|
24.09.2001
Ericsson präsentiert
neues Einsteiger-Handy R600 mit GPRS für schnellen Zugang zum mobilen Internet
Dass GPRS nicht nur etwas für Geschäftskunden ist,
zeigt Ericsson mit dem neuen R600, einem sehr leistungsfähigen Dualband-Handy mit GPRS-Funktion, das noch im vierten Quartal diesen Jahres in die Läden kommt. Obwohl als Gerät für die
Einsteigerklasse konzipiert, spart das R600 nicht an umfangreicher Ausstattung und außergewöhnlichem Design. Mit seiner stromlinienförmigen Schale und der integrierten Antenne liegt
das kleine und leichte R600 gut in der Hand. Das große Display mit sechs Zeilen mit Graustufenanzeige ist sehr gut lesbar, was auch beim Gestalten und Lesen von EMS-Nachrichten sehr
komfortabel ist. EMS (Enhanced Messaging Service) ist ein herstellerübergreifender Standard zum Versenden von Bildern, Animationen, Melodien und Klingeltönen innerhalb einer SMS.
Außerdem unterstützt das R600 den mobilen Chat über SMS, bei dem der gesamte Dialog auf dem Display fortlaufend angezeigt wird und insgesamt gespeichert werden kann. Je nach Laune
lässt sich die Farbe des Displays grün, rot oder orange einstellen. Farben können auch bestimmten Anrufern zugeordnet werden. Noch individueller wird das R600 durch Hintergrundbilder, von
denen es im Handy eine Auswahl gibt, dazu noch viele mehr als EMS-Bilder im Internet und auf WAP-Seiten zum Download. Mit GPRS (General Packet Radio Service) steht dem Nutzer des R600
schnelle und effiziente Verbindungen zum mobilen Internet zur Verfügung. Mit 43,2 Kilobit pro Sekunde kann man in kurzer Zeit neue Bilder und Klingeltöne aufs Handy laden oder in die
WAP-Welt eintauchen. Das R600 ist auch ein Mini-Organizer. Zur Verfügung stehen
ein Kalender mit Tages-, Wochen und Monatsübersicht mit einer Erinnerungsfunktion für Termine und ein Telefonbuch mit bis zu 200 Einträgen. Und wenn es unterwegs mal langweilig wird helfen vier Spiele (Erix, Catcher, Pathy und Ripple) gegen die Langeweile.
In vierten Quartal wird das R600 in den Farben Ice Blue (hellblau) und Luminous Champagne (beige) erhältlich sein. Ein Preis steht derzeit noch nicht fest.
Die wichtigsten Daten des R600 auf einen Blick - Netze: Dual-Band für GSM 900/1800 und e-GSM - GPRS (General Packet Radio Service) mit bis zu 43,2 kb/s
- EMS (Enhanced Messaging Services) - WAP 1.2.1, WTLS (Wireless Transport Layer Security) Klasse 2 - Maße (HöhexBreitexTiefe):105x45x20 mm - Gewicht: 80g (inklusive Akku)
- Standby-/Sprechzeit in Stunden: bis 150 / 4 Stunden - Vibrationsalarm - Lithium Ionen Akku 700 mAh - Display: vollgrafisch 6 Zeilen, 101 x 67 Pixel, 4 Graustufen
- Display-Beleuchtung, einstellbar in rot, orange oder grün - Hintergrundbilder - Datumsanzeige - Stoppuhr, Timer, Wecker, Taschenrechner - Telefonbuch mit 200 Einträgen
- 4 Spiele (Erix, Catcher, Pathy and Ripple)
Ericsson
24.09.2001
Klein aber oho - das neue T66 von Ericsson
Ein neuer Winzling von Ericsson betritt heute das
Parkett: das T66 bietet geballte Leistung auf kleinstem Raum. Mit einem Gewicht von 59 Gramm und Scheckkartenformat von 92x41 bei 17,5 mm Dicke spricht das Triple-Band-Handy T66 für GSM
900/1800/1900 alle an, denen ein Handy bisher nicht klein genug sein konnte. Damit ist das Life-Style-Handy T66 auch eines der kleinsten und leichtesten Geräte am Markt. Trotz Miniformat
hat das T66 ein großes vollgrafisches Display mit bis zu fünf Zeilen. Unterstützt werden auch die neuen EMS-Nachrichten, das heißt SMS, die um Bilder, Animationen, Melodien und Klingeltöne
erweitert werden. Bilder und Töne gibt es vorinstalliert im Handy oder in großer Auswahl im Internet zum Download. Wer gerne Dialoge per SMS führt, kann mit dem T66 auch den mobilen Chat
nutzen. Hierbei werden die SMS als Dialog dargestellt und können auch so gespeichert werden. Die erste SMS eröffnet den Chat. Nutzer, deren Handy dies unterstützen, können ohne viel klicken
antworten. Die Texteingabehilfe T9 unterstützt dabei das schnelle Tippen von Texten. Mit WAP 1.2.1 hat man mit dem T66 freien Eintritt zum mobilen Internet. Durch WTLS Klasse 2 (Wireless
Transport Layer Security) sind der WAP-Zugriff aufs Konto oder Bestellungen besonders sicher. HSCSD (Highspeed Circuit Switched Data) ermöglicht schnellen Download von Daten wie
beispielsweise Klingeltönen oder Bildern. Für die Kontakt- und Terminverwaltung unterwegs verfügt das T66 über einen Kalender mit Aufgabenverwaltung und Erinnerungsfunktion. Das T66
wird im vierten Quartal 2001 in den Farben Purple Passion (Aubergine) und Silver Supreme (Silber) erhältlich sein. Ein Preis steht derzeit noch nicht fest.
Die wichtigsten Daten des T66 auf einen Blick - Netze: Tri-Band GSM 900/1800/1900 und e-GSM - HSCSD (Highspeed Circuit Switched Data) - EMS (Enhanced Messaging Services)
- Mobile Chat - WAP 1.2.1, WTLS (Wireless Transport Layer Security) Klasse 2 - Maße (HöhexBreitexTiefe): 92x41x17,5 mm - Gewicht: 59g (inklusive Akku)
- Standby-/Sprechzeit in Stunden: bis 150 / 5 Stunden - Lithium Ionen Akku, 570 mAh - Display: vollgrafisch 5 Zeilen, 101 x 65 Pixel, 4 Graustufen - Display-Beleuchtung
- Hintergrundbild im Display - Startup-Animation - Vibrationsalarm - Datumsanzeige - Stoppuhr, Timer, Wecker, Taschenrechner - Kalender - Telefonbuch mit 250 Einträgen
- Spiele - Farben: Purple Passion und Silver Supreme
Ericsson

20.09.2001
Das Nokia Game 2001 startet am 4. November
Multimedia-Spielabenteuer wird dieses Jahr auf 28 Länder ausgeweitet
Am 4. November fällt der Startschuss zum diesjährigen Nokia Game, einem interaktiven, multimedialen Spielabenteuer, das bis zum 23. November zeitgleich in
28 Ländern Europas und des Nahen Ostens durchgeführt wird. In diesem Spiel übernimmt jeder Teilnehmer die Rolle des Hauptdarstellers in einem fiktiven
Abenteuer, in dem er mysteriöse Geschehnisse aufklären muss. Im Nokia Game ist der Spieler gefordert, verschiedene Aufgaben zu bewältigen und
Rätsel zu lösen. Dafür müssen in verschiedenen Medien versteckte Hinweise gefunden und ausgewertet werden. Über Kurzmitteilungen, Fernsehspots,
Internetseiten, Rundfunkmeldungen, Anzeigen in Zeitungen und Magazinen, E-Mails und Anrufe auf ihren Handys werden die Teilnehmer durch das Spiel geführt, sowie
mit Informationen, Hinweisen und Aufgabenstellungen versorgt. Die Teilnahme am Nokia Game ist kostenlos. Zu den Voraussetzungen gehören ein
Internetzugang, eine E-Mail-Adresse und ein Mobiltelefon mit SMS-Funktion. Eine Altersbeschränkung für die Teilnahme gibt es nicht, Minderjährige benötigen für die
Teilnahme jedoch die Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Im diesjährigen Spiel können die Spieler länger als bisher mitspielen und Punkte
sammeln, bevor sie aus dem Spiel ausscheiden. Punkte werden zum Beispiel gutgeschrieben, wenn ein Spieler bestimmte Internetseiten besucht, an
Online-Spielen teilnimmt, Informationen findet und Fragen beantwortet. Die Spieler, die am besten abschneiden, qualifizieren sich für das große Finale des Spiels. Für die
Dauer des Spiels kann jeder Teilnehmer auf einer eigenen, persönlichen Internetseite seinen aktuellen Punktestand einsehen. Den 50 besten Spielern in Deutschland winkt
am Ende des Spiels als Preis ein spezielles neues Nokia Mobiltelefon. "Das Nokia Game wird dieses Jahr zum dritten Mal veranstaltet. Im vergangenen Jahr
haben sich an unserem Spiel eine halbe Million Handy-Benutzer in 18 europäischen Ländern beteiligt. Für das Nokia Game 2001 rechnen wir mit noch mehr Spielern in
mehr Ländern, die sich darauf freuen können, drei Wochen von einer spannenden Handlung und kniffligen Aufgaben in Atem gehalten zu werden. Während des Spiels
können Teilnehmer die Nokia Game Internetseite zum Chatten mit Mitspielern nutzen. Das Nokia Game passt sehr gut zum markenprägenden Motto "Nokia
-Connecting People" und spiegelt die wachsende Bedeutung von Unterhaltung in mobilen Diensten wider", so Pekka Rantala, Vice President, Marketing Services, Nokia Mobile Phones.
Auch Club Nokia und seine digitalen Dienste sind in das Nokia Game 2001 integriert. Für Mitglieder des Club Nokia werden Logos, Klingeltöne und Bildmitteilungen nach
Motiven aus dem Nokia Game bereitgestellt. Club Nokia ist sowohl eine Online-Community, als auch ein Kundenprogramm mit exklusiven Diensten für
Besitzer von Nokia Handys. Die Internet- und WAP-Dienste des Club Nokia können nach der Registrierung eines Nokia Mobiltelefons in Anspruch genommen werden.
Weitere Informationen über Club Nokia stehen unter www.club.nokia.de zur
Verfügung. Interessenten können sich vom 4. Oktober bis zum 3. November unter www.NokiaGame.de für das Nokia Game anmelden. Unter dieser Adresse kann auch
der Spielverlauf verfolgt werden.
Nokia
18.09.2001
Bestnoten für Sendo-Handys
Typ "D800" von englischem Newcomer erhält bestes Qualitätsurteil von Stiftung Warentest / Sendo "S200" auf 2. Platz
Der britische Handy-Newcomer Sendo zeigt auf Anhieb, dass er sich vor den
etablierten Marken nicht verstecken muss. Im Gegenteil: In der aktuellen Ausgabe des Test-Magazins der Stiftung Warentest (09/2001) erzielt das Sendo D800 mit
dem Qualitätsurteil "gut (1,6)" die beste Gesamtnote. Das zweite Sendo-Gerät im Testfeld, das Sendo S200, erhielt in drei von vier Test-Kategorien ein "sehr gut",
erreichte jedoch aufgrund der lediglich als "ausreichend" bewerteten Anleitung nur die Gesamtnote "gut (1,7)". Damit landete es gemeinsam mit zwei anderen Geräten
auf dem zweiten Platz. Die Tester hoben besonders das geringe Gewicht des rund 700 Mark teuren D800 hervor (71 Gramm). Mit "sehr gut" wurden auch die Akkuleistung und die
Bruchfestigkeit bewertet. In der Kategorie "telefonieren" und "Handhabung" erhielt
das D800 mit den Noten 1,7 bzw. 1,9 das Qualitätsurteil "gut". In letzterer Kategorie
wurde der "tägliche Gebrauch" mit "sehr gut" bewertet, während das Display und die
SMS-Funktionalität nur als "befriedigend" beurteilt wurden. Beim rund 400 Mark teuren S200 hoben die Tester den "sehr starken Akku" und die "sehr guten
Telefoniereigenschaften" hervor. Die Anleitung bezeichnete Stiftung Warentest dagegen als "schwach". Die Ausrüstung des D800 sei zwar vielfältig, es fehle jedoch
- wie auch beim S200 - an einem WAP-Browser. Kritisiert wurde bei beiden Geräten auch die fehlende Anschlussmöglichkeit für eine Außenantenne, weshalb sich das
Gerät nach Ansicht von Stiftung Warentest nicht für Autofahrer eigne. Sendo stellte allerdings klar, dass für beide Geräte Autoeinbausätze verfügbar seien. Auch ein
WAP-Browser sei bei den jetzt neu erscheinenden Geräten integriert. Insgesamt wurden in dem aktuellen Test elf Handys beurteilt, davon erhielten 10
Geräte das Gesamturteil "gut". Bereits im Mai hatte die Stiftung Warentest 18 weitere Telefone nach demselben Prüfverfahren getestet. Dabei erreichte nur ein
einziges Gerät die Note 1,6 und nur ein weiteres die Note 1,7. Von den 29 im Jahr 2001 getesteten Handys sind somit zwei Sendo-Geräte in den Top-5.
Sendo

07.09.2001
Neues Einsteiger-Handy
Motorolas neues Handy in der Einsteigerklasse heißt Talkabout 191. Das Gerät wiegt gerade einmal 99 Gramm und kommt im edlen Grau-, Silber- oder Hellblau-Look
daher. Die umfangreiche Ausstattung bietet WAP (Wireless Applikation Protocol), Sprachaktivierung und Vibrationsalarm, animierte Bildschirmschoner, Wecker sowie
die Individualisierung durch Klingeltöne. Diese können ohne PC bequem über den integrierten WAP-Browser aus dem Internet herunter geladen oder per SMS
abgerufen werden. Wer möchte, kann sogar fünf Melodien selbst komponieren und im Handy abspeichern.Das günstige Einsteigergerät gibt es ab Oktober zum Preis
von 459 D-Mark im Handel zu kaufen. SMS-Chat-Funktion Speziell für Jugendliche hat Motorola das Talkabout 191 mit einer
SMS-Chat-Funktion ausgestattet. Diese ermöglicht SMS-basiertes chatten mit Freunden und speichert dabei die Historie jeder Session. Die Chat-Funktion ist
kompatibel mit den Geräten anderer Hersteller. Neben der Texteingabehilfe iTAP, die das Schreiben von SMS vereinfacht, verfügt das Talkabout 191 auch über die
Easy-SMS-Funktion. Bereits im Handy gespeicherte Easy-SMS wie “Herzlichen Glückwunsch” oder “Gute Besserung” können so schnell verschickt werden.
Neue Menüführung und automatisches Ein- und Ausschalten Auf die Bedürfnisse der Jugendlichen abgestimmt, hat Motorola auch die
Menüführung des Talkabout 191 verändert und mit zahlreichen Icons aufgepeppt. Das Menü ist übersichtlich gestaltet und leicht bedienbar. Auch die
Motorola-typische Funktion “Akkusparbetrieb” wurde beim Talkabout 191 erstmals erweitert. Jetzt kann der Nutzer zusätzlich feste Zeiten bestimmen, an denen sich
das Handy automatisch ein- und ausschaltet.
Motorola
04.09.2001
Markteinführung der GPRS-Produkte von Nokia liegt im Plan - weitere technische Zukunftsaussichten
Auf einer Investorenkonferenz in New York bestätigte heute Matti Alahuhta,
President, Nokia Mobile Phones, dass Nokia seine GPRS-Produkte gemäß den angekündigten Plänen auf den Markt bringt. Die ersten Geräte des Modells Nokia
8310 werden im September erhältlich sein, während das Nokia 6310 im Laufe des vierten Quartals und das Nokia 8390 (für den amerikanischen Markt) gegen Ende
2001 in den Handel kommen. Alahuhta berichtete in New York ebenso über den neuesten Stand verschiedener Themen, die für die Mobilfunkbranche von Bedeutung
sind. Seine Präsentation steht als WebCast über www.nokia.com/investor zur Verfügung. Auszüge aus der Rede Alahuhtas werden hier nachfolgend hervorgehoben:
"Mit GPRS bewegt sich unsere Branche auf ein neues Komplexitätsniveau. Das bedeutet, dass der reibungslosen Funktion aller Elemente im gesamten System eine
besonders hohe Aufmerksamkeit gewidmet werden muss, bevor Dienste und Terminals in großen Stückzahlen auf den Markt kommen. Wir schätzen, dass der
Markt für GPRS-Produkte dieses Jahr ein Volumen von etwa zehn Millionen Geräten umfasst, gehen aber gleichzeitig davon aus, dass deren Anteil am Markt für
GSM-Geräte in den nächsten zwei Jahren auf mehr als 50 Prozent anwächst. Aufgrund unserer Tests mit GPRS-Handys sind wir sicher, dass unsere Produkte bei
Markteinführung den hohen Anforderungen entsprechen. Ein Schlüsselelement für den Erfolg von GPRS ist die Möglichkeit für die Anbieter,
GPRS-Features zwischen Infrastruktur und Terminals zu testen, um kompatible Produkte auf den Markt zu bringen. Ich freue mich, sagen zu können, dass alle
führenden Hersteller, hinsichtlich der Bedeutung der Weiterentwicklung von GPRS und im Rahmen gemeinsamer Anstrengungen, übereinstimmender Meinung sind und
ein gemeinsam vereinbartes Verfahren für die Überprüfung der Kompatibilität dieser neuen Features anwenden. Diese branchenweite Übereinstimmung ist äußerst
wichtig für die erfolgreiche Markteinführung der neuen mobilen Dienste. Die GPRS-Technik stellt aufgrund der paketvermittelten Datenübertragung einen
bedeutenden Schritt in unserer Branche dar. Denn für den Verbraucher bedeutet das, mit den Diensten ,immer verbunden' zu sein. Aber die fundamentale
Umwandlung in unserer Branche beruht auf einer Kombination mehrerer Technologien, die sich derzeit zusätzlich in Entwicklung befinden. WAP/XHTML, Java
und Multimedia Messaging Service (MMS) werden alle zu der Entstehung einer neuen Wachstumswelle beitragen, der wir uns rapide nähern. Innerhalb von zwölf Monaten
wird Nokia ein breites Spektrum an neuen Mobiltelefonen und neuen Produktkonzepten vorstellen, die auf diesen Techniken basieren.
Die Erweiterung des Personal Messaging über MMS wird in die Fußstapfen des phänomenalen Erfolges der weit verbreiteten Kurzmitteilungen (SMS) treten.
Schätzungen Dritter zufolge werden dieses Jahr über 200 Millionen SMS über GSM-Netzwerke übermittelt. Wir werden in der ersten Hälfte des nächsten Jahres
damit beginnen, MMS in unseren Produkten auszuliefern. Unser erstes Dual-Mode (GSM/ WCDMA) 3G-Terminal wird ebenfalls ein MMS-fähiges Mobiltelefon sein, ein sogenanntes Imaging Phone.
Als natürliche Evolution der 2G- und 2.5G-Techniken wird 3G die Massenmarktdurchdringung mobiler Dienste weiter fördern. Für den Verbraucher wird
sich dieser Übergang als ein nahtloser Prozess darstellen, der nur in der immer besser werdenden Qualität mobiler Dienste erlebbar wird. Viel von dem, was uns an
3G-Diensten und -Anwendungen vorschwebt, ist heute bereits mit dem Nokia 9210 Communicator möglich, den wir mit voller Kapazität ausliefern. Jedoch werden
ähnliche Features auch sehr bald bei mehreren Produkten anderer Segmente implementiert. Beispielsweise wird der Internetzugang
zu einem Standard-Feature bei Mobiltelefonen: Wir schätzen, dass das Marktvolumen von internetfähigen Handys bei mehr als 200 Millionen in diesem Jahr
liegt, während im Jahr 2005 etwa 90 Prozent aller Mobiltelefone internetfähig sein werden. Unsere Entwicklung von 3G-Produkten schreitet sehr zügig voran. Vor einigen
Wochen haben wir den weltweit ersten WCDMA-Telefonanruf in Finnland durchgeführt - gemäß der Standardversion 3GPP Release 99 December 00 - und
dabei unsere aktuellen, kommerziellen Terminal-Prototypen mit GSM- und WCDMA-Modus benutzt. Wir haben nun die angestrebte Dichte bei der
Chipset-Integration erreicht, die es uns ermöglicht, sowohl GSM- als auch WCDMA-Protokolle auf dem gleichen Chipset zu implementieren. In der
darauffolgenden Woche haben wir zudem den ersten internationalen WCDMA-Anruf zwischen Finnland und NTT DoCoMo's FOMA-Netzwerk in Japan durchgeführt. Diese
Schritte ermutigen uns erneut zu bestätigen, dass die ersten 3G-Terminals von Nokia im Laufe des dritten Quartals 2002 ausgeliefert werden, und dass deren
Stückzahl im Laufe des vierten Quartals 2002 bereits die Millionengrenze überschreiten wird. Ein weiterer Beweis für unsere Kompetenz auf dem weiten Feld
der mobilen Techniken ist die heute bekanntgegebene, erfolgreiche Durchführung eines CDMA2000 High-Speed Packet Data Calls auf einem Prototyp von Nokia mit einem Nokia CDMA-Chipset.
Nokia

|
|