..

23.07.2001

Der Zukunft eine Idee voraus

    Im Design School Project arbeitet Trium gemeinsam mit Studenten aus ganz Europa an der Zukunft mobiler Kommunikation.

    Auf der IFA 2001 zeigt Trium kreative Konzepte für die dritte Generation mobiler Telekommunikationssysteme. Die Entwuerfe sind das Ergebnis des internationalen Studenten-Designprojektes, das Trium seit 1999 jaehrlich mit einer renommierten Designschule Europas durchfuehrt. "Das Design School Project heisst fuer uns, gemeinsam mit Studenten neue Ideen für die Zukunft und den damit verbundene Lebens- und Kommunikationsstil zu entwickeln. Design haengt eng mit den Traeumen, Wuenschen und Beduerfnissen von Menschen zusammen. Wir erforschen diese, um mit neuen technischen und gestalterischen Ansaetzen darauf zu reagieren", sagt Toshinori Anzai, Industrial Design Manager am Mitsubishi Electric Europe Design Studio, Paris.
    Nach der Zusammenarbeit mit der Designschule ENSAMA-Olivier de Serres in Paris, reisten die Designer von Trium und Mitsubishi Electric Telecom Europe (METE) aus Japan und Frankreich im vergangen Jahr nach England. 20 Studenten des Ravensbourne College wurden mit der Aufgabe betraut, ein tragbares Telekommunikationsinstrument zu entwickeln, das ­ ausgestattet mit Bluetooth und UMTS ­ in fuenf Jahren unser Leben bestimmen koennte.
    "Trium hat sich für Ravensbourne entschieden, weil dort ein besonderer Ansatz der Integration von Design, Interaktivitaet und Kommunikationstechnologie gelehrt wird." so Anzai "Die gedanklichen Ansaetze und die Kreativitaet die sich in den Arbeiten wiederfinden, haben unsere Entscheidung auch im Nachhinein bestaetigt."
    Die besten vier Entwuerfe für moegliche Zukunftskonzepte stellt Trium jetzt auf der IFA 2001 aus.
    Statt auf SMS setzen die Designstudenten Kylie Monsma und Eileen Cumming auf MSM. Um der Unterhaltung im 21. Jahrhundert mehr Erlebnischarakter zu verleihen, haben sie das "Multi-sensory Messaging"­System entwickelt, das nicht nur Toene und Bilder, sondern auch Gerueche und fuehlbare Botschaften empfaengt und sendet. Mit dem Ohrring aehnlichen Instrument verfuegt der Benutzer ueber einen Lautsprecher und ein abnehmbares Minidisplay-Clip zum Sehen, Sprechen und Senden. Ein kleiner Sensor beruehrt diskret den Hals und vermittelt taktile Botschaften, wie Waerme, Kaelte oder Druck. Mit dem "Memory Cluster" ­ ein Halskette aus aneinander-gereihten kleinen Speicherpads ­ koennen empfangene Duefte, Toene, Beruehrungen und Bilder abgespeichert und auf Wunsch jederzeit wieder abgerufen werden.
    "Bubbles" heisst das Kommunikationskonzept der Designstudenten Henry Holland, Paul Gridley, Siuling Leung und Mark Murphy. Ihre mobile Kommunikationsidee basiert auf Bubbles, stationaeren Informationsblasen, die sich an verschiedenen Orten und Einrichtungen einer Stadt befinden. Über einen kleinen Handbildschirm koennen sich Menschen in das Informationsnetzwerk der "Bubbles" einloggen, allgemeine Infos oder hinterlassene oeffentliche und private Nachrichten abrufen und für andere selber hinterlegen.
    Der "Randomiser" ist dagegen ein Kommunikations- und Unterhaltungstool für 12 bis 17jaehrige. Es ist so klein, dass es als Anhaenger um den Hals getragen wird. Sein Bildschirm ist gewoelbt, Informationen darauf werden mit dem Daumen weitergerollt. Mikrofon und Lautsprecher sind integriert. Als Speicher dienen kleine, leicht auswechselbare Perlen. Ein Kommunikationstool in Kleinformat, mit dem Christina Dobloug und Nicolas Cole heutige Handys in den Schatten stellen. Das Spiel "Manhunt", von Rory Laing, dagegen sorgt für Unterhaltung pur. Mit einer kleinen Landkarte, die sich auf einem Armbanduhr aehnlichen Display befindet, geht der Nutzer auf Jagd im Großstadtdschungel.
    "Wir sind ueberrascht, mit wieviel Gespuer, Kreativitaet und futuristischem Talent die Teilnehmer unsere Aufgabe geloest haben", sagt Kouji Kodera, Marketing Manager von METE. "Weil wir unter Studenten hervorragende Designer finden, die den Traeumen unserer zukuenftigen Kunden naeher sind, als Menschen unserer Generation, ist fuer uns die enge und regelmaessige Zusammenarbeit mit Ausbildungsinstitutionen besonders wichtig." Fuer die Studenten bedeutete das Projekt, Erfahrung im Arbeiten unter professionellen Bedingungen, die Moeglichkeit zur Erweiterung der eigenen Horizonte, Spass im Team und für die Preistraeger ein vielversprechender Schritt in eine erfolgreiche Zukunft.

    Trium

23.07.2001

MICROSOFT BETEILIGT SICH AN ENGLISCHEM HANDY-HERSTELLER SENDO

    Tiefere Partnerschaft zur gemeinsamen Entwicklung eines Handys mit Microsoft-Betriebssystem / Microsoft: Businessmodell von Sendo ist das Modell der Zukunft

    Die Microsoft Corporation, Redmond, hat sich mit einer nicht näher bezifferten Summe an dem englischen Handy-Hersteller Sendo Holdings Plc., Birmingham, beteiligt. Das teilte Sendo heute mit. Microsoft und Sendo entwickeln gemeinsam seit rund einem Jahr eine neuen Generation von mobilen Endgeräten. Anfang des Jahres hatten die Unternehmen einen ersten Prototypen des Sendo Z100 vorgestellt, das erste "Smartphone", das mit dem neuen Microsoft-Betriebsystem mit dem Codenamen "Stinger" ausgestattet ist. Das Gerät wiegt weniger als 100 Gramm und bietet dabei ein großes Farbdisplay, Internet-Zugang sowie "Personal-Information-Management-Funktionen" (PIM) wie E-Mail, Kalender, Aufgabenverwaltung und Adressdatenbank.
    "Für uns ist Microsoft der ideale Partner, um diese Geräte zu entwickeln. Es gibt kein Unternehmen, das uns einen so großen Wettbewerbsvorteil bieten und uns ermöglichen kann, schnell in dem Markt für Smartphones Fuß zu fassen," kommentierte Hugh Brogan, CEO von Sendo. "Für die kommende Generation der Handys sind Software-Kenntnisse und -Applikationen die Schlüssel-Bestandteile," so Brogan. "Microsoft ist der weltgrößte Software-Hersteller, dessen Software in der großen Mehrheit von PCs genutzt wird. Es gibt mehr als sechs Millionen Software-Entwickler für dieses Betriebssystem auf der Welt."
    Ben Waldman, Vice-President der Mobile Division von Microsoft sieht das Businessmodell von Sendo mit seinem Fokus auf die Bedürfnisse der Netzwerkbetreiber als das Modell der Zukunft. "Die traditionellen Beziehungen zwischen Hardware-Herstellern, Netzwerkbetreibern und Software-Unternehmen sind im Wandel," sagte Waldman. "Zusätzlich ist die Telekom-Industrie derzeit mit einem Profitabilitäts-Problem konfrontiert. Sendo hat von Anfang an ihre Betriebsabläufe und ihre Lieferkette in einer Weise aufgesetzt, dass sich Netzwerkbetreiber im Markt differenzieren können und mehr Umsätze generieren können," so Waldman weiter. Gleichzeitig könne Sendo dabei kürzere Lieferzeiten und Möglichkeiten zum Markenaufbau und zur Markenführung bieten.
    Das Gewicht und die Größe des Z100 setzen einen neuen Meilenstein für die neue Generation der mobilen Endgeräte, für die das Marktforschungsunternehmen Ovum einen Markt von 894 Millionen Stück in 2006 prognostiziert. Mit nur 99 Gramm ist das Z100 das kleinste und leichteste GPRS-Triband-Handy. Es verfügt über ein TFT-Display mit 65.000 Farben, das laut Sendo in der Qualität mit einem High-End-Laptop-Bildschirm vergleichbar sein wird. Das Z100 wird außerdem MP3- und WMA-Musik-Dateien abspielen können. Das High-End-Telefon funktioniert in allen GSM 900, 1800 und 1900 Netzen in Europa, Asien und Amerika. Es verfügt über USB-, IrDA und RS-232-Schnittstellen sowie eine im Betrieb wechselbare Multi-Media-Speicherkarte. Weiterhin bietet das Z100 HTML-, cHTML und WAP-Browser für den Zugang ins Internet. Andere Funktionalitäten wie Sprachsteuerung und eine große Anzahl an Zubehör sieht Sendo als selbstverständlich.
    Weil das Z100 eines der ersten Telefone auf Basis des 2,5G-GPRS-Standard ist, plant Sendo umfassende Tests mit verschiedenen Netzwerkbetreibern. In Abhängigkeit von der technischen Reife der GPRS-Netze rechnet Sendo mit einer Markteinführung des Z100 Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres.
    Microsofts Betriebssystem für Smartphones mit dem Codenamen "Stinger" ist laut Microsoft speziell dafür entwickelt, die Vorteile der drahtlosen 2,5G- und 3G-Breitband-Netze auszunutzen. Stinger sei die erste heute verfügbare Smartphone-Plattform, aber bereits für die künftigen Netzwerke gebaut. Das Betriebssystem bietet eine ganze Reihe neuer Services wie beispielsweise den sicheren Zugriff auf Daten im Internet und in Unternehmens-Netzwerken.

Sendo

19.07.01.

bluerate - doppelte Guthabenslaufzeit und neues Tarifmodell

    Bluerate, die günstige Vorvorwahl für's Handy wartet nunmehr mit einer auf 6 Monate verdoppelten Guthabenslaufzeit auf. Gleichzeitig wird der Tarif, der vom Handy zu anderen Handys gilt, um über 20% von derzeit 78 Pfennig auf 62 Pfennig gesenkt. Einzig der Tarif Handy zu Festnetz erhält einen kleinen Aufschlag von 1,7 Pfennig, so dass statt den derzeit gültigen 36 Pfennig in Zukunft 37,7 Pfennig pro Minute zu zahlen sind. Daneben wird es ab dem 24.7.01 neben den Guthabenspaketen zu 20 und 40 DM ein Paket mit 100 DM Gesprächsguthaben geben. Im übrigen bleiben die Tarife gleich.
    Der neue Tarif gilt für alle Kunden, deren Zahlung nach dem 23.07.01 bei bluerate verbucht wird, wirkt sich jedoch nicht auf vorher bereits gezahltes Guthaben aus.
    Mit der Einführung des neuen Tarifes am nächsten Dienstag, wird die bluerate auch auf eine noch leistungsfähigere Plattform gestellt. So ist für die Zukunft eine perfekte Erreichbarkeit des neuen bluerate-Netzes sichergestellt. Die Handyregistrierung erfolgt nunmehr vollautomatisch. Die Eingabe langer PINs, die bisher erforderlich war, entfällt. Zudem wird in Kürze ein im Internet abrufbarer Einzelverbindungsnachweis zur Verfügung stehen.
    Die bluerate ist ein Call-by-Call Service für's Handy. Der Handynutzer wählt sich mit einer kostenlosen 0800-Nummer in das Bluerate-Netz ein, um dann die gewünschte Zielrufnummer zu wählen und dabei richtig zu sparen. Bei Prepaid-Nutzern liegt das Sparpotential bei satten 78 %.
    Marc-Ingo Korn und Georg Meyer-Wahl: "Die Erfahrungen mit der bluerate, haben uns gezeigt, dass wir die bluerate noch einfacher, günstiger und für den Kunden transparenter machen müssen. Mit dem neuen Tarif und der neuen Plattform gehen wir einen großen Schritt in diese Richtung."

bluerate

19.07.2001

Nokia Gewinnspanne im zweiten Quartal über 15 Prozent Gewinn vor Steuern von nahezu 1,2 Milliarden EUR

    Umsatzwachstum von fünf Prozent und überzeugender positiver operativer Cash-flow sind kennzeichnend für die effiziente Umsetzung der Maßnahmen zur Anpassung an verringertes Marktwachstum.

    • Der Nettoumsatz im zweiten Quartal belief sich auf 7.346 Mio. EUR, was einem Wachstum von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
    • Bei Nokia Networks fiel der Nettoumsatz um zwei Prozent, Nokia Mobile Phones verzeichnete einen Anstieg von zehn Prozent.
    • Der Proforma-Gewinn vor Steuern lag bei 1.166 Mio. EUR.
    • Die Proforma-Gewinnspanne von Nokia betrug 15,5 Prozent, bei Nokia Networks 15,8 Prozent und bei Nokia Mobile Phones 17,9 Prozent.
    • Der Proforma-Gewinn je Aktie (einschl. aller Umtauschrechte) betrug 0,17 EUR (0,21 EUR). Unbereinigt betrug der Gewinn je Aktie (einschl. aller Umtauschrechte) 0,12 EUR (0,20 EUR).

    Jorma Ollila, Vorstandsvorsitzender und CEO von Nokia: Gestützt auf unsere Fähigkeit im Umgang mit Working Capital und der Expertise bei der Kostenkontrolle, bestätigten wir unsere führende Marktposition und erzielten gleichzeitig eine anhaltend gute Profitabilität und einen positiven Cash-flow. Unser Know-how in diesen Bereichen ist das Ergebnis des langfristigen Engagements unserer gesamten Organisation zur kontinuierlichen Steigerung von Effizienz und Flexibilität.
    Wir glauben fest an die langfristigen Chancen der Mobilfunkindustrie. Vor dem Hintergrund der Erwartung wieder steigender Wachstumsraten im nächsten Jahr, sehen wir uns in einer herausragenden Position, da wir auf unsere Stärken aufbauen können. Ich bin zuversichtlich, daß unsere solide Finanzlage, unsere bewährte, ausgezeichnete Umsetzung von Abläufen, gezielte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und unsere starke Marke weiterhin profitables Wachstum generieren werden
    .

Nokia

17.07.2001

E-Plus startet neue Business Partner-Offensive

    Massgeschneiderte Loesungen und Konditionen fuer Vertriebspartner/ Konzentration auf klein- und mittelstaendische Betriebe
    Der Duesseldorfer Mobilfunkanbieter E-Plus setzt in der Zusammenarbeit mit seinen Business Partnern neue Massstaebe. Ab Juli 2001 konzentriert sich das Unternehmen mit dem neu strukturierten Bereich "Indirect Sales" auf die Gewinnung hochwertiger Business Partner. Dabei steht die Zielgruppe der sog. Sohos (Small OfficesHome Offices), das sind kleine und mittelstaendische Betriebe, imFocus des Interesses. In jedem Vertriebsgebiet kuemmert sich einTeam aus Vertrieb, Marketing, Technik und Kundenbetreuung ausschliesslich um die Belange der Business-Partner.
    Jan Poelman, General Manager Business Customers bei E-Plus: "E-Plus forciert als einziger Mobilfunkanbieter die Vertriebsmassnahmen im Bereich Sohos. Das Potential in diesem Segment ist gewaltig: Fast 90 Prozent der privaten Wirtschaftsunternehmen in Deutschland sind kleine Unternehmen mit bis zu neun Mitarbeitern. Mit der Business Partner-Offensive wird E-Plus seinem Ruf als innovativer Mobilfunkanbieter, der fuer alle Kunden massgeschneiderte Loesungen anbietet, einmal mehr gerecht."
    Das neue E-Plus Business Partner Programm unterscheidet drei Kategorien: Business Partner, Business Premium Partner und Business Solution Partner, je nach Anzahl der verkauften Professional-, Time & More- bzw. Data Tarife. Ein weiteres Unterscheidunsmerkmal ist das Kerngeschaeft der Haendler. Waehrend Business Partner und Business Premium Partner sich auf den Bereich Telekommunikation konzentrieren, bieten die Business Solution Partner professionelle Komplettloesungen aus Hardware, Software und Telekommunikation an.
    Fuer die Business Partner liegen die Vorteile der Zusammenarbeit mit E-Plus auf der Hand. E-Plus hat alle Bausteine fuer die mobile Datenkommunikation wie HSCSD, GPRS, VPN und zukuenftig auch UMTS im Programm und kann Voice und Data aus einer Hand anbieten. Darueber hinaus verfuegt das Unternehmen ueber eine anerkannt gute Netzqualitaet und Kundenbetreuung.
    Die Haendler profitieren von attraktiven Konditionen und Produkten, Demoequipment, Trainings, technischem Support und Massnahmen fuer die Verkaufsfoerderung und Kundenbindung. Über die erweiterte Angebotspalette steigen die Ertragsmoeglichkeiten, gleichzeitig kann der Kundenstamm vergroessert werden. Jan Poelman: "E-Plus hat ein zukunftsweisendes Leistungspaket geschnuert, das sich sowohl fuer unsere Businesspartner als auch fuer E-Plus auszahlen wird. Wir sind für die Haendler ein kompetenter Partner in der Mobilkommunikation fuer Voice und Data. Zusammen mit ihnen sind wir in der Lage, unseren Marktanteil im Geschaeftskundensegment weiter auszubauen."

E-Plus

   Pfeil grün hoch

12.07.2001

E-Plus optimiert Vertriebskanäle

E-Plus schliesst langfristigen Rahmenvertrag mit der Impress Software AG / Duesseldorfer Mobilfunkanbieter baut seine fuehrende Position im Bereich Kundenservice weiter aus

    E-Plus und Impress haben einen langfristigen Rahmenvertrag zur Unterstuetzung der Vertriebskanaele des Mobilfunkanbieters abgeschlossen. Damit koennen Auftraege der Kunden schneller und zuverlaessiger abgewickelt werden, Vertrieb und Service von E-Plus noch effizienter handeln.
    E-Plus arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung intelligenter Serviceleistungen als Grundlage fuer eine langfristige Kundenbindung. Auf der Basis der "Impress Engine" der Impress Software AG werden die Geschaeftsablaeufe bei E-Plus verbessert und erweitert. So koennen Vertriebs- und Serviceprozesse ueber das Internet zusammengefuehrt werden. Damit baut E-Plus die Serviceleistungen fuer seine Kunden weiter aus: Lieferzeiten werden verkuerzt und neue Produkte noch schneller auf den Markt gebracht. Gleichzeitig profitieren die E-Plus Vertragshaendler, rund 6.000 an der Zahl, die das Internet als Vertriebskanal nutzen.
    "Die Zusammenarbeit mit Impress ermoeglicht es uns, alle Logistikanforderungen unserer Kunden und Vertriebspartner noch besser zu integrieren. So kommt der Kunde schneller in den Genuss neuer Angebote, Haendler und Mitarbeiter gewinnen Zeit fuer Beratung und Service. E-Plus kann so wirtschaftlicher arbeiten, verbessert die Kundenbindung und ist fuer die Herausforderungen der mobilen Zukunft hervorragend geruestet", sagt Joachim Depper, Hauptabteilungsleiter Process Development bei E-Plus.
    Kai Taylor, Chief Executive Officer bei Impress: "Wir freuen uns sehr ueber die strategische Zusammenarbeit mit E-Plus, die unsere Position als fuehrender Loesungsanbieter fuer system- und unternehmensuebergreifende e-Business-Prozesse nachhaltig staerkt. Mit E-Plus gewinnt Impress einen Kunden, der Modellcharakter fuer die gesamte Mobilfunkbranche hat, und mit dem wir unsere Branchenorientierung verdeutlichen und ausbauen koennen."

E-Plus

06.07.2001

Per Handy: Kostenlose Infos zur Tour de France 2001

SchoKoMedia mit dem ersten kostenlosen, nutzerzentrierten und universellen Content-Pull-System auf der Basis von SMS

    SMS boomt. Der Versand und Empfang der Textnachrichten fasziniert Deutschlands Handybesitzer. Jetzt besteht die Möglichkeit, mit dem Handy kostenlos Informationen zur Tour de France zu erhalten. Dazu muss lediglich ein beliebiges und intuitiv gewähltes Stichwort zum Thema Tour de France per SMS an die Kurzwahlnummer 72737* gesendet werden. Sekunden später kommt die kostenlose Antwort zurück. Der Nutzer bezahlt für die selbst abgeschickte SMS den üblichen Tarif in die D-Netze. Sonst nichts!
    Erstmalig in Deutschland ist es mit dem innovativen mobilen SMS-Dienst 72737 für jeden Handybesitzer möglich, ähnlich einer Suchmaschine im World Wide Web, anhand beschreibender Stichworte intuitiv und ohne vorgeschriebene Kennwörter eine gewünschte Information abzurufen - mobil, orts- und zeitunabhängig, mit dem Handy per SMS. Damit unterscheidet sich 72737 entscheidend von allen am Markt befindlichen SMS-Informationsdiensten. Denn 72737 verbindet bereits bestehende und  funktionierende sowie bedien- und bezahlbare Technologien und macht so viele Möglichkeiten des mobilen Internets schon heute kostengünstig nutzbar.
    72737 ist der bislang einzige SMS-Pull-Anbieter mit universellem und flexiblem Content-Bestell-System: Bei 72737 fordert der Nutzer die Information mit einer SMS aktiv an. Er „zieht“ sich die Information auf sein Handy. Es wird daher von einem Pull-Verfahren gesprochen. Der Zeitpunkt für den Pull wird dabei vom Nutzer bestimmt, nicht vom Anbieter der Information. Mit diesem nutzer-aktiven Verfahren wird der vielfach ungeliebte Empfang unnötiger SMS-Nachrichten von oft kostenpflichtigen und nutzerpassiven SMS-Abonnements vermieden.
    Mit dem 72737-Verfahren werden außerdem die meist aufwendigen Registrierungsprozeduren im Internet unnötig. Handybesitzer können 72737 flexibel und unverbindlich nutzen, ohne Registrierung und nur bei Bedarf - einfach Handy zur Hand und loslegen.
    Die mit den 72737-Diensten abrufbaren Informationen werden speziell für das Medium SMS redaktionell aufbereitet. Ein Abruf durch den Nutzer erfolgt mit dem Versand einer SMS mit einem oder mehreren beliebigen Begriffen an die Kurzwahl 72737*. Diese Anforderung gelangt in das 72737-System, wird dort verarbeitet und umgehend beantwortet. Meistens ist die Antwort nach 15 bis 30 Sekunden auf dem Display des Users.
    Die Begriffe für eine Anforderung sind nicht festgelegt, sollten die gewünschte Information aber möglichst exakt beschreiben. Für den Start des Angebotes hat sich die 72737- Redaktion die am 7. Juli beginnende Tour de France 2001 ausgesucht. Ein Event, dass trotz der immer wieder aufkommenden Dopingspekulationen im Radsport die Massen fasziniert und in seine Bann zieht. Der zügige Ausbau des redaktionellen Angebots, über die Tour de France hinaus, ist jedoch bereits in vollem Gange.
    Handybesitzer aller vier deutschen Netze können 72737 kostenlos nutzen. Mit dem Versand der Anforderungs-SMS fallen lediglich die üblichen, netzabhängigen Kosten für in das D1 oder D2-Netz gesendete SMS an. Derzeit sind dies maximal 39 Pfennig für Viag-, E-Plus- und D2-Kunden und 15 Pfennig für D1-Nutzer. Von diesen Kosten erhält SchokoMedia als Betreiber der 72737-Dienste keinerlei anteilige Provision. Die  Dienste werden zu 100 Prozent durch Werbung und Sponsoring finanziert. Daher enthalten die 72737-SMS-Meldungen einen kurzen Werbetext. Mit Nutzung der Dienste erklärt sich der User bereit, diese Werbung zu akzeptieren. Bei Mitbewerbern kosten ähnliche Dienste bis zu 1 ¬ pro Meldung. Wir denken, dass unsere Nutzer dosierte und zielgenaue Werbung ertragen wollen.
    72737 bedeutet für die SchoKoMedia GmbH den Schritt in das mobile Internet. Dabei setzt SchoKoMedia nicht auf WAP, sondern auf SMS und seine Nachfolge-Technologien. WAP ist teuer und kompliziert. Es ist für die meisten seiner potentiellen Nutzer untauglich. Jakob Nielsen, anerkannter Wissenschaftler für Nutzen und Nutzung neuer Medien bescheinigt dem WAP unserer Zeit und dem damit verbundenen m-Commerce keine rosige Zukunft.
    Mit 72737 beginnt die Zukunft von EMS und MMS, den großen Chancen für GPRS und UMTS. Im Frühjahr 2001 beschlossen die vier großen Handy-Hersteller Alcatel, Ericsson, Motorola und Siemens, künftig gemeinsam Bilder und Töne in Handy-Textnachrichten zu bringen. Dafür solle der offene Standard EMS (Enhanced Messaging Service) genutzt werden. EMS ergänzt die SMS um neue Möglichkeiten. Der Handy-Nutzer kann Text mit einfachen Bildern, Tönen und Animationen erweitern und mit einem speziellen Handy versenden und empfangen.
    72737 ist komplett ohne ein weiteres, erklärendes Medium nutzbar. Dennoch steht im Internet unter www.72737.net eine Seite zur Verfügung, die das Angebot begleitet.
    So geht’s:
    Kostenlos. Ohne Anmeldung. Ganz einfach mit Ihrem Handy.
    72737 ist flexibel und unverbindlich. Keine Registrierung nötig. Einfach Handy zur Hand und loslegen.
    Sie wollen eine aktuelle Information zur Tour de France 2001. Sie senden eine SMS, die Ihre Anfrage möglichst exakt beschreibt an die 72737*. Ihre SMS entscheidet über den Inhalt der Antwort. Die Anfrage wird bearbeitet und umgehend beantwortet. Meistens ist die Antwort nach 15 bis 30 Sekunden auf Ihrem Display. Probieren Sie es einfach mal aus. Senden Sie zum Beispiel „Tour“ an 72737*!

Schokomedia

   Pfeil grün hoch

05.07.2001

Motorola Gründungsmitglied des Mobile Games Interoperability Forum

Festlegung von Standards fuer die Entwicklung von mobilen Spielen / Gemeinsame Initiative von Motorola, Ericsson, Nokia und Siemens

    Motorola Inc. (NYSE: MOT) hat gemeinsam mit den Technologieunternehmen Ericsson, Nokia und Siemens das Mobile Games Interoperability Forum (MGI-Forum) gegruendet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, einen gemeinsamen Standard fuer die Neuentwicklung mobiler Spiele auf netzbasierten Servern festzulegen. Das MGI-Forum stellt eine Fortfuehrung und Erweiterung der bereits im Maerz begruendeten Initiative Universal Mobile Games Platform dar.
    Mit der Gruendung des MGI-Forum verstaerken die vier Hersteller ihr gemeinsames Engagement fuer die Entwicklung mobiler Spiele und setzen ihre Arbeit bei der Festlegung von Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) fort. Mit den APIs koennen Anbieter drahtlose Spiele auf Grundlage eines Client/Server-Modells herstellen. Die mobilen Spiele lassen sich auf verschiedenen Servern und Mobilfunknetzen einsetzen und koennen auf unterschiedlichen mobilen Geraeten, etwa Handys und  PDAs, gespielt werden.
    Festlegung eines globalen Standards
    Zur Entwicklung eines globalen Standards wird das MGI-Forum mit den zustaendigen Standardisierungsgremien und -gruppierungen zusammenarbeiten und diesen insbesondere Empfehlungen liefern, um eine offene Umgebung fuer die Entwicklung von drahtlosen Spielen zu schaffen. Darueber hinaus wird sich das MGI-Forum mit Entwicklern von Tools zusammenschließen, um Software-Entwicklungskits (SDKs) und andere erforderliche Entwicklungstools verfuegbar zu machen. Eine Kooperation mit der Motorola-Tochter Metrowerks wurde hierzu bereits gestartet.
    Um sicherzustellen, dass der Standard die Anforderungen aller an der Realisierung von mobilen Spielen beteiligten Parteien beruecksichtigt, werden Spieleanbieter und -entwickler, Anbieter von Spieleplattformen, Anbieter von Spiele-Services, Netzbetreiber, Anbieter von zusaetzlichen Produkten und Infrastrukturkomponenten sowie Service-Integratoren aufgefordert, im Forum mitzuarbeiten. Dazu stellen die Gruendungsmitglieder des MGI-Forums gemeinsam Entwickler-Support, Testmoeglichkeiten und die Zertifizierung von Applikationen bereit. Die Unterstuetzung wird durch eine Kooperation der Motorola Applications Global Network  (MAGNet)-Center, der Ericsson Developers¹ Zone, des Nokia-Entwicklerprogramms und des Mobile Partners-Programms von Siemens realisiert.
    Reicher Erfahrungsschatz
    Bei der Initiierung des Forums koennen die Gruendungsmitglieder auf ihre Erfahrungen bei der Schaffung von Industriestandards und auf ihr gemeinsames Engagement fuer das mobile Internet als wesentlichen Bestandteil der Telekommunikation der Zukunft zurueckgreifen. Auch viele Start-up-Unternehmen haben wesentliche Aktivitaeten in dem Bereich der Entwicklung von mobilen Spielen getaetigt. Sie alle sollen auch eine aktive Rolle im MGI Forum spielen. Die Gruendungsmitglieder hoffen auf eine aktive Beteiligung der etablierten Anbieter der Spielebranche, damit die wachsende Spiele-Industrie von der reichhaltigen Erfahrung der “Branchenveteranen³ profitieren kann.

motorola

03.07.2001.

LANGZEITSTUDIEN ÜBER GEFAHREN DURCH MOBILFUNKSTRAHLUNG FEHLEN

    Fehlende Langzeitstudien oder zu geringe Fallzahlen bei Untersuchungen, die auf eine Mögliche Gefährdung durch Mobilfunkstrahlung hinweisen oder sie nicht ausschließen können, haben Sachverständige am Montag in einer öffentlichen Anhörung des Umweltausschusses diagnostiziert. Beispielhaft dafür ist die in der schriftlichen Stellungnahme von H.-Peter Neitzke vom Ecolog-Institut in Hannover angeführte so genannte Rinder- oder Schnaitsee-Studie. Diese weise zwar statistisch bedeutsame Unterschiede bei Tieren aus, die der Mobilfunkstrahlung unterschiedlich ausgesetzt sind. Die Aussagekraft festgestellter Schädigungen von Chromosomen und Missbildungsraten sei aber wegen möglicher Zusammenhänge zwischen den Befunden und einer häufig verbreiteten Bovinen Virusdiarrhoe-Infektion in großen Teilen des untersuchten Tierbestandes nicht zu beurteilen.
    Zur Bereitschaft von Mobilfunkbetreibern und Regulierungsbehörden, unabhängige Langfriststudien in Auftrag zu geben oder erkennbare Effekte in Regelwerke oder Empfehlungen umzusetzen, erklärt Professor Rainer Frentzel-Beyme vom Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin, dies stehe im krassen Gegensatz zu der für Deutschland zuständigen Behörde, die Effekte bereits vor einer Untersuchung einfach deshalb ausschloss, weil ein Grenzwert für die Zulässigkeit von bestimmten Strahlungen existiert. Zur Anzeigepflicht erläutert Frentzel-Beyme, die Errichtung eines Sendemastes könne nicht dringlicher sein als die gesundheitliche Überwachung eventueller Folgen der Inbetriebnahme. Auch sei die Seite der Handy-Nichtbenutzer "so bedenklich unterbewertet" worden, dass es ein "kultureller Skandal" sei. Dies habe zur jetzigen Beunruhigung und wachsendem Widerstand beigetragen. Frentzel-Beyme bezweifelt, dass "allein durch Geheimhaltung oder nächtliche Installationen" berechtigte Zweifel an der Rechtmäßigkeit ausgeräumt werden könnten.
    Michael Schüller, Koordinator der Mobilfunkbetreiber, erklärt, eine Verschärfung der Grenzwerte wäre hinsichtlich bestehender Anlagen als eine Rechtsänderung mit Rückwirkungswirkung zu sehen. Angesichts der wissenschaftlichen Fragwürdigkeiten sei "der Vertrauensschutz der Netzbetreiber jedenfalls vorrangig".
    Rechtlich angreifbar seien Mobilfunkanlagen nur, wenn sie bei Errichtung und Betrieb nicht den Rechtsnormen und den gesetzlichen Vorschriften entsprächen. Eine Beteiligung von Bürgerinitiativen an der Aufstellung von Sendeanlagen sei nicht sinnvoll.
    Wenn es Bürgerinitiativen regelmäßig darauf ankomme, Sende- und Empfangsanlagen in einem Gemeindegebiet zu verhindern, sei das mit den Verpflichtungen der Mobilfunknetzbetreiber nicht in Einklang zu bringen. Schüller legt dar, für den Aufbau von GSN-Netzen zwischen 1992 und 2000 hätten sich rund 20 Milliarden Euro angesammelt.
    Auch könne davon ausgegangen werden, dass für die erste Phase der UMTS-Infrastruktur bis zum Jahr 2003 weitere 20 Milliarden Euro investiert werden müssten. Insgesamt sichere die Mobilfunkbranche derzeit rund 110.000 Arbeitsplätze in Deutschland.
    Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin legt dar, medizinische und Umweltrisiken seien bei Einhaltung der Grenzwerte für Mobilfunkstationen und Endgeräte nicht erkennbar. Wissenschaftliche Nachweise über Gesundheitsbeeinträchtigungen seien nicht bekannt.
    Die mehrfach beobachteten Effekte elektromagnetischer Felder auf organische Körper stellten nach heutigem Erkenntnisstand keine Gesundheitsbeeinträchtigung dar. Eine Absenkung der Grenzwerte sei damit nicht gerechtfertigt. Dies heiße aber nicht, dass das Entstehen der beobachteten Effekte nicht aufgeklärt werden müsse.

PRESSEDIENST DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES

   Pfeil grün hoch

Mailkontakt: info@handy-seiten.de

last Update of page:03.08.2001

Author: Wolfgang Scharmer;   last Update of Site:  22.07.2003