man bei D2 zu den Vertragstarifen telefonieren, es wird ein Mindestumsatz von 25.-
pro Monat berechnet und per Lastschrift bezahlt Bis vor kurzem bestand diese Möglichkeit auch bei D1. Bei D1-Xtra gibt es stattdessen die Möglichkeit von Xtra-Roaming. Ohne
weitere Anmeldung kann man schon in etwa 20 Ländern Europas telefonieren. Es gibt dabei die 2 Methoden: Xtra-Roaming Direct oder Xtra-Roaming Callback. Im ersten Fall
läuft es ganz normal, man wählt direkt den gewünschten Gesprächspartner, im zweiten Fall wählt man *111* und anschließend die Rufnummer. Auf dem Display erscheint die Mitteilung
Bitte warten Sie auf den Rückruf. Nun legt man auf und erhält nach kurzer Zeit einen Rückruf und die Verbindung zum gewünschten Gesprächspartner. Dies hat
abrechnungtechnische Gründe, da erst das Guthaben der Karte geprüft wird. Ob Xtra-Roaming Direct oder XTra-Roaming CallBack eingesetzt wird hängt vom jeweiligen
ausländischen Netzbetreiber ab. Das Xtra-Roaming ist aber deutlich teurer als die Vertrags-Auslandstarife.
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