|
30.04.2001
UMTS - Ericsson und Lucent bauen Netz für E-Plus
Ericsson und Lucent Technologies werden für E-Plus
das UMTS-Netz aufbauen. Der E-Plus Mehrheitsgesellschafter KPN Mobile hat die beiden Unternehmen mit der Errichtung des neuen Mobilfunknetzes in Deutschland, den Niederlanden und Belgien
beauftragt. E-Plus rechnet nun damit, dass ab Ende 2002 die ersten UMTS-Angebote in einzelnen Regionen Deutschlands gestartet werden können. Dabei haben sich die Unternehmen für die
Einrichtung einer gemeinsamen Infrastruktur mit einheitlicher Architektur entschieden, um die gleichen UMTS-basierten Services und Dienstleistungen in allen drei Ländern einzuführen. Die
ersten Feldversuche sind für Ende 2001 geplant, vorausgesegtzt, dass dann auch entsprechende UMTS-Endgeräte verfügbar sind. UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist der
Nachfolger-Standard von GSM. UMTS zeichnet sich vor allem durch eine höhere Bandbreite aus. Dadurch werden viele zusätzliche Anwendungen möglich, wobei die Übertragung von bewegten
Bildern in Echtzeit eine der wichtigsten Neuerungen ist. In der Entwicklung befinden sich Video und Music-on-Demand, die Integration von Internet- und Intranet-Anwendungen sowie
zahlreiche M-Commerce Dienste.
www.billiger-telefonieren.de
24.04.2001
Ericsson und Sony gründen Gemeinschaftsunternehmen für Mobiltelefone
Ericsson und Sony haben ein Memorandum of
Understanding (MoU) unterzeichnet.
Sony und Ericsson werden ein neues Gemeinschaftsunternehmen zur weltweiten Entwicklung und Vermarktung von Mobiltelefonen gründen. Das neue Unternehmen mit dem Namen Sony Ericsson Mobile Communications wird voraussichtlich am 1. Oktober den Geschäftsbetrieb aufnehmen. Sony und Ericsson sind jeweils zur Hälfte daran beteiligt. Ziel ist es, mit dem Wissen und den Erfahrungen aus dem Telekommunikationsbereich und der Unterhaltungselektronik ein führendes Unternehmen im wachsenden Markt für UMTS und Mobile Internet zu schaffen.
Das neue Unternehmen wird verantwortlich für Forschung und Entwicklung, Marketing, Vertrieb und Service von Mobiltelefonen sein. Die beiden Muttergesellschaften werden eng
zusammenarbeiten und das Gemeinschaftsunternehmen unterstützen. Nach Ansicht von Kurt Hellström, President und CEO von Ericsson und Kunitake Ando, Sony Corporation President und Chief
Operating Officer ist das neue Unternehmen dank der Erfahrungen aus der Telekommunikation, der Unterhaltungselektronik sowie der Musik-, Foto- und Spielebranche bestens aufgestellt.
Unter Berücksichtigung der bestehenden Produktpalette bei Mobiltelefonen von Ericsson und Sony wird das neue Unternehmen eine neue und starke Marke für zukünftige Produkte aufbauen. Die
Subunternehmen für die Produktion von Ericsson-Mobiltelefonen sowie die Sony-Produktionskapazitäten werden derzeitige und zukünftige Mobiltelefone produzieren. Die Organisationseinheit
Mobile Technology Platform wird als eigenständige Einheit bei Ericsson verbleiben und das Gemeinschaftsunternehmen mit neuesten Entwicklungen versorgen.
www.ericsson.de
22.04.2001
Klagen wegen möglicher Gesundheitsschäden
In den USA sind gegen mehrere große Handy-Hersteller
sowie Mobilfunk-Netzbetreiber zwei Sammelklagen wegen möglicher Gesundheitsschäden durch Mobiltelefone eingereicht worden. Betroffen sind unter anderem Nokia, Motorola und Ericsson sowie
Sprint, Verizon und Nextel). Nach einem Bericht der "Washington Post" wird den Firmen vorgeworfen, Handys trotz der von ihnen ausgehenden gesundheitlichen Gefährdung zu
vermarkten. Einige der betroffenen Firmen wiesen eine Gesundheitsgefährdung indes zurück. Die meisten der Kläger wollen den Angaben zufolge die kostenlose Lieferung von Kopfhörern
verlangen, um den direkten Kontakt der Handys mit dem Ohr zu vermeiden.
www.billiger-telefonieren.de
22.04.2001
Ericsson: Wachstum verlangsamt
Der schwedische Handy-Produzent Ericsson musste im
ersten Quartal dieses Jahres Rekordverluste hinnehmen und kündigte zugleich einen massiven Stellenabbau an. 10.000 bis 12.000 Jobs sollen gestrichen werden. Ericsson weist zwar in den
ersten drei Monaten einen Gewinn von rund 130 Millionen Mark aus. Dabei verschleiern jedoch Einnahmen aus dem Verkauf der Aktien der US-Internetgesellschaft Juniper in Höhe von 1,2
Milliarden Mark den wahren Verlust. Der Umsatz sank insgesamt um fünf, in der Handy-Sparte um 52 Prozent. Bei Mobiltelefonen verzeichnet Ericsson ein Minus von 1,3 Milliarden Mark.
"Ein allgemeiner Abschwung in der Konjunktur und der unerwartete Einbruch im Telekommunikationsgeschäft trifft uns und unsere Kunden gleichermassen", sagte Präsident Kurt
Hellström. Viele Netzbetreiber verschöben ihre Investionen mit dem Ergebnis eines allgemeinen Umsatzrückgangs. Vor allem der Aufbau der UMTS-Netze laufe träger als erwartet. "Und es
gibt keine Anzeichen für eine Markterholung." Ericsson könne deshalb für das Gesamtjahr überhaupt keine "sinnvolle" Prognose abgeben und erwarte im zweiten Quartal ein
ähnlich schlechtes Ergebnis wie zum Jahresbeginn.
www.billiger-telefonieren.de

22.04.2001
Nokia - gegen den Trend erfolgreich
Der finnische Handy-Hersteller Nokia trotzt der weltweiten Branchenflaute und hat seine Position als Nummer 1 unter den Handy-Anbietern deutlich ausgebaut.
Nokia stehe nun kurz vor dem Erreichen des angestrebten Marktanteils von 40 Prozent aller weltweit verkauften Handys, erklärte das Unternehmen. "Wir sind die
Nummer 1 bei Handys. Jetzt wollen wir auch die Pole-Position bei Mobilsystemen", betonte der Vorstandsvorsitzende Jorma Ollila.
Nokia steigerte den Angaben zufolge den Vorsteuergewinn im ersten Quartal um acht Prozent auf 2,91 Milliarden Mark. Der Umsatz verbesserte sich im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 15,65 Milliarden Mark. Dabei stieg der Umsatz aus dem Handy-Geschäft um 20 Prozent auf 11,34 Milliarden Mark. Im Gesamtjahr
2000 hatte Nokia 128 Millionen Handys verkauft. Für das zweite Quartal erwartet Nokia noch mal eine Umsatzsteigerung um 20 Prozent gegenüber den bisher anvisierten 25 Prozent.
22.04.2001
Prepaid Handys - Milliarden-Schäden durch Karteileichen
Den deutschen Mobilfunk-Anbietern ist nach Darstellung der Hamburger Unternehmensberatung Putz und Partner wegen der Prepaid-Angebote in den
letzten beiden Jahren ein Schaden von bis zu drei Milliarden Mark entstanden. "Nach unseren Berechnungen sind von den etwa 50 Millionen angenommenen
Mobilfunk-Teilnehmern in Deutschland fünf bis sechs Millionen Kunden Karteileichen", wird Geschäftsführer Volker Putz in der "Welt am Sonntag" zitiert. Die Prepaid-Politik
(Verkauf von stark subventionierten Handys mit Guthaben-Karte) habe zu betrügerischen Auswüchsen im großem Stil geführt.
So seien massenweise Prepaid-Verträge gekauft und die Telefone nach illegaler Entsperrung zum Dumpingpreisen weiter verkauft worden, berichtet Putz. Die Geräte
seien vor allem nach Osteuropa gegangen. Bei Subventionen von 300 bis 500 Mark pro Paket ergebe sich ein Schaden zwischen 1,5 und drei Milliarden Mark.
www.billiger-telefonieren.de
20.04.2001
Mobilcom: Netzkapazitäten von EPlus
Der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter E-Plus und die MobilCom Multimedia GmbH, UMTS-Tochter der MobilCom AG haben heute eine sogenannte "National
Roaming"-Vereinbarung unterzeichnet. Damit können MobilCom-Kunden zukünftig auch außerhalb der eigenen Netzabdeckung durch das UMTS-Netz mobile Sprach-
und Datendienste über das GSM-Netz von E-Plus nutzen. Beide Unternehmen äußerten sich höchst zufrieden über das Abkommen und versprachen sich starke wirtschaftliche Vorteile.
Für Mobilcom bedeutet das National Roaming-Abkommen, dass bereits beim Start des UMTS-Netzes bundesweit Kunden bedient werden können. Die Nutzung des
E-Plus GSM-Netzes durch MobilCom soll ab Herbst diesen Jahres technisch ermöglicht werden. Der Netzübergang zwischen dem E-Plus Netz und dem künftigen
MobilCom UMTS-Netz während einer bestehenden Verbindungen soll dann unterbrechungsfrei möglich sein. Auch E-Plus profitiert von dem Abkommen: Die Auslastung des Netzes wird optimiert
und damit wirtschaftlicher. Die Vereinbarung mit E-Plus hat eine Laufzeit bis Ende 2012. Über die kommerziellen Konditionen wurde Stillschweigen vereinbart.
www.billiger-telefonieren.de

20.04.2001
Mobilcom: Hutchinson-Übernahme
Das Büdelsdorfer Telekommunikationsunternehmen Mobilcom wird den Konkurrenten Hutchison übernehmen. Dies bestätigte Hutchison-Geschäftsführer Simon am
Donnerstagabend in einer Pressemitteilung. Hutchison werde sich innerhalb der Orange Gruppe konsequent als Anbieter mobiler
Multimedia-Dienste positionieren. Das Kerngeschäft soll sich dabei an Geschäfts- und umsatzstarken Privatkunden orientieren. Das Profil von Hutchison ergänze die
Mobilcom Gruppe gerade in diesem für die mobile Multimedia-Zukunft entscheidenden Segment, heißt es in der Mitteilung. Hutchison ist über die britische
Muttergesellschaft Orange eine hundertprozentige Tochter der France Telecom. Das französische Unternehmen ist darüber hinaus auch an Mobilcom zu 28,5 Prozent beteiligt.
Die ersten Schritte in die multimediale Zukunft stellte Hutchison heute vor. Mit "Hutch Net" und "Hutch Hipe" präsentiert das Unternehmen individuelle
Redaktionssysteme für Groß- und Endkunden. Hutch Net soll Geschäftskunden die Einrichtung und Pflege eines kompletten Internet-Portals ohne tiefere
Programmierkenntnisse ermöglichen. Integriert sind dabei Mobile-Services, Customer-Management und interne Unternehmenskommunikation.
Auch Privatkunden können sich mit "Hutch Hipe" ihre Internet-Communities selber basteln. Ihnen wird ebenfalls ein Redaktionssystem mit individueller Funktionalität
geboten. Neben E-Mail- und SMS-Diensten ist der Versand von Grußkarten oder der Download von Klingeltönen möglich. Für die Nutzung des Redaktionssystems ist
allerdings ein Hutchison-Mobilfunkvertrag erforderlich.
www.billiger-telefonieren.de
19.04.2001
te2 - Neue Mobilfunk-Tarife
Beim Ahlener Anbieter te-2 wurden zum 15.4.2001 die Preise für die Mobilfunkangebote neu aufgelegt. Neu und unerfreulich ist eine zu diesem Zeitpunkt
eingeführte Einrichtungsgebühr von mindestens 99 DM für alle Tarife. Auf Anfrage erklärte uns eine Sprecherin des , dass dieser Schritt notwendig
gewesen sei, da sich die Netzbetreiber zwar über die vielen Verträge gefreut, die Kunden aber über die te-2-Verträge zu wenig Umsatz generiert haben. Das gleiche
Problem haben auch die Netzbetreiber mit direkt abgeschlossenen Prepaid-Verträgen: Die Kunden telefonieren zu wenig. te-2 hatte ursprünglich mit
einem Vertrag geworben, der weder Grundgebühr noch Mindestumsatz oder Freischaltungsgebühr enthielt. Diese Bedingungen luden geradezu ein, mehrere
Verträge abzuschließen, um dann mit der jeweils passenden Karte netzintern zu telefonieren. Man habe dem Druck der Netzbetreiber nachgegeben und verlange
daher, um das Problem der Nicht-Telefonierer zu umgehen, eine Freischaltungsgebühr von 99 DM, bzw. 199 DM im Gold-Tarif. Kunden, die sich
dennoch für einen te-2-Vertrag entscheiden, erhalten für dieses Geld 99 bzw. 199 Freiminuten in der billigen Nebenzeit von 9,9 Pf/min, entsprechend also einen
Gegenwert von 9,80 DM bzw. 19,70 DM. Die neuen Tarife im Einzelnen: Der bisherige Classic-Tarif wird abgelöst vom
Pro-Tarif. Die Gesprächspreise bleiben konstant, der Versand von SMS kostet seit dem 15.4.2001 39 Pfennig statt der zuvor verlangten 29 Pfennig. Der bisherige
Gold-Tarif wird erweitert durch Silber und Bronze. Der Bronze-Tarif löst den alten Classic-Tarif mit Handy ab, kostet in der monatlichen Grundgebühr mit 19,90 Mark
zehn Mark weniger als zuvor. Der Silber-Tarif ist neu und bietet bei 99 DM Grundgebühr rund um die Uhr einen Minutenpreis von 19 Pfennig, unabhängig vom
Ziel. Der Gold-Tarif bleibt in seiner bisherigen Form unverändert bestehen, also 9,9 Pf/min egal wohin und wann; hier wird allerdings eine Freischaltgebühr von 199 DM
einmalig verlangt. Die Medaillen-Tarife kommen alle mit einem Handy, welches bei Bedarf nach 19 Monaten Vertragslaufzeit durch ein neues Gerät ersetzt werden
kann. Die SMS-Kosten liegen auch bei diesen Tarifvarianten bei 39 Pfennig pro verschickter Nachricht. Kunden, die bereits vor dem 15.4.2001 einen Vertrag mit dem Ahlener Unternehmen
abgeschlossen haben, bleiben von diesen Veränderungen verschont. Auf die Vertragsabwicklung angesprochen, erklärte man uns, dass die Liste der Neukunden
innerhalb der nächsten Woche abgearbeitet werden soll. Danach rechne man wieder mit einer Freischaltungsdauer neuer Mobilfunkverträge von 2-7 Tagen.
www.billiger-telefonieren.de

18.04.2001
Keine Antennen auf bayerischen Kirchen
Die Betreiber von UMTS-Mobilfunknetzen müssen bei der Suche nach Antennen-Standorten in Bayern auf kirchlichen Beistand verzichten: Auf den
katholischen Gotteshäusern im Freistaat dürfen keine Antennen für den Mobilfunk der neuen Generation angebracht werden.
Eine Sprecherin des Münchner Kardinals Friedrich Wetter begründete dies am Mittwoch mit dem Schutz der Gesundheit der Bürger. Solange nicht endgültig
nachgewiesen sei, dass die Antennen nicht gesundheitsschädlich sind, sollten an den in der Regel mitten in Wohngebieten stehenden Kirchtürmen keine Antennen
angebracht werden. Außerdem würden die High-Tech-Geräte gar nicht auf die "Zwiebeltürmchen" der Gotteshäuser passen. Auch bei den herkömmlichen
Mobilfunknetzen lehnt die katholische Kirche im Freistaat die Installation von Antennen ab. Nach Angaben des Wirtschaftsmagazins "Focus-Money" bieten die Betreiber den
Kirchen für die Antennen-Standorte eine Jahresmiete um die 50.000 Mark (26.000 Euro). Auch von Seiten der evangelischen Kirche in Bayern drohe zudem
Widerstand. Diese wolle künftig nur noch Verträge mit einem besonderen Kündigungsrecht abschließen. Dieses solle greifen, falls ein vereidigter
Sachverständiger Gesundheitsbeeinträchtigungen durch die Anlagen für wahrscheinlich halte. Eine vom bayerischen Umweltministerium in Auftrag gegebene Studie über die
Auswirkung des Mobilfunks auf Gesundheit, Leistung und Verhalten von Rindern im November 2000 brachte keine eindeutigen Ergebnisse. Ein direkter Zusammenhang
zwischen der Strahlung von Mobilfunk-Antennen und der Gesundheit von Rindern war nach Auswertung der Studie nicht erkennbar, aber nach Ansicht der
Wissenschaftler auch nicht 100prozentig auszuschließen.
www.billiger-telefonieren.de
10.04.2001
Vodafone und France Telecom nicht mehr einzuholen
Obwohl in diesem Jahr noch in elf europäischen Ländern UMTS-Frequenzen vergeben werden, ist Ansicht der Mummert und Partner-Unternehmensberatung das Rennen
um die Marktführerschaft bereits entschieden. Kein Unternehmen kann den Vorsprung von Vodafone und France Telecom mehr einholen.
Bestes Beispiel ist die Frequenz-Vergabe im Juli in Frankreich. Überraschungen sind den Experten zufolge nicht zu erwarten, weil sich nur die Branchenfuehrer Vodafone
und France Telecom um je eine der vier Lizenzen beworben ahebn. Beide Unternehmen sind als Einzige in allen grossen europäischen UMTS-Märkten vertreten.
Mittelfristig sind laut Mummert und Partner in Westeuropa nach Frankreich vor allem Dänemark und Irland interessant. Beide seien stark in die europaeische Wirtschaft
eingebunden und grenzten mit Grossbritannien und Deutschland direkt an große Länder. Neben den Einheimischen würden hier auch viele internationale
Geschäftsreisende den UMTS-Service nutzen - eine der wichtigsten Zielgruppen beim Start der neuen Mobilfunkdienste.
www.billiger-telefonieren.de
10.04.2001
Debitel vermarktet Angebote von D2
D2-Vodafone und Debitel wollen bei der Vermarktung von UMTS zusammenarbeiten und haben dazu einen Vertrag über die nicht-exklusive Kooperation unterzeichnet.
Debitel wird danach als so genannter Enhanced Service Provider die UMTS-Produkte von D2-Vodafone und eigene UMTS-Dienste vermarkten. Mit der Vereinbarung hat
Debitel außerdem die Möglichkeit, seinen Kunden auch die internationalen Produkte von D2-Vodafone, wie zum Beispiel Eurocall, anzubieten. Neben der Vermarktung
dieser und künftiger Dienste will Debitel auch eigene Produkte verkaufen. Hierfür wird das Stuttgarter Unternehmen unter anderem auch Informationen aus dem
D2-Netz nutzen, die ortsabhängige Dienstleistungen (Location-based Services) ermöglichen.
www.billiger-telefonieren.de

05.04
Einstieg bei Voice-Stream steht kurz bevor
Die US-Aufsichtsbehörde für Telekommunikation (FCC) wird den Einstieg der Deutschen Telekom bei dem US-Mobilfunkanbieter Voice-Stream nach Presseberichten in Kürze genehmigen.
Wie die "Financial Times" und das "Wall Street Journal Europe" am Donnerstag berichteten, wird
die FCC spätestens bis Mitte April ihre Zustimmung geben. Schon ab dem Wochenende wäre eine Entscheidung möglich. Damit wäre die letzte Hürde für den Sprung der Telekom auf den
US-Mobilfunkmarkt genommen. Die Voice-Stream-Übernahme war in den Vereinigten Staaten wegen des hohen Staatsanteils bei dem deutschen Unternehmen auf heftigen Widerstand gestoßen war
Laut "Wall Street Journal Europe" werden mindestens drei der vier FCC-Kommissare für die Übernahme durch die Telekom stimmen. Eine Abstimmung sei bereits am Freitag möglich.
Angesichts von Terminschwierigkeiten sei mit einer endgültigen Entscheidung nicht vor nächster
Woche zu rechnen. Die "Financial Times" berichtete unter Berufung auf US-Regierungskreise,
die Zustimmung der FCC verzögere sich, weil FCC-Kommissare in der Entscheidung gleichzeitig allgemeingültige Grundsätze für künftige Übernahmen von amerikanischen Telefonlizenzen durch
ausländische Unternehmen formulieren wollten. Deshalb könne sich die Genehmigung bis Mitte April hinziehen. Formal muss die FCC bis zum Sonntag über den Fall befunden haben. Derartige
Fristen werden von der Behörde aber häufig überzogen. Gegen die Voice-Stream-Übernahme hatte sich eine Front von Gegnern unter der Führung des
einflussreichen US-Senators Ernest Hollings gebildet. Hollings wollte erreichen, die Übernahme heimischer Telefonkonzerne durch ausländische Unternehmen mit mindestens 25 Prozent
Staatsanteil prinzipiell zu untersagen. Die Deutsche Telekom ist noch zu 58 Prozent in Bundesbesitz; mit der milliardenschweren VoiceStream-Übernahme würde der Staatsanteil auf
knapp 46 Prozent sinken.
www.billiger-telefonieren.de
04.04.2001
Gleiche Nummer nach Anbieterwechsel
Ein Kölner Gericht hat jetzt bestätigt, was die Bonner Telekom-Regulierungsbehörde bereits vor Monaten angeordnet hat: Wechselt ein Handy-Kunde den Anbieter, darf er seine Telefonnummer
inklusive der Vorwahl behalten. Das Verwaltungsgericht in Köln wies eine Klage von D2- Vodafone und T-Mobil gegen diese
Verpflichtung ab. (AZ: K 4430/00, 11 K 4437/00, 11 L 2512/00 und 11 L 9/01). Den Mobilfunk-Anbietern waren vor allem die Kosten für das technische Verfahren der so genannten
Netzbetreiber-Portabilität zu hoch. Die Kölner Richter stellten in ihrem Urteil den Nutzen für den Verbraucher in den Vordergrund.
Das wiege schwerer als die unbestritten hohen Kosten für die Anbieter. Mit der Übertragbarkeit der Nummer werde das Wechseln zu einem billigeren Anbieter leichter und der Wettbewerb
werde gefördert. Die deutschen Mobilnetznetreiber sind verpflichtet, zum 1. Februar 2002 die Nummernmitnahme
sicherzustellen. Dieser Termin war bereits mehrfach verschoben worden und gilt nun ohne Abstriche.
www.billiger-telefonieren.de

|