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Siemens S35i: Gesprächsannahme mit Sprachspeicher
Dass es teilweise peinlich ist, wenn mitten in einer Besprechung das
Handy laut klingelt und dass es dafür den Vibrationsalarm gibt, hat sich mittlerweile rumgesprochen. Aber wie reagiert man, wenn mitten in der Besprechung das Telefon sich meldet? Am besten nimmt man das Gespräch draußen an, aber bis man draußen
ist, hat der Anrufer schon aufgelegt, oder das Gespräch wurde auf die Mailbox weitergeleitet.
Beim Siemens S35i (und den meisten anderen Geräten mit
Sprachspeicher) kann man diesen nutzen, um den Anrufer in einer “Warteschleife” zu halten.
1) Durch Betätigen der rechten Seitentaste wird die
Sprachspeicheraufnahme gestartet. Sprechen Sie einen Satz wie “Bitte warten Sie einen Augenblick, ich bin gleich erreichbar” oder ähnlich auf.
2) Schalten Sie das Telefon stumm durch Drücken der *-Taste
oder wählen eines Profile mit Stummschaltung und Vibrationsalarm
3) Wenn nun ein Anruf kommt, nehmen Sie normal an durch
Drücken der grünen Taste und drücken anschließend kurz die rechte Seitentaste. Der Anrufer hört nun Ihren Spruch aus dem Sprachspeicher
4) Wenn Sie den Raum verlassen haben, können Sie das Gespräch ganz normal
weiterführen
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Multi-Message mit T-D1
Sie wollen für die Party morgen abend 10 Leute per SMS
einladen? Nun ganz einfach, da tippt man eben 10 mal den Text, gibt 10mal die Nummer ein, bzw. holt sie aus dem Telefonbuch und schickt sie 10mal ab, ist also doch recht aufwändig.
Einfacher geht es, wenn man einen Verteiler erstellt,
Um dann eine SMS an bis zu 10 Empfänger gleichzeitig zu senden.
Bei T-D1 geht man hierzu folgendermaßen vor:
1) Verteiler erstellen Schreiben Sie
eine SMS mit dem Text “Neue Liste” Tippen Sie anschließend die Handy- Nummern aller Empfänger der Sammelnachricht ein, trennen Sie die einzelnen Nummern durch Leerzeichen
2) Verteiler versenden Haben Sie alle
Nummern eingegeben, senden Sie die Verteiler SMS an die T-D1-Rufnummer 88880
3) Bestätigung erhalten Nach kurzer Zeit
erhalten Sie eine SMS. Diese enthält die Nummer, an die Sie Ihre Gruppen-SMS versenden können
4) Nachricht eingeben
Geben Sie nun wie gewohnt Ihre Nachricht ein
5) Nachricht versenden
Versenden Sie sie an die in der Bestätigungs-SMS genannte Nummer
Aber beachten Sie, das eine SMS an eine Verteilerliste
mit 10 Empfängern auch 10mal die SMS-Gebühr kostet!
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Mailbox abfragen aus dem Ausland
Wenn man aus dem Inland seine mailbox abruft, so
verwendet man meist die Kurzwahl (z.B. 9911 bei E+) bzw. die damit belegte Kurzwahltaste (meist die 1). Will man aus dem Ausland seine Mailbox abrufen, so klappt das nicht.
Hier die Vorgehensweise für die verschiedenen Netze:
T-Mobile nur +49 171 252 33 11
wählen, in einigen Ländern ist zusätzlich noch die Eingabe der Rufnummer plus Geheimzahl erforderlich
Vodafone
In Netzen mit Direktwahl genügt die Kurzwahl 5500 ansonsten Langwahl +49 172 5500 plus eigene Rufnummer plus evtl Geheimzahl
EPlus Eigene EPlus-Vorwahl +49 177 99,
+49 178 99, +49 163 99 plus 7-stellige Rufnummer wählen. Während der Begrüßungsansage die *Stern-Taste drücken und nach Aufforderung Geheimzahl eintippen und die
#-Taste drücken.
O2 Genion: O2-Vorwahl +49 179 33
plus 7-stellige Rufnummer wählen, Während der Begrüßungsansage die *Stern-Taste drücken, Geheimzahl eintippen und die #-Taste drücken. Loop: Code *111*
die 333 anhängen und mit # abschließen *111*333#
Quam +49 1505 12
plus eigene Rufnummer eingeben. Nach Begrüßung Geheimzahl eingeben.
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Roaminggebühren vermeiden
Wenn Sie in Grenznähe unterwegs sind, z.B. in Kehl
oder der Westeifel und telefoniert haben, können Sie bei der nächsten Mobilfunkrechnung eine unangenehme Überraschung erleben. Es sind Roaming-Gebühren aufgeführt, obwohl Sie gar nicht im
Ausland waren.
Wieso das?, werden Sie sich fragen. Nun, wenn Sie in
Grenznähe sind und das ausländische Netz an der Stelle, wo sie gerade sind, stärker ist, als das Heimatnetz, bucht sich Ihr Handy in das ausländische Netz ein.
Vermeiden lässt sich dies, indem Sie die automatische
Netzwahl ausschalten. Beim Siemens S35 geht dies über: Menü Einstellungen-Netz-Konfiguration-Autom. Netz (9-4-2-3), dort muss dann das Häkchen entfernt sein, aber bei den anderen Handys
gibt es einen ähnlichen Menüpunkt
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Lange SMS versenden
Normalerweise dürfen SMS nur maximal 160 Zeichen lang
sein. Man kann jedoch SMS mit bis zu 640 Zeichen versenden, indem man bis zu 4 SMS verkettet.
Hierzu muss man an den Beginn der SMS den Code *LONG# voranstellen. Der letzten Kurznachricht muss man den Code *LAST# voranstellen.
Dies funktioniert aber nicht bei allen Netzbetreibern
und Providern. Und es kostet natürlich den Preis für mehrere SMS.
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SMS an Fax
Man kann auch vom Handy ein Fax per SMS schicken.
Hierzu muss vor der eigentlichen Rufnummer eine Zahl eingegeben werden
Für die verschiedenen Netze lauten die voran zu stellenden Ziffern:
- D1: 99
- D2: 99
- E+: 1551
- Viag: 329 (FAX)
Und die Kosten?: D1, D2: 1,39 DM, E+: 1.79 DM, Viag: 1,39 DM
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Anrufannahme im Auto
Man soll sich im Auto nicht unnötig vom Verkehr
ablenken lassen. Dazu zählt auch jeder Griff zum Handy, selbst wenn es in optimaler Reichweite in einer Halterung angebracht ist.
Man sollte deshalb die automatische Rufannahme im Handy-Menü aktivieren, d.h. nach dem 2. oder 3. Klingeln hebt das Gerät von alleine ab, ohne dass man die grüne Taste drücken muss z.B. beim Siemens S35i ist dies der Menüpunkt 9-8-1)
Sollte Ihr Handy diese Funktion nicht
unterstützen, so aktivieren Sie zumindest den Menüpunkt Rufannahme mit jeder Taste, so dass Sie auch “blind” das Gespräch annehmen können.
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Inkognito anrufen/Rufnummer übermitteln
Normalerweise wird bei jedem Anruf die
Nummer des Anrufers an den Angerufenen übermittelt. Will man aber jemanden “anonym” anrufen so muss vor der eigentlichen Rufnummer #31# eingegeben werden.
Sollten Sie standardmäßig die
Rufnummernübermittlung deaktiviert haben, so kann sie für bestimmte gespräche trotzdem angezeigt werden, indem man vor der eigentlichen Rufnummer den Code *31# eingibt.
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Direkt auf Mailbox sprechen
Normalerweise geht die Mailbox nur dran, wenn das
Handy nicht empfangsbereit ist, oder der Angerufene nicht abhebt. Wenn man jedoch direkt auf eine Mailbox sprechen will, muss man zwischen Vorwahl und Telefonnummer eine
Ziffernkombination eingeben.
Für die verschiedenen Netze lauten die einzufügenden Ziffern:
- T-Mobile: 13
- Vodafone: 55
- EPlus: 99
- O2: 33
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Notrufe
Auch wenn man im Funkloch seines
Netzbetreibers steckt, kann man Notrufe über die 112 absetzen, wenn irgendein GSM-Netz zur Verfügung steht. Dann wird der Notruf eines E1-Kunden z.B. über das D1-Netz abgesetzt.
Auch ohne SIM-Karte kann man mit einem Handy Notrufe
absetzen. Man sollte deshalb ein altes Handy im Handschuhfach liegen haben (aber daran denken, ab und zu aufzuladen).
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Telefonnummer aus SMS übernehmen (Siemens S35, M35, C35)
Um eine Nummer direkt aus einer SMS ins
Handytelefonbuch zu übernehmen, scrollt man nach unten, bis die Nummer mit einem dunklen Balken hinterlegt ist. Nun die Telefonbuchtaste betätigen und den Namen eingeben.
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Akku-Pflege
Heutzutage sind nur noch wenige ältere Handys mit einem
Nickel-Cadmium-Akku ausgestattet, die sehr anfällig für den Memory-Effekt sind. Aber auch bei moderneren Akkus sollte man auf Akku-Pflege achten.
Vor allem bei den noch in vielen Geräten eingesetzten
Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) tritt der sogenannte "Lazy-Battery-Effekt" auf. Dieser ist wesentlich schwächer ausgeprägt als der "Memory-Effekt" und schädigt im
Gegensatz dazu den Akku nicht. Dennoch beeinträchtigt er die Kapazität des Geräts.
Es ist deshalb empfehlenswert, die Akkus zu Beginn ihrer
Lebensphase zu "trainieren". Dies geschieht, indem Sie nach dem Kauf des Handys den Akku einige Male restlos entleeren und ohne Unterbrechung vollständig aufladen. Nur so baut die
Zelle ihr maximales Potenzial auf.
Auch bei den Akkus neuerer Bauart schadet es nicht, sie zumindest von
Zeit zu Zeit restlos zu entleeren und wieder vollständig aufzuladen, um ihre maximale Leistungsfähigkeit zu bewahren.
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Alte Akkus sind mehr als Sondermüll
Kein Akku lebt ewig: Nach einer bestimmten Zahl von Ladezyklen lässt die
Kapazität der Zellen nach. Wenn man aber auf die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit seines Handys angewiesen ist, kommt man um eine Neuanschaffung nicht herum. Und wie nutzt man den alten
am besten?
Man kann ihn natürlich einfach entsorgen (Sondermüll, nicht Mülltonne!).
Sinnvoller ist es jedoch ihn als Notfall-Akku voll aufgeladen ins Handschuhfach oder in den Koffer zu legen. Selbst wenn die Kapazität stark nachgelassen hat langt sie noch für einige
Gespräche, und das kann im Notfall lebenswichtig sein.
Da ein Akku aber auch eine Selbstentladung hat, sollte man ihn alle paar
Monate wieder ans Ladegerät hängen
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Rufnummernportierung - In welchem Netz ist mein Gesprächspartner?
Seit November 2002 ist es ja möglich, bei einem Anbieterwechsel die
Rufnummer mit zunehmen. Dies bedeutet dann aber auch, dass man bai einem Anruf von 0171 zu 0171 u.U. kein netzinternes Gespräch bei T-Mobile mehr führt, sondern z.B. ein Gespräch in das
Fremdnetz E-Plus. Solange man einen Tarif hat, bei dem Gespräche in jedes Netz gleich teuer sind (wie z.B. Time&More von E-Plus, ist das egal, aber bei den meisten Tarifen kostet ein
Gespräch in Fremdnetze mehr, u.U. ein mehrfaches. Da ist es praktisch, wenn man vorher erfragen kann, in welchem Netz der Gesprächspartner ist. Zu diesem Zweck haben alle Netzbetreiber
kostenlose Servicenummern eingerichtet:
T-Mobile : Unter 4387 kostenlose Abfrage per Telefon
Unter 4387 Abfrage per SAMS (19 Ct) WAP
Vodafone Hotline 12313 kostenlos
E-Plus Unter 10667, kostenfreie Abfrage
O2 SMS: Kurznachricht mit dem Text
NETZ und Rufnummer mit Vorwahl an die 4636 (kostenlos)
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Mailkontakt: info@handy-seiten.de
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