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Cebit 2003 - Rückblick und Highlights
Auch auf der Cebit zeigte sich die Krise im IT-Markt und der drohende
Irakkrieg.. Die Zahl der Aussteller ging um etwa 10 % zurück und auch die Besucherzahl stagnierte gegenüber den letzten Jahren. Mit 6500 Ausstellern auf 360.000 Quadratmetern, ist die Cebit
jedoch nach wie vor die weltweite Leitmesse für den IT- und Telekommunikationsbereich. Es werden Neuheiten gezeigt und die Trends der Zukunft vorgestellt.
Es wurden zwar auch wieder viele neue Geräte vorgestellt, aber die Flut
der Neuerscheinungen war doch nicht gaz so groß wie im letzten Jahr. Ein deutlicher Trend war diesmal zu sehen bei mobilen Anwendungen. Viele Firmen zeigten Anwendungen für Smartphones und
Jva-Phones um unterwegs zu spielen, organisieren, geschäftliches zu erledigen, sich zu orientieren usw...
Und immer mehr Hersteller wollen auf den europäischen und deutschen
Markt. So habe ich mindestens 6 Firmen kennengelernt, die bisher erst in Asien vertreten sind, oder überhaupt erst mit der Handy-Produktion begonnen haben und auf den deutschen Markt wollen.
Einige Highlights, die mir besonders aufgefallen sind:
Geräte
Alcatel
One Touch 535
Alcatel hat wieder mehrere neue Modelle vorgestellt, unter
anderem das One Touch 535. Es handelt sich um ein Mittelklassemodell mit einem brillanten 4096-Farbdisplay. Es verfügt unter anderem über MMS, ein schnelles GPRS-Modem
Class 10 und diverse Organizer-Funktionen. Erscheinen soll das Gerät im III. Quartal dieses Jahres. Mit ansonsten gleicher Ausstattung wie das 535, jedoch mit
einer Kamera augerüstet kommt das 735.
One Touch 320
Entgegen dem Trend zu immer mehr Features bringt Alcatel
ein Einsteigerhandy mit relativ wenig Ausstattung auf den Markt. Das One Touch 320 wiegt lediglich 80 Gramm und soll
ab März für 119 Euro erhältlich sein. Das Dualbandhandy kommt mit einer integrierten Antenne. Der Lithium-Ionen Akku hält sieben Stunden
Gesprächszeit und 120 Stunden Stand-by-Betrieb durch. Mit an Bord sind zudem ein Telefonbuch mit maximal 100 Einträgen, Terminplaner,
Vibrationsalarm sowie drei Spiele. Verkaufsstart soll unmittelbar nach der Cebit sein.
In vair
Filewalker Messenger
Mit dem Filewalker stellt Invair ein
Smartphone mit einer innovativen Eingabetechnik vor. nur mit einem Scrollrad und 3 Tasten kann man sich im Menü bewegen, Texte eingeben und wählen. Dadurch lässt
sich einhändig arbeiten Das Smartphone hat ein Linux-BS, GSM/GPRS und GPS.
Lexibook
Die französiche Firma Lexibook, bisher nur bekannt für kleine Übersetzungscomputer,
zeigte 2 Smartphones, die im Design sehr dem Telme 919 und dem SonyEricsson P800 ähnelten
M otorola
V600
Mit dem Klapphandy Motorola V600
bringt Motorola das weltweit erste Quadband-Handy auf den Markt, das außer im 900-, 1800- und 1900-MHz- Netz auch im 850-MHz-Netz verwendet werden kann.Es bietet desweiteren:
MMS und EMS, PIM-Funktionalität, Bluetooth-Schnittstelle, Videoplayback und Java-Technologie. Desweiteren ist eine Digitalkamera integriert und Anrufe und Termine kann man sich mit
24-stimmigen Klingeltönen melden lassen.
Nokia
Nokia präsentierte, wie schon im letzten Jahr ein wahres Produktfeuerwerk.
Insbesondere Handys mit cielen Mukltimediafeatures wurden vorgestellt
3650
Ein Multimedia-Handy mit ungewöhnlichem Retro-Design
stellt das 3650 dar. Es ist mit 130 mm Länge und 24 mm Dicke recht groß. Auufällig auf den ersten Blöick ist, dass die Zifferntasten nicht in einem 12er-Block sondern kreisförmig,
wie eine Wählscheibe. Für Power-Simser also nicht unbedingt die erste Wahl. Die Ausstattung ist vom Feinsten: Es verfügt
selbstverständlich über ein Frabdisplay, dass sehr groß ist, und MMS, Zusätzlich zu Bildern und Tönen können auch Videosequenzen (allerdings ohne Töne) aufgenommen und
versendet werden. Außerdem arbeitet es in allen 3 GSM-Netzen und ist ausgerüstet mit Freisprecheinrichtung. Sogar mit einem gut ausgestatten Kalender und einem
E-Mail-Client ist das 3650 ausgerüstet.
622 0
Mit dem 6220 haben die Finnen ein Triband-Gerät auf den
Markt gebracht, das ein elegantes Deign aufweist. Es verfügt selbstverständlich über ein Farbdisplay und eine integrierte Kamera. Es ist ausgestattet mit einem erweiterteten Organizer
für den Business-Mann. Als erstes Handy verfügt es über die EDGE-Techologie zum schnellen Übertragen von Daten. EDGE ist eine paketorientierte Übertragungstechnik, bot
Geschwindigkeiten bis zu 118.4 kbit/s und somit doppelt so schnell wie GPRS. Ausgerüstet ist es auch mit einem XHTML-Browser. Ausgerüstet ist es auch mit einer neuen
Technik zu r persönlichen Statusinformation, bei der ein Anrufer unterrichtet wird, dass der Angerufene beispilesweise gerade in einem Meeting sitzt
N-Gage
Mit denm N-Gage hat Nokia eine mobile
Spielkonsole auf den Markt gebracht bei der man sowohl lokal als auch über Fernzugriff mit mehreren Personen spielen kann. Es ist sozusagen der erste Gameboy mit dem man außerdem auch
noch telefonieren kann.
Sagem
Sagem war lange bekannt für einfach ausgestattete Hasndys die vor allem im
Prepaidmarkt etabliert waren. Mit der MY-Serie, von der letzes Jahr das erste Gerät erschien suchen die Franzosen den Anschluss in höhere Sphären.
Mit dem MY X-5m bringen sie das erste, noch recht mäßig ausgestattet MMS-Handy
raus. Mit dem MY X-6 suchen sie den Anschluss an den Kamera-Foto-Handy-Markt.
Sam sung
SGH-V200
Auch Samsung macht beim allgemeinen Multimediatrend mit
und bringt mit dem SGH-V200 ein gut ausgestattetes Kamerahanda auf den Markt. Es verfügt über ein großes TFT- Display mit 65532 Farben, die durch die TFT-Technokogie
besonders brillant kommen. Der Sound ist auch sehr kräftig für ein kleines Handy. Die Digitalkamera im Scharnier kann um 180 Grad gedreht werden um auch Selbstsportraits machen zu
können.
Sendo
M550
Mit dem M550 bringen die Briten ihr erstes Klappenhandy
auf den Markt. Es ist edel gestylt mit blauer oder roter Oberfläche und edlem Silberfinisch im Inneren. Es ist nur 77 Gramm leicht und 82 x 45 x 20 Zentimeter groß. Das
Dualbandhandy verfügt über ein brillantes, 128x128 Pixel großes DSTN-Farbdisplay mit 4.096 Farben, das über verschiedene Themen individualisiert werden kann. Außen
bietet ein zusätzliches Inverse Video Mono-Display Informationen über Anrufer, Netz und Uhrzeit. Die weitere Ausstattungsliste ist aber nicht überragend.
Es bietet GPRS und EMS, jedoch kein MMS, verzichtet ebenso auf einen Kalender und Taschenrechner und hat keine IRDA-Schnittstelle. Auch eine Sprachwahlfunktion fehlt.
Erscheinen soll es in Kürze, der Preis wird bei unter 250 € liegen.
Siemens
Siemens war immer sehr konservativ und zurückhaltend mit Neuerscheinungen. So
wurde auf der letzten Cebit nur das M50 gezeigt. Aber diesmal gibt es ein wahres Produktfeuerwerk: S55 und CL50 (bereits auf dem Markt), A55, C55, M55, SL55, SX1.
A55
Als Low-End-Produkt stellt Siemens diesmal das A55 vor. Es wird auf ein
Farbdisplay verzichtet. Ansonsten ist es ausgestattet mit polyphonen Klingeltönen und EMS. Ohne Vertrag wird es knapp über 100 € liegen, mit
PP-Karte wird es unter 100 € kosten.
M55
In der gleichen Klasse wie das bereits im Dezember erschienene S55 soll das
für den Herbst angekündigte M55 eingeordnet werden. Von der Technik ist es ähnlich wie das S55, jedoch mit einem besseren Display mit 4096 Farben
(statt mit 256 Farben wie beim S55) ausgestattet.
SL55
Beim SL55 setzt Siemens eine Technik ein, die es schon beim SL10 und SL11
gab, eine Schiebetastatur. In eingefahrenen Zustand ist das Gerät wirklich sehr klein, mit ausgefahrener Tastatur lässt es sich aber gut bedienen.
SX1
Mit dem SX1 bringt Siemens ein neues Multimediaphone auf den Markt. Als
Betriebssystem wird Symbian-Serie 60 eingesetzt, was Ressourcenschonung verspricht. Außergewöhnlich ist die Anordnung der Zifferntasten, die nicht im
12er-Block angeordnet sind, sondern links und rechts des Displays. Dies wird wohl das Wählen schwieriger oder zumindest gewöhnungsbedürftig machen,
hat aber den Vorteil, dass die Tasten in verschiedenen Anwendungen auch als Softkeys dienen können.
Die Features und Ausstattung sind vom Feinsten: integrierte VGA-Kamera für
Fotos und Videosequenzen, MP3-Player und UKW-Radio, E-Mail-Client, Bluetooth-, Infrarot-, USB-Schnittstellen, GPRS Class 10, Triband, Display mit 65000 Farben.
Xelibri
Mit XELIBRI (sprich Exelibri) hat Siemens ein neues Label aus der Taufe gehoben. Ein
XELIBRI soll kein gewöhnliches Handy sein, sondern ein modisches Accessoire. Die Technik ist recht einfach: Telefonfunktion und EMS, viel mehr können sie nicht.
Die XELIBRIs sollen nicht in Handy-Shops, sondern in Modeboutiquen vertrieben werden.
2mal im Jahr kommt eine neue Kollektion, bestehend aus 4 durchnummerierten Modellen, auf den Markt.
Siemens nennt die Geräte auch nicht “Handy” oder “Mobiltelefon” sondern “Personal
Communication Device”, PCD.
Anwendungen
Access
Access zeigte einen Micobrowser für Serie60-Geräte, der normale HTML-Seiten so
umrechnet, dass sie auf ein kleines Smartphone-display passen. Er verfügt über praktisch alle Basisfunktionen eines PC-basierten Browsers.
Jentro
Jentro zeigte eine Navigationslösung für Handys. Man benötigt ein Java- und
GPRS-fähiges Handy mit serieller Schnittstelle. Die Route wird auf einem Server errechnet (offboard) und dann auf das Handy übertragen. Es können auch aktuelle
Verkehrssituationen berücksichtigt werden und die Verkehrsdaten sollen sogar noch aktueller sein als bei TMC wie es in moderen Autoradios eingebautist.
m.able
sales performer
Die Firma m-able stellte am Microsoft-Partnerstand ihr Programm sales
performer vor, mit dem Außendienstler üner PDA oder Smartphone Kunden- und Kontaktmanagement, Projektmanagement und Vertriebsanalysee machen
können. Das Programm läuft auf PocketPC, Palm und Serie60-Geräten
Visiarc
Schon interessant auf welche Anwendungmöglichkeiten manche Entwickler kommen.
So zeigte die Firma Visiarc ein Programm mit dem man auf Smartphones Technische Zeichnungen darstellen kann.
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