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Juli 2002
Sättigung erreicht
Erstmals seit Beginn des Mobilfunkzeitalters sanken im ersten Quartal 2002
die Teilnehmerzahlen. Im März 2002 waren 300000 weniger Teilnehmer bei den deutschen Netzbetreiber registriert als im Dezember 2001. Dieser Effekt ist aber auch zu einem großen Teil darauf
zurückzuführen, dass die Netzbetreiber Ihre Kundenkarteien von Karteileichen bereinigten, insbesondere von den im Weihnachtsgeschäft 2000 verkauften Prepaidpakete die nach 15 Monaten ohne
Nutzung deaktiviert wurden.
Die Netzbetreiber und Hersteller sehen jedoch wieder optimistischer in die
Zukunft – die Stimmung ist deutlich besser als zu Beginn des Jahres.
Laut Xonio-Mobilfunkreport rechnet man bis zum Ende des Jahres mit rund 3
Millionen neuen Kunden und einem Verkauf von 18 Millionen Handys für 2002, insbesondere durch Kunden, die bei der Vertragsverlängerung nach 24 Monaten sich ein neues Gerät zulegen. Auf Grund
der vielen neuen Modelle und Dienste (z.B. i-mode) die dieses Jahr neu auf den Markt kamen ist dies entsprechend attraktiv.
Die Netzanbieter versuchen neue Kunden zu gewinnen durch neue, verbesserte Angebote.
Und im operativen Geschäft erzielten die 4 Netzbetreiber im Jahr 2001 ein
positives Ergebnis. Schwer im Magen liegen den Netzbetreibern jedoch die teuren UMTS-Lizenzen, die nur langfristig Gewinne bringen können, und insofern einen langen finanziellen Atem
voraussetzen.
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