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29.05.2001

E-Plus baut Kundenservice weiter aus

Kooperation mit externem Call Center-Dienstleister ergaenzt Ressourcen fuer die Kundenbetreuung

    Der Duesseldorfer Mobilfunkanbieter E-Plus und die niederlaendische SNT Group werden zukuenftig bei der Betreuung der Prepaid-Kunden (Free & Easy Kunden) von E-Plus kooperieren. Die Kooperation beginnt am 1. Juni 2001 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. E-Plus kann durch die Zusammenarbeit mit SNT seinen anerkannt guten Kundenservice weiter verbessern und eine Kundenbetreuung auf hoechstem Niveau bieten.
    Damit wird sichergestellt, dass trotz steigenden Anrufaufkommens die Qualitaet der E-Plus Hotlines gewaehrleistet bleibt. Mitarbeiter der SNT Group werden alle auf der Free & Easy Hotline 1150 eingehenden Calls bearbeiten. Diese Hotline verzeichnet pro Monat rund 100.000 Anrufe. Die Hotline fuer die Vertragskunden bearbeitet monatlich rund 800.000 Anrufe.
    "E-Plus verfuegt ueber einen exzellenten Kundenservice, den wir staendig verbessern", so Uwe Bergheim, Chief Executive Officer von E-Plus. "Das beweisen die zahlreichen Auszeichnungen, die wir fuer unsere Kundenbetreuung bekommen. Dieses hohe Niveau werden wir auch bei steigendem Telefonaufkommen halten."
    E-Plus bietet seinen Hotline-Kunden eine auch im internationalen Vergleich ueberdurchschnittlich hohe Erreichbarkeit. Nahezu jeder Anrufer gelangt auf Anhieb zu einem E-Plus Kundenberater. 90
    Prozent aller telefonischen Kundenanfragen koennen zudem bereits beim ersten Anruf abschliessend beantwortet werden. Die E-Plus Call Center sind in den vergangenen Jahren mehrfach national und international ausgezeichnet worden.

e-plus

29.05.2001

Trium schafft Transparenz auf dem Handy-Markt

    Das guenstige Einsteiger-Handy Neptune von Trium besticht sowohl durch seine ueppige technische Ausstattung als auch durch sein attraktives Aeusseres.
    Ratingen, 28. Mai 2001. Waren bisher Mobiltelefone in der Regel kaum unterscheidbar, setzt das neue Trium-Handy Neptune, mit seinem transparenten i-Mac-Look sowohl bei der aeusseren Form als auch bei der Farbgebung neue Akzente: Denn sowohl die farbige Schutzklappe für die Tastatur als auch die Klappe für den Akku koennen durch andersfarbige leicht ausgetauscht werden. So laesst sich eine Vielzahl von Farbkombinationen verwirklichen, die die Individualitaet des Besitzers noch besser widerspiegeln.
    Aber auch die technische Ausstattung des Dualband-Handys kann sich sehen lassen: Mit bis zu drei Stunden Gespraechszeit und 130 Stunden Stand-by-Zeit ermoeglicht das Neptune ausgiebige Telefonate. Nur 115 Gramm inklusive Vibrations-Akku wiegt das formschoene Neptune, laesst sich dadurch bequem tragen und mit dem integrierten WAP-Browser kann ueberall auf aktuelle Informationen zugegriffen werden. Durch die integrierte Freisprech- und die Konferenz-Funktion kann der Besitzer es bequem auf einen Tisch legen, um die Haende zum Beispiel für ein Notebook frei zu haben.
    Das umfangreiche Zubehoer-Sortiment des Neptune laesst darüber hinaus keine Wuensche offen: Farbige Front- und Akkudeckel, Freisprecheinrichtung mit integriertem UKW-Radio, Tischladegeraet und KFZ-Schnellbaueinsatz sind hier im Angebot. Das Neptune ist ab sofort für 389 Mark (unverbindliche Preisempfehlung) ohne Kartenvertrag im Fachhandel erhältlich.

Trium

29.05.2001

Alcatel, Ericsson, Motorola und Siemens bringen Bilder und Töne in die SMS

    Die vier Unternehmen arbeiten gemeinsam am offenen EMS-Standard für Handy-Textnachrichten
    Alcatel, Ericsson, Motorola and Siemens werden in Zukunft den offenen Standard EMS (Enhanced Messaging Service) gemeinsam weiterentwickeln und die Interoperabilität zwischen ihren Produkten sicherstellen.
    EMS ergänzt textbasierte SMS (Short Message Services) um neue Funktionalitäten. Der Handy-Nutzer kann Textnachrichten durch Bilder, Töne und Animationen aufpeppen. Bilder, Ruftöne und Melodien können gesammelt und zwischen Handys verschickt werden. Sind die Handys EMS-kompatibel, spielt die Marke des Handys dabei keine Rolle.
    Netzbetreiber und Anbieter neuer Dienste können besondere Services, wie z.B. Bildschirmschoner, Klingeltöne, etc. im Internet zum Download zur Verfügung zu stellen. Der Nutzer kann Bilder selbst programmieren, im Handy abspeichern und versenden.
    Seit Januar 2001 wurden weltweit mehr als 20 Milliarden SMS-Textnachrichten pro Monat versendet. EMS nutzt die gleiche Infrastruktur wie SMS. Schon geringe Investitionen ermöglichen daher den schnellen Ausbau des EMS-Standards. EMS stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung von SMS zu MMS (Multimedia Messaging Service) dar.
    Der EMS-Standard wurde von 3GPP (3rd Generation Partnership Project) definiert, ebenso wie der GSM- und der SMS-Standard. EMS ist ein komplett offener Standard und kann von jedem Hersteller unterstützt werden.  EMS-fähige Handys werden ab Ende des 2. Quartals 2001 auf den Markt kommen.

ericsson

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29.05.2001

Mit neuen digitalen Diensten viel Spaß beim Club Nokia

    Zum neuen Internetauftritt des Club Nokia in Deutschland startete im Mai eine bundesweite Werbekampagne, die vor allem die Neugierde auf die neuen digitalen Dienste weckt, die der Club Nokia über und WAP nun anbietet. Die Club Nokia Internetseiten präsentieren sich in einem völlig neuen Erscheinungsbild und mit einer bedienerfreundlichen, intuitiven Menüführung, so wie es die Nokia Kunden von ihrem Mobiltelefon gewöhnt sind. Einige Club Nokia Angebote sind gratis, andere wiederum werden mit einer virtuellen Währung, dem sogenannten "Club Nokia Credit" bezahlt. Aufgeladen wird das Credit-Konto über spezielle Rubbelkarten, die in Nokia Shops und ab sofort auch an fast allen BP-Tankstellen erhältlich sind. Neue Mitglieder, die sich bis zum 31. Juli 2001 beim Club Nokia anmelden, erhalten 20 Credits gratis.
    Neue Highlights im Club Nokia sind unter anderem die über WAP herunterladbaren animierten Bildschirmschoner und verschiedene Spielelevel zu Snake II, Bumper oder Space Impact für das Nokia 3330. Mit dem Nokia 3330 können Club Nokia Mitglieder zudem per WAP ihren Spielerekord auf die Internetseiten stellen und sich so mit anderen Mitspielern aus ganz Deutschland messen. Der Club Nokia bietet seinen Mitgliedern eine Vielzahl an Klingeltönen, Bildmitteilungen, Profilen oder Logos, die per SMS auf das Handy gesendet werden. Diese Dienste werden mit den Nokia Credits abgerechnet. Ein Klingelton kostet beispielsweise 2 Credits, ein Logo 3 und eine Bildmitteilung 5 Credits. Im Laufe der zweiten Jahreshälfte werden auch die kürzlich vorgestellten Spiele für den neuen Nokia 9210 Communicator - das Snowboardspiel Virtually Board, Mobile Soccer und Golf - über den Club Nokia zur Verfügung gestellt.
    Darüber hinaus gibt es auf den Internetseiten des Club Nokia aber auch eine Menge kostenloser Angebote. So kann man hier diverse Handyspiele ausprobieren bzw. sein Können trainieren. Mit speziellen Editoren kann man Klingeltöne selbst komponieren oder Bildmitteilungen, Logos und animierte Bildschirmschoner entwerfen. Zu jedem Nokia Mobiltelefon gibt es ausreichend Informationen sowie Hinweise zum Nokia Kundendienst und zur Club Nokia Careline, die bei Fragen und Problemen weiterhelfen.
    Jeder Besitzer eines Nokia Handys kann Mitglied im Club Nokia werden. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Der einfachste und schnellste Weg zur Nokia Community führt über die Online-Anmeldung unter. Sobald das Handy beim Club Nokia registriert ist, hat jedes Mitglied uneingeschränkten Zugriff auf alle exklusiven Dienste.

Nokia

28.05.2001

D2-Vodafone - Höhere Handy-Preise im Herbst

    Der Preisauftrieb bei Handys nimmt kein Ende. Im Herbst will D2-Vodafone die Mobiltelefone noch einmal verteuern und die Subventionen für Prepaid-Pakete komplett streichen.
    Zur Begründung verwies D2-Chef Jürgen von Kuczkowski auf die unsicheren und wenig telefonierenden Prepaid-Kunden. "Da sind mir die Risiken zu hoch", sagte der Manager in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Bei den Vertragskunden mit Laufzeitverträgen werde es aber bei den Subventionen und damit bei verbilligten Handys bleiben.
    Weil neue Kunden immer weniger telefonierten, wolle sein Unternehmen künftig nicht mehr die Kundenzahl in den Mittelpunkt der Geschäfstätigkeit stellen, betonte von Kuczkowski. Der Markt in Deutschland sei mit über 50 Millionen Handy-Telefonierern weitgehend ausgeschöpft.

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28.05.2001

Börsengang von T-Mobil weiter unsicher

    Nach dem verschobenen Börsengang der Mobilfunk-Tochter T-Mobil wächst der Druck auf Telekom-Chef Ron Sommer. Kurz vor der jährlichen Aktionärsversammlung am kommenden Dienstag (29. Mai) haben mehrere Bewertungsagenturen damit gedroht, die Bonität der Telekom wegen der hohen Schulden herabzustufen, sollte der Bonner Konzern T-Mobil nicht noch in diesem Jahr an die Börse bringen.
    Ron Sommer will sich ungeachtet dessen nicht drängen lassen. Zwar würde eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit "rund 90 Millionen Euro pro Jahr kosten", erklärte der Manager im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Diese Summe zahle "niemand gerne, aber ein misslungener Börsengang würde ein Vielfaches kosten."
    Die Telekom werde deshalb im vierten Quartal dieses Jahres zunächst die Rahmenbedingung prüfen und erst dann entscheiden, ob ein günstiger Zeitpunkt für den Börsengang des Mobilfunk-Ablegers vorliege. Nur wenn das Umfeld stimme, werde T-Mobi an die Börse gebracht.

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23.05.2001

VIAG - Auf der Suche nach dem Geschäftskunden

    Zwei Tage nch dem Abgang der beiden wichtigsten Manager versucht Viag Interkom, die verunsicherten Kunden und Mitarbeiter zu beruhigen. Der zeitweilig eingesetzte Geschäftsführer Keith Cornell setzte auf Kontinuität. Neue Akzente wolle man bei den Business-Kunden setzen.
    Der Geschäftskundenbereich solle ein neuer Fokus von Viag Interkom werden, bekräftigte Keith Cornell am Mittwoch vor Führungskräften in München. Innerhalb von 18 Monaten wolle das Unternehmen "deutliche Fortschritte bei der Akquise von Geschäftskunden erreichen". Auch die bisherigen Kunden sollen verstärkt an die Firma gebunden werden.
    Ferner will Viag seinen Marktanteil weiter ausbauen. "Wir halten daran fest, die Nummer Drei im Markt zu werden", sagte Cornell. Ein zusätzlicher Schwerpunkt bleibe eine mögliche Zusammenarbeit mit Enhanced Service Providern. "Der Netzausbau wird nach dem bisherigen Plan weitergeführt", erklärte Karl-Wilhelm Rohrsen, der für die Netze zuständige Geschäftsführer. "Wir werden die letzten noch bestehenden Lücken in unserem GSM-Netz schließen. Unser Ziel bleibt eine komplette Selbstversorgung." Der Aufbau des UMTS-Netzes wird in der vorgesehenen Weise fortgeführt.
    Und mit Blick auf die wahrscheinliche Ursache des Weggangs der beiden Manager betonte der neue Chef: "Auch als Tochterunternehmen von BT Wireless agiert Viag Interkom weiter selbstständig am deutschen Markt mit eigenverantwortlichem Management."

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22.05.2001

Telefonate könnten anfangs kostenlos sein

    Damit die hochverschuldeten UMTS-Anbieter möglichst rasch aus den roten Zahlen kommen, sollen anfangs die Kunden möglicherweise mit Gratis-Telefonaten angelockt werden
    "Wir halten das generell für eine gute Idee", zitiert die Financial Times Deutschland den Multimedia-Chef von Manx Telecom, Ralf Ohlhausen, in dessen Lizenzgebiet auf der Isle of Man gerade eines der ersten Testnetze der dritten Mobilfunkgeneration aufgebaut wird.
    Die kostenlosen Telefonate soll es aber nur für denjenigen geben, der bereit ist, Werbebotschaften auf seinem Handy zu empfangen. Durch Werbung hoffen die Mobilfunkbetreiber nämlich einen Teil der Kosten für UMTS wieder hereinzubekommen. Als besonders viel versprechendes Beispiel gilt die konkrete Information des Kunden durch so genannte "Location Based Advertising". Dabei werden Werbebotschaften des Geschäftas übermittelt, an dessen Schaufenster der UMTS-Telefonierer gerade vorübergeht.

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22.05.2001

Nachträgliche Preissenkung für UMTS-Lizenzen?

    Die Vergabe der milliardenschweren UMTS-Mobilfunklizenzen in Frankreich sorgt weiter für Ärger. Wie die Wirtschaftszeitung "La Tribune" am Montag berichtete, streiten die Pariser Linksregierung und die Telekom-Regulierungsbehörde ART um das Vergabeverfahren. Dabei deute sich sogar eine nachträgliche Senkung der Lizenzpreise an.
    Zehn Tage vor der Zuteilung der ersten beiden von vier Lizenzen ist der Streit noch keineswegs beigelegt. Finanzminister Laurent Fabius ließ durchblicken, dass die Preise für die verbleibenden beiden Lizenzen gesenkt werden könnten. Das müsste nach seinen Worten dann aber auch nachträgliche Gebührensenkungen für die Marktführer Orange (France Telecom) und SFR (Vivendi Universal) mit sich bringen, die sich im Januar zu schlechteren Konditionen beworben hatten.
    Presseberichten zufolge schätzen die ART-Juristen den Preis für die Lizenzen als unverhältnismäßig hoch und nicht gesetzeskonform ein. Zudem wird bemängelt, dass die vier Lizenzen in zwei getrennten Verfahren vergeben werden. Am 31. Mai soll nach den Planungen der Regierung zunächst entschieden werden, ob Orange und SFR die Lizenzen zugeteilt werden. Das zweite Vergabe-Verfahren soll nach bisherigem Stand erst nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen Mitte kommenden Jahres stattfinden. Im ersten Durchgang hatten sich um die angebotenen vier Lizenzen zunächst nur die beiden Marktführer beworben.
    Paris hatte für die Mobilfunk-Lizenzen der dritten Generation ein anderes Vergabe-Verfahren gewählt als Berlin und London. Sie wurden nicht versteigert, sondern zu einem Fixpreis von jeweils 9,75 Milliarden Mark für eine Verpachtung auf 15 Jahre angeboten. Die Einnahmen will der französische Staat zur Finanzierung der Rentenkasse und zum Abbau der Schulden einsetzen. Frankreich ist das letzte große Land in der Europäischen Union, das seine UMTS-Lizenzen noch nicht vergeben hat.

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21.05.2001

UMTS - Debitel wird Provider von T-Mobil

    Neben D2-Vodafone will der Service-Provider Debitel künftig auch mit T-Mobil bei der Vermarktung des künftigen Mobilfunk-Standards UMTS zusammenarbeiten. Dabei werde Debitel "in stärkerem Maße als bisher die Möglichkeit haben", eigene Dienste und Applikationen zu entwickeln, teilte das Unternehmen mit.
    In dieser neuen Form der Kooperation sieht sich Debitel als ESP - Enhanced Service Provider. Damit kann das Stuttgarter Unternehmen, das bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Sommer vergangenen Jahres ausgestiegen war, trotzdem eigene Produkte der nächsten Mobilfunk-Generation anbieten. "Die Zusammenarbeit mit Debitel ist langfristig angelegt und vertieft die seit Jahren erfolgreiche Vertriebspartnerschaft auch im Bereich der neuen Multimedia-Dienste", erklärte Rene Obermann, der Vorsitzende der Geschäftsführung von T-Mobil.

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21.05.2001

Zwei Geschäftsführer gehen von Bord

    Offenbar im Streit mit der Muttergesellschaft British Telecom haben zwei der wichtigsten Manager von Viag Interkom das Handtuch geworfen. Mit sofortiger Wirkung verlassen der Vorsitzende der Geschäftsführung, Maximilian Ardelt, und der für Mobilfunk verantwortliche Geschäftsführer Hans-Burghardt Ziermann das Unternehmen.
    Das teilte Viag Interkom am Montag mit. Danach wird Keith Cornell, Europa-Chef von BT Wireless, "bis auf weiteres als die Aufgaben von Ardelt fortführen". Während in offiziellen Stellungnahmen die Arbeit der beiden Abtrünnigen und ihr Einsatz für das Unternehmen gewürdigt werden, kochen die Gerüchte über die Hintergründe des spektakulären Abgangs.
    Nach Presseberichten hatte es zwischen British Telecom (BT) und der deutschen Tochter Viag Interkom in der letzten Zeit immer wieder heftigen Streit über die künftige Geschäftspolitik gegegen. Dabei soll es um die weitere Ausrichtung von Viag gegangen sein. Während der Mutterkonzern das europaweite Mobilfunk-Geschäft, das schon heute unter BT Wireless läuft, verselbständigen und zentralisieren wolle, verfolgte Viag das Ziel, möglichst viel Unabhängikeit zu erhalten. Anfang März waren bereits die Festnetz-Aktivitäten von Viag an die BT-Tochter Ignite ausgelagert worden.

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20.05.2001

Nur wenige wollen mit dem Handy einkaufen

    Ginge es nach der Handy-Industrie, würden wir heute schon massenhaft mit dem Mobbiltelefon shoppen. Doch die Vorstellungen der Netzbetreiber und Handy-Anbieter waren wohl etwas übertrieben. Nur wenige Kunden wollen ihr Telefon auch zum Einkaufen nutzen.
    Das habe eine in Deutschland bislang unveröffentlichte Studie der Unternehmensberatung A. T. Kearney ergeben, berichtet die "Welt am Sonntag". Lediglich zwölf Prozent aller Handybesitzer weltweit wollen danach per Wap und Handy einkaufen. Am wenigsten Interesse hätten die US-Amerikaner gezeigt. Nur drei Prozent der US-Handybesitzer wollten mobil shoppen, gegenüber 14 Prozent der Europäer und 17 Prozent der Japaner.
    Als Grund für das Desinteresse wird das Fehlen ausreichender Angebote für mobiles Shoppen genannt. Außerdem sei das Einkaufen per Wap viel zu lansgsam und kompliziert. Demzufolge gehe die Begeisterung der Konsumenten zurück. Vor sechs Monaten seien noch fast dreimal so viele Handybesitzer am Einkauf per Mobiltelefon interessiert gewesen wir heute.

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16.05.2001

Toshiba will Handys in Europa fertigen

    Toshiba Cotp., Tokio, plant die Produktion von Mobiltelefonen inChina und Europa, um von den in beiden Regionen entstehenden einheitlichen Mobilfunkstandards der dritten Generation und dem daraus resultierenden Marktpotenziel profitieren zukönnen. Dies berichtet die Zeitung “Nihon Keizai” unter Berufung auf Unternehmenskreise. Toshiba wolle den Mobiltelefon-Umsatz in zwei Jahren auf 550 Mrd JPY verdreifachen.
    In Europa erwäge Toshiba eine gemeinsame Fertigung mit der Siemens AG, München/Berlin. Auch die Vetrgabe von Produktionsaufträgen an Fremdfirmen werde überlegt. Im Jahr 2000 stellte Toshibain Japan den Angaben zufolge neun Mio Mobiltelefon-Einheiten vor allem für den Inlandsmarkt und Nordamerika hwe, der Umsatz habe 200 Mrd JPY betragen

Nachrichten für Außenhandel

16.05.2001

Nokia und Supedo entwickeln Spiele-Inhalte für WAP-Handys

    Nokia und Supedo haben heute ihre Kooperation zur Entwicklung neuer Spiele-Inhalte für WAP-Handys (Wireless Application Protocol) bekannt gegeben. Supedo wird drei neue Spiele - Boxes, Concentration und Truth or Bluff - für WAP-Handys entwickeln. Diese neuen Spiele werden Bestandteil des No-kia Mobile Entertainment Service, einem Dienst für mobile Spiele, mit dem sich Nokia an Netzbetreiber und Service-Provider wendet. Neben dieser Kooperation mit Supedo stellte Nokia auch eine Reihe weiterer WAP-Spiele von anderen führenden Herstellern vor, die ebenfalls über den Nokia Mobile Entertainment Service angeboten werden.
    "Wir bauen unser Produktportfolio im Bereich Spiele für den Nokia Mobile Entertainment Service kontinuierlich aus. Die große Auswahl mobiler Spiele von Top-Anbietern bietet Netzbetreibern und Service-Providern die ausgezeichnete Möglichkeit, ihren Nutzern neue und aufregende Inhalte zur Verfügung zu stellen", so Timo Kotilainen, Director Sales, Nokia Networks.
    "Nokia ist fest davon überzeugt, dass Online-Unterhaltung durch den Aspekt der Mobilität einen beispiellosen Mehrwert erhält. Mobilität bedeutet vor allem mehr Freiheit, an jedem Ort und jederzeit spielen zu können, und bietet der breiten Gruppe der Spiele-Nutzer eine Vielzahl neuer Geräte, auf denen das Spielen möglich ist. Damit ergeben sich sowohl für Spieleentwickler als auch für Herausgeber von Spielen neue, attraktive Einnahmequellen. Durch die Kooperation mit Nokia erhalten die Anbieter von Inhalten die besten Werkzeuge und Unterstützung bei der Entwicklung und Vermarktung WAP-basierter Spiele", so Graham Stafford, General Manager of Games, Nokia Mobile Phones.
    Der Nokia Mobile Entertainment Service bietet Netzbetreibern und Service-Providern darüber hinaus eine ständig wachsende Auswahl mobiler Spiele von externen Entwicklern. Der von Nokia bereitgestellte Dienst stellt eine große Auswahl mobiler Spiele sowie die entsprechenden Entwicklerwerkzeuge, Unterstützung und Hilf bei der Entwicklung, Server Hosting und eine Plattform, auf der die Spiele laufen, zur Verfügung.
    Neben dieser Kooperation mit Supedo wird Nokia zudem eine Reihe neuer Spiele von iomo, Kuju Entertainment und Morpheme über den Nokia Mobile Entertainment Service anbieten. iomo wird sieben neue Spiele für Nokia entwickeln, darunter Wap Hunter, Wap Fishing, Wapundrum, Blinder Thinker, Runaway und Infiltrator. Zu den neuen Spielen von Morpheme gehören Killer, House Numbers, 5 thousand, Crazy Eights sowie Cat and Mouse. Kuju wird ein neues Spiel mit dem Titel Alife entwickeln.
    Dieses kontinuierlich wachsende Produktportfolio wird Spiele-Nutzern eine breite Auswahl mobiler Unterhaltung bieten, die ständig weiter ausgebaut wird. Im vergangenen Jahr ist das Unterhaltungsangebot von Nokia um zahlreiche Spiele von Top-Anbietern wie Rage, Eidos, Activision, iomo, Kuju Entertainment, Morpheme, h2g2, Net Entertainment, Oxford Softworks und Quiz Suppliers erweitert worden. Die hier genannten Unternehmen sind Mitglieder des Forum Nokia, einer Online-Community für externe Entwickler von mobilen Anwendungen. Registrierte Mitglieder finden hier eine große Auswahl an Entwicklerwerkzeugen sowie Produktdokumentationen und können mit anderen Entwicklern online in Kontakt treten. Die Internetseite des Forum Nokia wurde 1995 eingerichtet und zählt zurzeit über 400.000 Mitglieder.

Nokia

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15.05.2001

Motorola und Lufthansa Miles & More starten langfristige Kooperation

Gutschrift ueber 2.000 Praemienmeilen bei der Registrierung eines Motorola Timeport 250 oder Timeport 260

    Vom 1. Juni bis zum 31. Juli kann sich jeder Kaeufer eines Motorola Timeport 250 oder Timeport 260 fuer 2.000 Lufthansa Praemienmeilen registrieren lassen. Mit dieser ersten Aktion der langfristigen Kooperation spricht Motorola gezielt Geschaeftsleute an, die auf die Tri-Band-Technologie* der Motorola Timeport-Serie setzen. Sie ermoeglicht dem Kunden eine Erreichbarkeit auf allen fuenf Kontinenten. Unterstuetzt wird die Miles & More Kooperation deutschlandweit durch spezielle Handelsmaterialien und Promotoren.
    Timeport ­ Die Business Class der Kommunikation
    Die Timeport-Modelle 250 und 260 passen optimal in das Vielfliegerprogramm der Lufthansa, da die Motorola Handys ueber alles verfuegen, was der Business-Reisende von heute braucht: GPRS- (General Packet Radio Service) und WAP- (Wireless Application Protocol) Funktionalitaet sowie ein Quick Access Menue, mit dem der Nutzer das Handy problemlos und einfach bedienen kann. Die Synchronisations-Software TrueSync** ermoeglicht den Abgleich von Daten zwischen Mobiltelefon und PC. Einen weiteren Komfort bieten Spracherkennung und Gespraechsaufzeichnung. Fuer den Design-Liebhaber ist das silberne Timeport 250 mit dem blauen Display genau das Richtige. Wer hingegen unterwegs nicht auf einen mobilen Internetzugang mit schnellen Übertragungsraten verzichten moechte, findet in dem Timeport 260 mit GPRS-Technik den geeigneten mobilen Begleiter.
    In den Genuss der 2.000 Miles & More Praemienmeilen kommt jeder, der eine beim Kauf erhältliche Registrierungskarte ausfüllt und zusammen mit einer Kopie des Kaufbelegs an Motorola schickt. Die Unterlagen muessen bis spätestens 15. September 2001 bei Motorola eingegangen sein.

Motorola

15.05.2001

Nokia und KONE entwickeln drahtlose Übertragungstechnologie für Aufzüge

    KONE, einer der weltweit führenden Anbieter von Aufzügen und Rolltreppen, wird zusammen mit Nokia ein System für die drahtlose Sprach- und Datenübermittlung anfertigen, mit dem die Zuverlässigkeit und Sicherheit von Aufzügen und Rolltreppen verbessert wird. Das System basiert auf der GSM-Technologie und soll weltweit bei KONE-Aufzügen und Rolltreppen für Fernüberwachung und Notfall-Kommunikation zum Einsatz kommen.
    "Mit dieser neuen Plattform können wir die Möglichkeiten der Sicherheitsüberwachung für die Benutzer unserer Systeme wesentlich verbessern. Zudem wird die Leistungsfähigkeit und Wartung der Aufzüge und Rolltreppen optimiert. Für unsere Kunden bedeutet das zusätzliche Sicherheit, denn sie wissen, dass wir uns um die Zuverlässigkeit der Systeme kümmern", so Michel Chartron, Senior Vice President, Service Business, KONE.
    Hannu Huttunen, Vice President, Special Products, Nokia Mobile Phones, kommentiert: "Unser Ziel ist es, unseren Kunden wie KONE drahtlose Lösungen anzubieten, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse zur Kontrolle von Maschinen über das vorhandene Mobilfunknetzwerk abwickeln können. Mit diesen Lösungen können unsere Kunden neue Geschäftschancen im Bereich des mobilen Internet nutzen."

Nokia

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16.05.2001

Mit dem Ericsson-Smartphone R 380s in die persönliche Nachrichtenzentrale Kombox

    Die Unified Messaging-Nachrichtenzentrale von Komsa, Kombox, wird mit dem Ericsson-Smartphone R380s besonders bequem abrufbar. In der Unified-Messaging-Nachrichtenzentrale werden alle Nachrichten für den Teilnehmer gespeichert - wie in einem multimedialen Anrufbeantworter. Die Ausgabe erfolgt je nach Empfangsgerät gewandelt in andere Formate, so können E-Mails vorgelesen werden, umgekehrt Sprach- und Faxnachrichten schriftlich im Computer empfangen werden.
    Das multifunktionale Smartphone R380s von Ericsson macht den Zugriff besonders einfach: Zunächst wird es automatisch durch eine SMS für den Zugang zur Box konfiguriert, manuelle Voreinstellungen braucht der Nutzer nicht vorzunehmen. Landen für ihn neue Nachrichten auf der Kombox, so wird er sofort mit einer Kurzmitteilung darüber unterrichtet und kann die Nachricht komfortabel abrufen. Das R380s mit großem Touchscreen und einem eingebauten Organizer ist ideal für die Nachrichtenbearbeitung unterwegs.
    Der Kombox-Kunde bekommt eine eigene Telefonnummer mit Anrufbeantworter, eine eigene Faxnummer mit Speicher (Faxe können über das Internet oder als E-Mail ausgegeben werden) und eine eigene E-Mail-Adresse. Kurzmitteilungen können über das Internet versandt werden und über E-Mail empfangen werden. Die Kombox lässt sich über das Internet verwalten.
    Kombox erlässt Besitzern von R380s-Handys die Einrichtungsgebühr und die Grundgebühr für den ersten Monat, ein Preisvorteil von 29,90 Mark. Händler erhalten attraktive Bedingungen für den Vertrieb der kombinierten Produkte.

Ericsson

15.05.2001

Ab sofort mit der bluerate auch ins Ausland günstig telefonieren

    Bluerate, der neue call-by-call Service für's Handy kann jetzt auch für Telefonate vom Handy ins Ausland genutzt werden. Wie beim bluerate-Tarif für das Inland ist auch hier das Sparpotential enorm. So sind die meisten Auslandsziele, wie Frankreich die USA und Australien schon für 0,95 DM pro Minute zu erreichen. Die Bluerate bringt hier eine Ersparnis von 74 % gegenüber dem normalen Prepaid-Auslandstarif von 3,69 DM.
    Eine komplette Auslandstarifliste steht auf der Homepage unter der Rubrik Tarife bereit.
    Der Handy - Call by Call Service bluerate erfordert keinen neuen Handyvertrag. Die Nutzung ist ohne Vertragsbindung, ohne Grundgebühr und ohne versteckte Zusatzkosten möglich. Gespräche vom Handy zum deutschen Festnetz kosten bei der bluerate nur 36 Pfennig pro Minute.
    Bluerate Guthaben gibt es ab 20 DM, das entspricht 55 Minuten vom Handy ins deutsche Festnetz oder 21 Minuten vom Handy nach Italien. Die bluerate Vorvorwahl ist eine gebührenfreie 0800-Einwahlnummer.
    Das ist neu und einzigartig, denn bei anderen Call-Through-Anbietern für das Handy muß der Nutzer sich gebührenpflichtig in das fremde Netz einwählen und dann noch weitere Gebühren für die Vermittlung zahlen. Sparen kann der Nutzer hierbei nur, indem er seine Xtra-Nummer eins, D2 Best-Friend oder gar seine City-Option opfert.
    Alles was der Bluerate-Nutzer bezahlt, sind seine günstigen Gespräche. Anders als bei den anderen Call-Through-Anbietern, wird nur die reine Gesprächszeit berechnet und es fallen auch nur dann Gebühren an, wenn eine Verbindung zustande kommt. Die Bluerate ist echtes Handy-Call-by-call, da für das Wählen der Vorvorwahl wie im Festnetz keine Gebühr anfällt.

Blue-Com

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15.05.2001

Künftig Strahlenwarnung

    "Die EG-Gesundheitsminister warnen: Mobiles Telefonieren kann die Gesundheit gefährden. Dieses Handy hat folgende Strahlungswerte." So wird es allerdings nicht aussehen, wenn zum Sommerausklang alle Handy-Hersteller die Strahlung der Geräte angeben.
    Konkret soll die Strahlenbelastung in den Bedienungsanleitungen öffentlich gemacht werden. Darauf haben sich die Hersteller bereits Ende letzten Jahres geeinigt. Möglich wird dies durch die Standardisierung der Messverfahren zur Ermittlung des so genannten SAR-Wertes. Viele Handy-Produzenten bleiben mit ihren Telefonen allerdings schon heute unter dem international anerkannten Grenzwert von 2 Watt/kg.
    Hintergrund: Die Schädlichkeit des mobilen Telefonierens ist im Gegensatz zum Rauchen wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Es gibt sowohl Studien, die negative Effekte der Strahlung belegen als auch Untersuchungen, die das Gegenteil beweisen wollen.

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11.05.2001

Eine Milliarde Handys im nächsten Jahr

    Weltmarktführer Nokia rechnet damit, dass Anfang kommenden Jahres die Zahl der weltweit verkauften Mobiltelefone die Grenze von einer Milliarde durchbrechen wird.
    Bis Ende vergangenen Jahres seien rund 700 Millionen Geräte verkauft worden, sagte Nokia-Chef Jorma Ollila. Bis März dieses Jahres seien es bereits 770 Millionen gewesen. Im ersten Halbjahr 2002 werde voraussichtlich die Milliarde erreicht.
    Damit habe die Entwicklung selbst die kühnsten Prognosen übertroffen, betonte der Chef der finnischen Handy-Schmiede. Sein Unternehmen sei noch 1992 davon ausgegangen, dass im Jahr 2000 auf dem Weltmarkt 50 Millionen Geräte verkauft sein würden. Die wichtigsten künftigen Mobilfunkmärkte sind nach Ansicht Ollilas die USA und China.

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11.05.2001

UMTS-Kooperation weiter angestrebt

    Mobilcom gibt die Idee nicht auf, beim Aufbau des UMTS-Netzes mit anderen Anbietern zusammenzuarbeiten.
    Dabei werde allerdings nicht angestrebt, die Bedingungen der UMTS-Lizenz zu verändern, betonte Mobilcom-Chef Gerhard Schmid. "Die Lizenzauflagen bieten eine Reihe von Möglichkeiten der Zusammenarbeit". Diese wolle man in Anspruch nehmen. "Zum Beispiel bei der Nutzung von so genannten passiven Elementen wie Masten, Antennen und Basisstationen oder auch National Roaming in dünn besiedelten Gebieten", erklärte Schmid.

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11.05.2001

Neues Callthrough-Angebot für Handys

    Mit der Bluecom Internet GmbH gibt es auf dem Callthrough-Markt für Handy-Nutzer einen neuen Anbieter. Mit der so genannten Bluerate kann man rund um die Uhr für 36 Pf/min vom Handy ins Festnetz telefonieren.
    Telefonate zu anderen Handys kosten mit Bluerate 78 Pf/min. Damit sind die Gebühren vor allem in der Hauptzeit deutlich preiswerter als bei den Netzbetreibern. Eine Auslandsliste bekommt man auf Anfrage. Es gibt keine Grundgebühr oder irgend welche Zusatzkosten. Sein Bluerate-Konto kann man sich mit 20 oder 40 Mark aufladen. Allerdings ist jedes Mal eine Vorab-Überweisung fällig. 
    Und so funktioniert es: Man wählt eine gebührenfreie 0800er Rufnummer, gibt die gewünschte Ziel-Rufnummer inklusive Landes- und Ortsvorwahl ein und drückt die Stern-Taste. Vor jedem Gespräch wird das Rest-Guthaben angesagt.
    Anders als bei herkömmlichen Anbietern muss man bei Bluerate nicht seine Xtra-Nummer Eins, D2-Best-Friend oder City-Option verzichten.

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04.05.2001

WTLS Plus Technologie von Certicom in Sendo Handys

Sendo erwirbt Lizenz für Absicherungsmechanismus der WAP-Browser in seinen Mobiltelefonen

    Europas jüngster Mobilfunk-Hersteller Sendo aus England und Certicom, einer der führenden Anbieter mobiler E-Business-Sicherheit, arbeiten ab sofort eng zusammen. Sendo nutzt die Sicherheitstechnologie von Certicom, um damit seine neuen leichten internetfähigen WAP-Mobiltelefone für den europäischen und asiatischen Markt abzusichern. Sendo ist damit berechtigt, WTLS Plus von Certicom in seine WAP-Browser zu integrieren, wodurch sensible, wertvolle Inhalte sehr sicher übertragen werden.
    Zu Sendos internetfähigen Handys gehört das A820, das kleinste und leichteste WAP-GSM-Telefon der Welt. Durch Verwendung der Sicherheitstechnologie von Certicom in dessen Browser kann Sendo eine sicherere Plattform zum Schutz wertvoller elektronischer Inhalte gegen Diebstahl zur Verfügung stellen, dabei ist WTLS Plus lange erprobt, entspricht allen Standards und bietet so eine Verschlüsselung nach dem neuesten Stand der Technik. Das A820 von Sendo ist eines der ersten Telefone mit WTLS Klasse 2, dem nächsten Entwicklungsschritt für die Sicherheit im M-Commerce. Als Teil der Vereinbarung wird Sendo auch Certicoms ECC-Technologie (Elliptic Curve Cryptography) einsetzen und digitale MobileTrust-Zertifikate in seiner Sicherheitsarchitektur für den WAP-Mobilfunk unterstützen. Dies zeigt die Hinwendung zur drahtlosen Public-Key-Infrastruktur (w-PKI). Sendo kann dadurch sichere und authentifizierte WAP-Transaktionen wie Aktienhandel, Käufe durch Endverbraucher und Personal Banking gewährleisten.
    "Die bedeutende Rolle von Certicom bei WAP- und drahtlosen Sicherheitslösungen ermöglicht es Sendo, seiner weltweiten Kundschaft leistungsfähige Sicherheit zur Verfügung zu stellen ", sagt Hugh Brogan, CEO von Sendo. Die Erfahrung des neuen Partners bei der Entwicklung von Sicherheitsmechanismen, die sich den Beschränkungen und der Komplexität von Mobilfunk-Geräten anpassen, verschaffe Sendos WAP-Telefonen einen Vorteil im Wettbewerb. Prakash Panjwani, Certicom Vice President für Business Development, meint dazu: "Wir glauben, dass Sendo den Kunden von heute innovative, internetfähige Mobilfunk-Geräte bieten kann, die eine gewichtige Rolle im Markt spielen können," Sein Unternehmen stelle gern eine wichtige Komponente bereit, um die Handys von Sendo besonders auf dem europäischen und asiatischen Markt noch konkurrenzfähiger zu machen.

talkabout

01.05.2001

Verbot im Auto wird kaum beachtet

    Weil das seit Anfang Februar geltende und seit Anfang April unter Strafe stehende Telefonier-Verbot im Auto kaum beachtet wird, sollen Verstöße künftig schärfer geahndet werden. Das jedenfalls fordern mehrere Landes-Innenminister.
    "Seit Inkrafttreten des Handyverbots am Steuer haben wir bei den meisten Autofahrern leider keine Verhaltens-Veränderung festgestellt", sagte Sachsen-Anhalts Innenminister, Manfred Püchel (SPD), der Bild am Sonntag. Allein in Sachsen-Anhalt habe die Polizei bisher rund 750 Verwarnungsgelder ausgestellt.
    Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) fordert sogar härtere Strafen für Handy-Sünder. "Wenn sich aber nichts ändert, müssen wir Konsequenzen ziehen. Das kann eine Erhöhung der Geldbuße und ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei sein."
    Fruchte der Vernunft-Appell nicht, müssten Verstöße gegen das Handy-Verbot sowohl mit einem erhöhten Bußgeld als auch mit einem Punkt in Flensburg bestraft werden, erklärte auch Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Buß (SPD).
    Bisher wird ein Strafgeld fällig: Autofahrer zahlen 60 und Radfahrer 30 Mark.
    Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hingegen hält das Handy-Verbot für eine Fehlkonstruktion. "Die Autofahrer gehen davon aus, dass nur ein geringes Risiko besteht, erwischt zu werden", sagte GdP-Chef Konrad Freiberg. Selbst wenn die Strafen erhöht werden sollten, würden viele weiterhin ohne Freisprecheinrichtung telefonieren Im Übrigen hätten die Polizeibeamten ohnehin keine Zeit, sich auch noch um Falsch-Telefonierer zu kümmern.

www.billiger-telefonieren.de

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Mailkontakt: info@handy-seiten.de

last Update of page:03.02.2001

Author: Wolfgang Scharmer;   last Update of Site:  22.07.2003