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22.06.2001

Nokia und Sonera testen GPRS-Roaming im UMTS-Netz

    Nokia und der finnische Mobilfunknetzbetreiber Sonera haben erstmalig die GRX-Roaming-Funktionalität (GPRS Roaming Exchange) in einem UMTS-Mobilfunknetz getestet. Die Tests der Dienstgüte (Quality-of-Service) wurden auf einer UMTS-Plattform von Nokia durchgeführt, die eigens implementiert wurde, um zukünftige Mobilfunkdienste der 3. Generation zu testen.
    Aufgrund der Tests haben Sonera und Nokia erstmalig nachgewiesen, dass Datenpakete, die mit einer hohen Priorität bzw. einem hohen Dienstgüte-Level belegt wurden, fehlerlos über den Sonera GPRS Roaming Exchange übertragen wurden. Somit ist nachgewiesen, dass zeitkritischer Datenverkehr auch über GRX-Roaming-Verbindungen hinweg mit entsprechenden Prioritäten geführt werden kann. Damit ist die Grundlage für vielfältige neue Typen von Dienstleistungen in einem durchgängig IP (Internet Protokoll)-basierenden Netz geschaffen - beispielsweise IP-Telefonie mit weltweiter End-to-End-Implementierung. Der mit geringerer Priorität belegte Datenverkehr wiederum kann den Rest der verfügbaren Bandbreite nutzen.
    Die  von Nokia und Sonera durchgeführten QoS-Tests umfassten drei Typen von IP-Verkehr: Video-Streaming, Internet-Radio und konventionellen FTP-Verkehr (File Transfer Protocol).

    Nokia

22.06.2001

Ericsson T29s mit EMS ist jetzt im Handel

  • Nun ist mit dem T29s das zweite Handy von Ericsson am Markt, mit dem man über EMS (Enhanced Messaging Service) auch Bilder und Töne in einer SMS verschicken kann.
    Das Dualband-Handy für 900- und 1800-MHz-GSM-Netze verbindet viele neue Funktionen mit elegantem Design. Chatten über SMS ist mit dem T29s sehr einfach und komfortabel, denn der gesamte Dialog wird fortlaufend auf dem Display dargestellt. Dank WAP 1.1 mit Verschlüsselung über WTLS (Wireless Transport Layer Security) ist der Datentransfer im WAP-Web besonders sicher. Fünf Spiele verhindern die Langeweile unterwegs.
    Der erweiterte Kurzmitteilungsdienst EMS benutzt den vorhanden Short Messaging-Service (SMS) und ermöglicht den Nutzern, kleine Bilder und Töne wie z.B Klingelsignale in ihre SMS zu integrieren. Die ersten Mobiltelefone auf dem Markt, die dies unterstützen, sind das Ericsson T29s und das T20e. Zusätzlich bietet das T29s die Möglichkeit, Text-Kurzmitteilungen an Gruppen zu versenden.
    Weil EMS ein offener Standard ist, können auch Mobiltelefone anderer Hersteller die Kurznachrichten empfangen. So haben Alcatel, Ericsson, Motorola und Siemens vor kurzem angekündigt, EMS gemeinsam weiter zu entwickeln und die Interoperabilität zwischen ihren Produkten sicher zu stellen.
    Das T29s ist in zwei dezenten silbernen Grundfarben mit dunkelvioletten und dunkelblauen Einlagen erhältlich.  Die Aktivklappe lässt sich dank der geschwungenen seitlichen Ausbuchtungen leicht öffnen. Einschließlich des leichten Akkus wiegt das T29s nur 105 Gramm, hat eine Bereitschaftszeit von bis zu 150 Stunden und eine Sprechzeit von bis zu 7 Stunden.
    Der Preis für das T29s ohne Kartenvertrag inklusive Mehrwertsteuer beträgt 599,- DM
    Das T29s ist zu sämtlichem 3-Volt-Ericsson-Zubehör wie dem Bluetooth-Headset, dem FM-Radio, MP3-Player, Chatboard und verschiedenen Freisprecheinrichtungen kompatibel.
    Fotos von Ericsson-Produkten können auf CD-Rom angefordert werden oder sind im Internet als Download verfügbar:
    http://www.ericsson.de/presse/bildarchiv/index.html
    Kundenanfragen zu Ericsson Mobiltelefonen beantwortet gerne unsere technische Hotline unter 0180 / 534-2020
    Die wichtigsten Daten des T29s auf einen Blick:
    • Netze:GSM 900/1800
    • EMS (Enhanced Messaging Services)
    • 30 Bilder vorinstalliert, 30 freie Speicherplätze,
    • 10 feste, 8 freie Melodien
    • Mobile Chat (über SMS)
    • WAP 1.1 mit WTLS (Wireless Transport Layer Security) Klasse 2
    • Lang-SMS (3x160 Zeichen)
    • Standby-/Sprechzeit in Stunden (h):mit Li-Ionen-Akku bis zu 150 / 7 h
    • Maße (HöhexBreitexTiefe):95x51x22 mm
    • Gewicht:105g
    • Display (ZeilenxZeichen): vollgrafisch, 3 Zeilen, Display-Beleuchtung, Bildschirmschoner, Akku- / Feldstärkenanzeige, Standby-/Sprechzeitanzeige in Stunden/Minuten
    • Uhr mit Alarmfunktion
    • Swatch Internet Time
    • Datumsanzeige
    • Sprachanwahl (Voice Dial)
    • Sprachsteuerung: Anrufannahme und -ablehnung
    • Rufnummerpeicher im Gerät:200
    • Anrufliste (Wahlwiederh. / unbeantw./ beantw.): 20 Rufnummern
    • Sprach-Technologie:HF/FR/EFR
    • Fax/Datentauglichkeit:ja, 9600 Baud
    • Profile einstellbar
    • Taschenrechner
    • 5 Spiele: Tetris, Erix, Ballpop, Catcher und Maze
    • SIM Toolkit
    • Lieferumfang T29s: Ladegerät, Standard-Akku

Ericsson

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21.06.2001

Ericsson präsentiert den Chatpen

    Jetzt wird die schnelle Handschriftnotiz digital - dank Bluetooth
    Ericsson präsentiert auf der CommunicAsia mit dem Chatpen CHA-30 den weltweit ersten Stift, der Handschriftnotizen digitalisiert und über Bluetooth und GPRS mit anderen Mobiltelefonen, Computern und dem Internet korrespondiert. Der Chatpen wird Anfang 2002 erhältlich sein.
    Hinter der Chatpen-Technologie verbirgt sich ein enormes Potenzial für Netzbetreiber und ihre Kunden. Ein breites Angebot von neuen SMS-, Fax-, E-mail- und Daten-Diensten wird möglich.
    So kann die Bestellung aus einem Versandhauskatalog ganz einfach per Chatpen geschrieben und sofort übermittelt werden - ohne überhaupt einen PC einzuschalten. Voraussetzung ist eine besondere, nahezu unsichtbare Musterung des Papiers, die von der Anoto AB entwickelt wurde. Füllt man ein so vorbereitetes Formular aus, können diese Daten sofort digital verwertet werden. Praktisch ist die Nutzung des Chatpens auch für Inventuren und viele andere Geschäftsprozesse - sogar für die Unterzeichnung eines Vertrages. Von der Flugbuchung über die Bestellung von Blumen oder Pizza bis zur Aufgabe einer Zeitungsanzeige - die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und eine Vielzahl von neuen Diensten denkbar.
    Obwohl der Chatpen rein äußerlich wie ein normaler Stift aussieht und auch so schreibt hat er es in sich: Infrarotkamera, Bildprozessor und Bluetoothsender ermöglichen das Einlesen und Übertragen der Daten. Dank der nahezu unsichtbaren, sehr feinen Musterung des Papiers erkennt der Stift seine Position. Diese Informationen werden über Bluetooth und ein GPRS-Mobiltelefon an andere Mobiltelefone, PC oder PDAs versendet. Beim Schreiben von SMS oder E-mail ist der Nutzer jetzt nicht auf den Text eingeschränkt, sondern kann alles, was sich mit dem Stift schreiben und zeichnen lässt, verschicken. Die Mitteilungen werden dadurch viel persönlicher als bisher. Auch Texte in Sprachen, die nicht das römische Alphabet nutzen, können so problemlos übermittelt werden.
    Die Anoto AB ist ein Tochterunternehmen von C-Technologies.
    Nähere Informationen zu Anoto finden Sie unter:
    http://www.anoto.com
    Bilder zum Download finden Sie im Internet unter:
    http://www.ericsson.de/presse/bildarchiv/handy/zubehoer.html

    Ericsson

21.06.2001

Der Nokia 9210 Communicator wird ab sofort ausgeliefert

    Nokia gibt bekannt, dass der neue Communicator, der im November letzten Jahres auf der Mobile Internet Conference in Prag vorgestellt wurde, ab sofort ausgeliefert wird. Das neue Gerät hat ein hochwertiges Farbdisplay und ermöglicht Highspeed-Internetverbindungen ebenso wie E-Mail- und Faxübertragungen. Darüber hinaus unterstützt er alle gängigen Office-Anwendungen. Damit ist der Nokia 9210 Communicator das erste mobile Multimediagerät, das die Sprachübertragung mit zahlreichen Funktionen für das alltägliche Informationsmanagement über Mobilfunknetze nach dem GSM-Standard (900 MHz/1800 MHz) kombiniert.
    Der Nokia 9210 Communicator kombiniert Telefon, Fax, E-Mail, Terminplaner und Bild-Anwendungen. Benutzer können mit dem Gerät Bilder, Sound- und Videosequenzen senden und empfangen. Zudem unterstützt der Communicator Anwendungen wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation (Word und Excel). Auch ein Viewer-Programm für PowerPoint-Präsentationen ist verfügbar. Der Internetzugang kann sowohl über einen WAP-Browser (Wireless Application Protocol) als auch über einen HTML-Browser mit Frame-Unterstützung erfolgen. Über SyncML ist die problemlose Synchronisierung von Adressen, Terminplanern und Aufgabenlisten mit SyncML-fähigen PCs, PDAs, Mobiltelefonen und anderen Geräten möglich.
    Auf Basis offener Standards wie dem Betriebssystem Symbian, WWW, WAP und SyncML lässt sich das Multifunktionsgerät optimal an individuelle Anforderungen anpassen und für die verschiedensten Aufgaben einsetzen - vom Zugriff auf den Unternehmensserver bis zur Anwendung anspruchsvoller Multimedia-Spiele. Dank des Betriebssystems Symbian mit Unterstützung von PersonalJava und C++ ist es heute auch für unabhängige Software-Entwickler einfach geworden, weitere Anwendungen für den Nokia 9210 Communicator zu entwickeln.
    Der Nokia 9210 Communicator stellt mit dem Betriebssystem Symbian und seinem hochwertigen Farbdisplay zudem eine hervorragende Plattform für das Multimedia-Entertainment dar. Im vergangenen Jahr hat Nokia sein Entertainment-Angebot durch zahlreiche Spiele erweitert. Das erste für den neuen Communicator verfügbare Spiel ist das Snowboarding-Spiel Virtually Board, ein packendes Action-Spiel, das in Zusammenarbeit mit dem Spiele-Entwickler Springtoys für den Nokia 9210 Communicator bereitgestellt
    wurde.
    Nokia arbeitet mit zahlreichen Entwicklern zusammen, die zusätzliche Software für eine komfortable und effektive Nutzung des Nokia 9210 Communicators erstellen. Diese Anwendungen ermöglichen es den Kunden, ihren Communicator an ihre spezifischen Anforderungen und Interessen anzupassen, sodass sich das neue Gerät hervorragend individuell einrichten lässt. Einige Beispiele der für den Nokia 9210 Communicator entwickelten Anwendungen sind nachfolgend aufgeführt.

    Nokia

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18.06.2001

Nokia erweitert Support für Entwickler von mobilen Anwendungen

    Nokia Developer ProPoint soll die Entwicklung und den Vertrieb von Anwendungen weltweit beschleunigen
    Nokia stellt mit dem Nokia Developer ProPoint ein neues Support-Angebot für Software-Entwickler bereit, die Anwendungen und Dienste für mobile Geräte von Nokia entwickeln. Es ergänzt das Angebot, das Nokia bereits mit der Online-Gemeinschaft Forum Nokia (www.forum.nokia.com) Entwicklern auf der ganzen Welt anbietet.
    Nokia Developer ProPoint stellt Software-Entwicklern eine Reihe von Diensten zur Verfügung, einschließlich fortschrittlicher Werkzeuge und Anleitungen für die Entwicklung von Applikationen, bietet technischen Support sowie einen Entwickler-Newsletter. Mithilfe der Werkzeuge können die Entwickler die Kompatibilität ihrer Anwendungen und Dienste mit Nokia Geräten noch vor der Markteinführung der neuen Anwendungen testen. Darüber hinaus erhalten Mitglieder des Nokia Developer ProPoint die Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad ihrer Anwendungen durch Marketingaktivitäten zu erhöhen. Sie können zum Beispiel ihre für den Nokia 9210 Communicator entwickelten Anwendungen nach der Zertifizierung durch Nokia mit dem Nokia OK-Logo versehen oder gemeinsam mit Nokia an Messen und Konferenzen teilnehmen.
    "Nokia möchte die Entwicklung neuer mobiler Anwendungen und Dienste fördern, die auf offenen Industriestandards basieren", so Jouko Häyrynen, Vice President, Nokia Mobile Phones, Markets and Business Development. "Deshalb bieten wir Entwicklern die technische Hilfestellung an, die es ihnen ermöglicht, ihre Anwendungen schneller zu realisieren. Außerdem unterstützen wir sie beim Marketing, um den Absatz ihrer Dienste zu fördern. Nokia Developer ProPoint stellt eine Allianz von Software-Entwicklern dar, die Anwendungen und Dienste für Mobiltelefone von Nokia entwickeln und mit Nokia zusammenarbeiten, um gemeinsam neue Geschäftschancen zu schaffen und gleichzeitig die Benutzung für den Anwender zu verbessern."
    Forum Nokia ist eine Online-Gemeinschaft für unabhängige Entwickler mobiler Anwendungen. Die registrierten Mitglieder können auf eine Vielzahl von Entwicklungswerkzeugen und Dokumentationen zugreifen und mit anderen Mitgliedern online kommunizieren. Darüber hinaus ermöglicht eine Registrierung den Mitgliedern, Forum Nokia an ihre speziellen geschäftlichen Anforderungen und Wünsche anzupassen. Forum Nokia bietet Anwendungsentwicklern außerdem einen Business-to-Business-Support durch eine weitere Entwicklerallianz, den Nokia Developer NetPoint. Die Internetseite von Forum Nokia besteht seit 1995, und die schnell wachsende Zahl der registrierten Mitglieder nähert sich mittlerweile einer halben Million.

Nokia

18.06.2001

Nokia liefert Operator Wireless LAN-System an Sonera

    Mit der Netzbetreiber-Wireless-LAN-Lösung von Nokia wird der finnische Telekommunikationskonzern Sonera künftig drahtlosen Breitband-Internetzugang mit SIM-Karten-gestützter Authentifizierung in Flughäfen, Hotels etc. anbieten. Sonera hat Kunden aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Bereich bisher bereits einen Wireless-LAN-basierten Internetzugangsdienst mit dem Namen Sonera wGate angeboten. Dieser Dienst wird nun in einem Pilotversuch um die SIM-Karten-basierte Authentifizierung ergänzt. Der Dienst wird Ende 2002 in 25 finnischen Flughäfen zur Verfügung stehen.
    Im Rahmen des Pilotprojekts von Sonera werden Geschäftskunden beispielsweise vom Flughafen Helsinki aus auf ihr Firmennetz zugreifen können sicher und mit voller Authentifizierung, über drahtlose Breitband-Verbindungen mit Durchsatzraten von 11 Mbit/s.
    Durch das Nokia Operator Wireless LAN wird die Nutzung zusätzlich vereinfacht, da hier eine sichere Authentifizierung auf Basis der Mobilfunk-SIM-Karte ermöglicht wird. Die bestehende W-LAN-Infrastruktur von Sonera wird zu diesem Zweck mit einem einfachen Software-Upgrade erweitert, das die Authentifizierung über die Mobilfunk-SIM-Karte unterstützt. So müssen Geschäftskunden künftig nur noch einen PIN-Code eingeben und die Connect-Taste drücken, um sich in ihr Firmennetz einzuwählen. Der Grund: Die für die Identifikation und Authentifizierung erforderlichen Daten sind bereits auf der SIM-Karte (Subscriber Identification Module) gespeichert, die in die entsprechenden W-LAN-Datenfunkkarten eingelegt werden.

Nokia

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18.06.2001

E-Plus Professional Data bündelt mobile Datendienste unter einem Dach

    Die neue E-Plus Produktfamilie Professional Data macht Geschäftskunden mit übersichtlichen Tarifen mobil
    E-Plus schnürt für Businesskunden die mobilen Datendienste High Speed Circuit Switched Data (HSCSD) und General Packet Radio Service (GPRS) zu einem transparenten Angebotspaket zusammen.
    Egal, ob Kleinunternehmen oder Großkonzern, E-Plus Professional Data hat für die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen die passende professionelle Business-Lösung parat. Mit HSCSD und GPRS kann der Kunde zwischen zwei innovativen Datendiensten wählen, die sich in ihren Anwendungsgebieten ideal ergänzen.

    Zwei maßgeschneiderte Lösungen: Professional Data HSCSD Tarif und Dienst
    Bereits seit dem vergangenen Jahr stellt E-Plus den Kunden die leitungsvermittelte mobile Datenübertragung per HSCSD zur Verfügung. In Abhängigkeit vom Endgerät ermöglicht High Speed Circuit Switched Data mobile Datenübertragung mit bis zu 56 kbit/s. HSCSD eignet sich besonders für Geschäftskunden, die große Datenmengen wie E-Mails, Präsentationen oder Bilder übertragen wollen bzw. eine hohe Datenübertragungsrate benötigen.
    Der Kunde hat mit E-Plus Professional Data die Möglichkeit, HSCSD als Tarif oder Dienst zu buchen. Der HSCSD-Tarif richtet sich an Kunden, die eine “Data only”-Lösung wünschen.
    Wer sich für den HSCSD-Tarif entscheidet, erhält eine gesonderte SIM-Karte und Rufnummer. So kann der Kunde zum Beispiel für die Datenkommunikation das Nokia Cardphone an seinem Laptop nutzen und bleibt während der Datenüber-tragung jederzeit telefonisch über sein Handy erreichbar. Der monatliche Grundpreis liegt bei 25 Mark. Für die Datenübertragung ins Festnetz und zu E-Plus zahlt der Kunde 50 Pfennig pro Minute. Die City, Partner & Family-Option ermöglicht den Datentransfer zu 20 Pfennig pro Minute.
    Der Professional Data HSCSD-Dienst kann auf der bereits vorhandenen E-Plus Karte aktiviert werden. In diesem Fall benötigt der Kunde keine zusätzliche SIM-Karte. Für Datenübertragung und Sprachtelefonie werden ein Handy und eine Telefonnummer genutzt. Der Dienst wird zu einem monatlichen Grundpreis von 15 Mark zusätzlich zum jeweiligen bestehenden Laufzeittarif gebucht. Für die Minutenpreise gilt der Preis für Sprachverbindungen des jeweiligen Laufzeittarifes.

    “Always on” im Business: Professional Data GPRS
    Die paketvermittelte mobile Datenkommunikation via GPRS rundet das innovative E-Plus Professional Data Angebot ab. GPRS bewährt sich optimal bei der Übertragung kleiner Datenmengen, wie sie bei WAP-Anwendungen erforderlich sind. In Abhängigkeit von den Endgeräten ist in Kürze eine Übertragungsrate von bis zu 53 Kilobit pro Sekunde möglich.
    Mit General Packet Radio Service kann der Kunde “always online” bleiben, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen. Denn abgerechnet wird nicht die Verbindungsdauer wie bei HSCSD, sondern die Menge der übertragenen Daten.
    Der Kunde profitiert auch mit dem E-Plus Professional Data GPRS-Tarif von einem attraktiven Tarifmodell. Bei einer Datenmenge von einem bis 100 Kilobyte kosten je zehn Kilobyte 60 Pfennig. Dazu gehören zum Beispiel Standard-E-Mails mit einer Größe von rund vier Kilobyte oder der Abruf einer WAP-Seite mit circa 1 Kilobyte. Datenmengen ab 101 Kilobyte werden mit 20 Pfennig pro zehn Kilobyte berechnet.

E-Plus

16.06.2001

UMTS - NTT Docomo bricht Test ab

    Die neue Mobilfunktechnik UMTS steht unter keinem guten Stern. Nachdem British Telecom seine ersten Tests wegen technischer Probleme verschieben musste, hat nun NTT Docomo den weltweit ersten Großversuch vorzeitig abgebrochen.
     Als Ursache wurden zu geringe Akkulaufzeiten, Netzwerk-Ausfälle und Software-Abstürze genannt. Die 1.400 Testpersonen mussten ihre Handys wieder abgeben. Experten bezeichnete die Anlaufprobleme als übliche Fehlschläge bei Versuchen mit neuer Technik.

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15.06.2001

KPN - Fusion von E-Plus mit Mobilcom erwogen

    Die Spekulationen über mögliche Wege zum Schuldenabbau beim niederländischen Telefonkonzern KPN nehmen kein Ende. Angeblich denken die Holländern nun sogar über eine Fusion ihrer deutschen Mobilfunktochter E-Plus mit der France-Telecom-Beteiligung Mobilcom nach.
    Allerdings war bislang nicht mehr zu erfahren, als dass in der kommenden Woche eine Lösung zur Verringerung des Schuldenberges von 45,3 Milliarden Mark vorgestellt werden soll. <P>
    France Telecom will nach Informationen der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" an Mobilcom als Partner in Deutschland festhalten. Der Chef der Mobilfunktochter Orange, Jean-François Pontal, sagte, "unsere Vereinbarungen mit Mobilcom schließen eine Kapitalbeteiligung bei E-Plus aus."

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10.06.2001

UMTS - Zum Scheitern verurteilt?

    Mehrere Hundert Milliarden Mark haben die Telefon-Unternehmen in den letzten zwei Jahren allein in Europa für die Lizenzen des nächsten Mobilfunk-Standards ausgegeben. Weil weitere Milliarden-Summen in den Netzaufbau gesteckt werden müssen, wird immer lauter die Frage gestellt, ob und wie sich diese gigantischen Investitionen einens Tages rechnen werden.
    Experten der Hypo-Vereinsbank in München haben vier mögliche Szenarien über die Zukunft der Multimedia-Handys auf dem Markt entwickelt, über die "Welt am Sonntag" berichtet:
    - Reibungslose Markteinführung. Billige Geräte. Rasche Ausbreitung.
    - Wenige Nutzer nach dem Start. Den Kunden recht die herkömmliche Technk. Die neuen Handys sind zu kompliziert.
    - Zum Marktstart steht weder die Infrastruktur noch sind die Handys verfügbar. Qualität und Preis der Telefone stimmen nicht.
    - Markteinführung wird wegen Engpässen beim Netzaufbau und der Handyherstellung verzögert. Das steigert die Neugier der Kunden auf die neue Technik. Die Nachfrage ist größer als das Angebot. Deshalb erfolgt ein selektiver Start, bei dem nur wenigen Business-Kunden die neue Handys angeboten werden.
    Nach dem Zeitungsbericht rechnen die Fachleute mit dem zuletzt genannte Szenario.

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10.06.2001

Abhörsicheres Mobiltelefon für jedermann

    Präsidenten, Regierungschefs und Wirtschaftsbosse tun es seit langem - jetzt können auch private Kunden ihre Handy-Telefonate verschlüsseln. Allerdings lassen sich die Elektronik-Spezialisten des Rüstungsunternehmen Rohde und Schwarz ihre Krypto-Technik auch gut bezahlen. Über 6.000 Mark kostet das umgebaute Siemens S 35i.
    Und so funktioniert das Top-Sec-GSM-Handy: Nach der Wahl der gewünschten Rufnummner wird der Crypto-Knopf gedrückt, und sofort wird das Gespräch verschlüsselt. Das Handy vereinbart dabei mit der Gegenstelle per Zufallsprinzip bei jedem Anruf einen neuen 128-bit-Schlüssel. Nach dem Telefonat werden alle Angaben zur Verschlüsselung wieder gelöscht.
    Damit die Sicherheitstechnik funktioniert, muss auch der Angerufene über ein Krypto-Handy verfügen. Auch Gespräche zu Festznetz-Anschluss können abhörsicher gemacht werden. Dazu muss der ISDN-Anschluss mit Software von Rohde und Schwarz aufgerüstet werden.
    Das Handy ist äußerlich nicht von den herkömmlichen Geräten zu unterscheiden. Die nötige Sicherheitstechnik passt auf einen kleinen Chip, der auch das Gewicht des Telefons kaum erhöht. Die Verschlüsselung funktioniert sowohl in den GSM-900 MHz als auch in den 1.800 MHz-Netzen.

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09.06.2001

Nokia - Stellenabbau bei Handy-Produktion

    Ausgerechnet Weltmarktführer Nokia will in der Produktion von Mobiltelefonen Stellen streichen. Im Werk in Bochum sollen 300 Arbeitsplätze wegfallen.
    Offizielle heißt es, der Schritt diene der Steigerung der Effizienz. In Bochum wolle sich Nokia künftig auf die Endmontage von Mobiltelefonen konzentrieren. Andere Fertigungsabteilungen sollten ausgelagert werden.
    Derzeit beschäftigt Nokia in Bochum rund 3.000 Mitarbeiter. Weltweit unterhält das Unternehmen neun Produktionsstätten.

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08.06.2001

T-Mobil - Prepaid schon wieder teurer

    Beim neuen Marktführer T-Mobil hat man offenbar immer weniger für die bei den Handy-Kunden beliebten Prepaid-Pakete übrig. Nachdem vor einem Monat bereits die Guthaben-Karten teurer wurden, sind jetzt auch die Telefone betroffen
    So kostet das Nokia 3310 im T-D1-Xtra-Pac nun 399,90 statt bisher 349,90 Mark. Zum Ausgleich für den höheren Preis gibt es zehn Klingeltöne mit aktuellen Song-Melodien kostenlos dazu.
    Alle anderen Handys in den Prepaid-Paketen von T-Mobilhaben ihren alten Preis behalten:
    Alcatel One Touch 302 - 199,90 Mark
    Siemens C 30 - 199,90 Mark
    Nokia 3210 - 249,90 Mark
    Siemens C 35i - 249,90 Mark
    Messenger 500 und Siemens C 35i - 399,90 Mark.

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05.06.2001

UMTS - Begrenzte Zusammenarbeit

    Wegen der hohen Kosten für die Lizenzen und den Netzaufbau wollen die künftigen UMTS-Betreiber gern zusammenarbeiten. Das hat die Telekom-Regulierungsbehörde nun erlaubt, allerdings in einem eng begrenzten Rahmen.
    So dürfen die Netzbetreiber grundsätzlich Grundstücke, Masten, Antennen, Kabel und Basisstationen gemeinsam nutzen, erklärte Behördenchef Matthias Kurth am Dienstag in Bonn. Das so genannte Kernnetz müsse allerdings getrennt genutzt und betrieben werden. Auch Roaming sei möglich. Gemeint ist das Telefonieren von Kunden eines Anbieters über das Netz eines anderen Betreibers.
    Der Präsident der  für Telekommunikation und Post machte ferner deutlich, dass die UMTS-Lizenzvergabebedingungen in Deutschland nicht geändert würden, sondern auch bei technischen Weiterentwicklungen zum sogenannten Infrastruktursharing bei Aufbau der Netze einzuhalten und zu gewährleisten seien.

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04.06.2001

Neuer GRPS-Tarif

    Bereits vor Monaten wurden auf der Cebit neue GPRS-Preise angekündigt, jetzt sind sie endlich in Kraft: Im Tarif GPRS-Pro ist für Wap-Nutzer seit dem 1. Juni bereits ein Datenvolumen von einem MB im Grundpreis von 19,95 Mark enthalten.
    Dafür können Wap-Kunden von  beispielsweise einen Monat lang ohne Zusatzkosten täglich bis zu 15 E-Mails empfangen oder senden oder bis zu sechsmal täglich Wap-Informationen wie Aktienkurse, Fahrplaninformationen oder Wetterauskünfte abrufen. Jedes weitere 10-KB-Paket wird mit 19 Pfennig berechnet.
    Neben Wap via Handy kann man den neuen Tarif auch für das Surfen im Internet via Laptop und GPRS-Handy nutzen. Dann kostet ein 10-KB-Datenblock sieben Pfennige. Hinzu kommt ab 1. Oktober 2001 ein Stundenpreis für die Nutzung von 49 Pfennigen.

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03.06.2001

Billigere transatlantische Gespräche

    T-Mobil macht das Telefonieren für Vielreisende einfacher. Ab sofort können die Kunden der Telekom-Tochter auf beiden Seiten des Atlantiks in 21 Netzen ab 1,74 Mark/min telefonieren. Der neue Tarif nennt sich World-Class und ist für Kunden des Company Profi-Tarifs kostenlos.
    Das Angebot kommt zeitgleich mit dem Erwerb der US-amerikanischen Mobilfunkbetreiber Voicestream und Powertel. T-Mobil-Chef Kai-Uwe Ricke spricht vom "ersten Mobilfunkanbieter weltweit" mit einem einheitlichen Roaming-Tarif für Europa und die USA.
    Konkret: In den Netzen von One 2 One (Großbritannien), Max Mobil (Österreich), Voicestream/Powertel (USA), Radio-Mobil (Tschechische Republik), Era GSM (Polen) und Ben (Niederlande) sowie bei Westel (Ungarn) telefoniert man ab sofort rund um die Uhr an allen Tagen für 1,74 Mark/min. Dabei ist es egal, ob es sich um Roaming-Gespräche im jeweiligen Roaming-Land, nach Deutschland, in andere europäische Länder oder nach Nordamerika handelt. Zudem gilt der Preis auch für Telefonate vom deutschen D1-Netz in die genannten Netze.
    Auch 14 weiteren europäischen Staaten gelten die World- Class-Tarife (z.B. im Netz der finnischen Sonera und bei Tim in Italien). Ist der Kunde in anderen europäischen Netzen eingebucht, werden die Telefonate mit 1,94 Mark/min berechnet.
    In Kürze soll World-Clas auch für die anderen D1-Tarife zur Verfügung stehen

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01.06.2001

Funkgerät und Handy kombiniert

    Der führende österreichische Mobilfunk-Netzbetreiber Mobilkom Austria hat den von Ericsson entwickelten Funkstandard GSM Pro in das A1-Netz implementiert. Bei GSM Pro können - anders als bei herkömmlichen Funkgeräten - bis zu acht Gruppenmitglieder im Full-Duplex-Betrieb synchron miteinander kommunizieren. Durch die Integration in das nahezu flächendeckend verfügbare A1-Netz stehen diese Funkdienste an jedem Ort zur Verfügung und auch für internationale Erreichbarkeit ist gesorgt: GSM Pro funktioniert mit 186 Roamingpartnem in über 90 Ländern. Während ein untemehmenseigenes Funknetz hohe Anfangsinvestitionen für Netz, Geräte und Wartung erfordert, fallen beim GSM Pro-Dienst der Mobilkom nur die Anschaffungskosten für die Endgeräte an. Zwei Tanfmodelle stehen zur Verfügung: Vieltelefonierer zahlen 130 Mark pro Monat und 40 Pfennig pro Minute, für Wenigsprecher beläuft sich die monatliche Grundgebühr auf 41 Mark und der Minutenpreis auf 1,30 Mark innerhalb der Gruppe. Die monatliche Grundgebühr fällt allerdings nur einmal pro Gruppe an, für die einzelnen Gruppenmitglieder werden keine zusatzlichen Grundgebühren verrechnet. Ericsson kann dazu das GSM- Pro-Handy R250s PRO liefern.

funkschau

01.06.2001

Siemens jetzt vor Ericsson

    In München dürften die Champagner-Korken knallen: Trotz sinkender Absätzprognosen und bereits verkündeter Einschnitte im Handy-Geschäft hat Siemens den schwedischen Hersteller Ericsson überholt. Der süddeutsche Elektronik-Konzern ist damit in der Weltrangliste auf Platz drei nach Nokia und Motorola aufgestiegen.
    Nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts Gartner Dataquest verkaufte Siemens im ersten Quartal dieses Jahres 6,7 Millionen Mobiltelefone. Das entspricht einem Marktanteil von 6,9 Prozent. Ericsson wurde überholt, weil der Anteil der Schweden mit 6,5 Millionen Handys von 8,7 auf 6,8 Prozent zurückging.
    Zugleich baute die finnische Hady-Schmiede Nokia ihre Spitzenposition vor dem US-Konkurrenten Motorola aus. Nokias Marktanteil liegt den Angaben zufolge bei 35,3 Prozent mit 34,1 Millionen verkauften Handys gegenüber 33,9 Prozent Ende vergangenen Jahres. Motorola kam auf 13,2 gegenüber bisher 12,7 Prozent und setzte 12,8 Millionen Mobiltelefone ab.
    Die höchsten Verluste musste der französische Alcatel-Konzern hinnehmen. Mit 2,5 Millionen verkauften Handys sank der Marktanteil im ersten Quartal von 4,6 auf 2,6 Prozent.

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Mailkontakt: info@handy-seiten.de

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Author: Wolfgang Scharmer;   last Update of Site:  22.07.2003