|
26.03.2001
Paybox erhält Innovationspreis 2000/2001
Der Innovationspreis 2000/2001, eine Auszeichnungen
der deutschen Computerpresse, geht an die Paybox.net AG, Raunheim. Mit dem ersten Platz in der Kategorie E-Commerce würdigten die Juroren die Entwicklungsarbeit von Paybox, die im Mai
vergangenen Jahres die weltweit erste massenfähige Zahlungsmethode per Mobiltelefon in Deutschland eingeführt hat. Neben Paybox zählen unterer anderen Microsoft und Napster zu den
Preisträgern. "Der Preis bestätigt uns in unserem Bestreben, dem Markt die sichere, zugleich aber auch bequeme, einfache und universelle Zahlungsvariante zu bieten, auf die vor allem
Online-Shopper so lange gewartet haben", freut sich Mathias Entenmann, Paybox-Erfinder und Vorstandsvorsitzender.
industrienet.de
20.03.2001
Siemens erhält Auftrag für UMTS in Spanien
Der Siemens-Bereich Informationa and Communication
Mobile (IC Mobile) wurde vom spanischen Mobilfunkanbieter Amena als Lieferant für sein UMTS-Netz ausgewählt. Wie Siemens am Montag mitteilte. beträgt das Auftragsvolumen des über fünf
Jahre laufenden Vertrages insgesamt 460 Mio Eur. IC Mobile werde insgesamt 3000 Basisstationen errichten
NfA
21.03.2001
SENDO, A DIFFERENT APPROACH TO THE MOBILE PHONE MARKET
At the end of August 1999, Sendo was started with an initial US$l 0 million
funding by CCT, a diverse, publicly listed, Hong Kong based telecoms conglomerate. Sendo's aim was znd is to offer top notch high-performance, customizable and reliable products and
services to the worlds GSM operators. To date Sendo has grown to approx. 150 highly skilled professionals, working in operations in the UK, the Netherlands, Germany, Italy, France,
Spain, Taiwan and Hong Kong. The very modern state-of-the-art manufacturing line in the CCT/Haier factory in China is operational and Sendo is shipping products to customers in Asia, the
UK, the Netherlands, Germany, ltaly and Spain.
Sendo
21.03.2001
Trium Eclipse bringt Farbe ins Handy-Display
Augen auf: Auf der Cebit 2001 stellt Trium sein neues Handy Eclipse vor, eines
der ersten GPRS-Handys mit farbigem Display. Ob im Beruf oder in der Freizeit, das Eclipse bringt nicht nur Farbe ins Spiel, sondern bietet zudem den neuesten Stand der
Kommunikationstechnologie. Es ermöglicht beispielsweise Spiele genauso wie Sprachanwahl und Internet-Zugang via GPRS sowie eine Vielzahl weiterer Multimediaanwendungen: so wird das
elegante Dualband-Handy zum idealen Wegbegleiter für anspruchsvolle Professionals. Im wahrsten Sinne des Wortes "eye-catching" ist das 120 mal 143 dots große Display, auf
dem 256 Farben abgebildet werden. Wer auch beim Surfen auf dem WAP-Browser farbigen Content bevorzugt, setzt mit dem GPRS-fähigen Eclipse auf das richtige Mobiltelefon. Bei der Suche nach
den' neusten Informationen oder bei virtuellen Einkaufstouren ist zudem die permanente Verbindung zum Internet mit Übertragungskapazitäten von bis zu 86* kbps von entscheidendem Vorteil.
Und nicht zuletzt läßt sich das Eclipse ganz dem eigenen Geschmack anpassen, da Melodien und Bilder heruntergeladen werden können.
21.03.2001
Ericsson präsentiert das T20e - mehr Funktionen im Lifestylehandy
Mit dem neuen T20e spricht Ericsson insbesondere junge Kunden und Trendsetter
an. Das T20e unterstützt den neuen SMS-Standard EMS (Enhanced Messaging Services), ermöglicht mobiles Chatten, bietet durch WAP 1.1 mit WTLS (Wireless Transport Layer Security)
zusätzliche Sicherheit und verfügt über fünf Spiele. Es wird im Laufe des zweiten Quartals 2001 erhältlich sein. Rein äußerlich gleicht das T20e mit seiner geschwungenen, rundlichen
Form und den flippigen Farbkombinationen seinem Vorgänger T20s. Hinzu kommt eine weitere auffällige Farbkombination: die Außenschale in dunklem Lila mit einer hellen, glänzenden Front im
Reptiliendesign. EMS erlaubt den Versand von Bildern und Tönen in einer SMS. Das T20e verfügt über 30 vorinstallierte und 30 freie Speicherplätze für empfangene oder selbst gestaltete
Bilder. Die Bildbearbeitung erfolgt über ein kleines integriertes Bearbeitungsprogramm. Mit EMS können auch Klingeltöne versendet und gespeichert werden.
ericsson
21.03.2001
Das neue T29s von Ericsson - elegant, intelligent und kompakt
Für den 900-/1800-MHz-GSM-Markt präsentiert Ericsson das T29s mit vielen neuen
Funktionen und in elegantem Design. Es gehört zu den ersten Mobiltelefonen, die EMS (Enhanced Messaging Service) unterstützen, um Bilder und Töne an andere Mobiltelefone zu versenden. Das
T29s bietet eine komfortable Chatfunktion, WAP 1.1 mit WTLS und fünf Spiele. Es wird im Laufe des zweiten Quartals 2001 erhältlich sein. Der erweiterte Kurzmitteilungsdienst EMS
benutzt den vorhanden Short Messaging-Service (SMS) und ermöglicht den Nutzern, kleine Bilder und Töne an ihre SMS anzufügen. Die ersten Mobiltelefone auf dem Markt, die dies
unterstützen, sind das T29s und das T20e. Mit EMS können auch Klingeltöne versendet werden. Weil EMS ein offener Standard ist, können auch Mobiltelefone anderer Hersteller die SMS
empfangen. Zusätzlich bietet das T29s die Möglichkeit, Text-Kurzmitteilungen an Gruppen zu versenden.
ericsson
21.03.2001
Das Triband-Handy T39m von Ericsson vereint GPRS und Bluetooth in kompaktem Design
Heute präsentiert Eriesson das T39m - ein kleines, schickes Triband-Handy mit
umfangreicher Ausstattung und neuester Technik. Es unterstützt GPRS zum schnellen Datentransfer, Bluetooth für drahtlose Verbindungen und bietet Funktionen wie Kalender, Adress- und
Aufgabenorganisation und vieles mehr. Es kann in Europa, Asien und Amerika überall dort eingesetzt werden, wo GSM-900-, -1800- und -1900-Frequenzen verfügbar sind. Das T39m wird im
zweiten Quartal 2001 erhältlich sein. Das T39m unterstützt als eines der ersten Mobiltelefone die derzeit schnellste Verbindung zum mobilen Internet, GPRS (General Packet Radio
Service). Dank eingebautem Modern können Nutzer ständig online sein, unmittelbar E-Mails empfangen, schnellen Internetzugriff nutzen und mobile Verbindung zum Unternehmens-Netzwerk
halten. Das T39m unterstützt zusätzlich High Speed Circuit Switched Data (HSCSD), eine Technik, die ebenfalls deutlich höhere Datenraten erlaubt als GSM.
ericsson
21.03.2001
Das neue Handy T68 von Ericsson mit GPRS9 Bluetooth und MMS hat ein Farbdisplay
Heute präsentiert Eriesson auf der Cebit das T68, ein Triband-Handy (für die
GSM-900/1800/1900-Netze) mit Farbdisplay, GPRS, WAP und Bluetooth. Außerdem unterstützt das T68 MMS, den neuen Standard zur Übertragung von multimedialen Nachrichten. Das T68 wird Ende
2001 auf den Markt kommen. Mit gerade mal 101x48x19 Millimetern Größe und 85 Gramm Gewicht ist das T68 besonders klein und leicht. Die Antenne ist in das Gehäuse integriert. Eines der
wichtigsten Merkmale ist das große, farbige Display, das auf acht Zeilen 256 Farben darstellen kann. Über die eingebaute Bluetooth-Schnittstelle kann das T68 die kabellose
Verbindung zu verschiedenen elektronischen Geräten aufnehmen. So kann man das T68 mit dem PC oder Notebook schnurlos synchronisieren, das Bluetooth-Headset verwenden oder ohne Kabel Fotos
einer Digitalkamera auf das Handy übertragen und dann über Mobilfunk (GSM oder GPRS) weiterversenden. Das T68 unterstützt GPRS, sodass der Nutzer im mobilen Internet "always
on" sein kann, ohne sich jedes Mal neu einbuchen zu müssen. Über GPRS kann man bequem und schnell im mobilen Internet surfen sowie E-Mails empfangen und verschicken. Mit dem neuen,
universellen Standard MMS (Multimedia Messaging Service) lassen sich beim T68 außerdem multimediale Nachrichten senden und empfangen. Das bedeutet, nicht mehr nur Textnachrichten wie bei
SMS, sondern auch formatierter Text, Fotos, Grafiken und Musik können so verschickt werden. Mit einer Digitalkamera, angesteckt an das Handy oder über Bluetooth verbunden, lassen sich
Fotos sofort an andere Handys, an eine E-Mail-Adresse oder ein Web-Fotoalbum versenden.
ericsson
21.03.2001
GPRS: Kommerzieller Marktstart von E-Plus zur CeBIT 2001
Mit dem neuen Service wird WAP um mehr als die Hälfte günstiger und doppelt so schnell wie bisher
Kunden von E-Plus können ab sofort WAP-Dienste deutlich günstiger und schneller
nutzen als bisher. Dafür sorgt der Übertragungsstandard GPRS (General Packet Radio Service), mit dem das Düssel- dorfer Mobilfunkunternehmen zur CeBIT 2001 kommerziell startet.
Privatkunden zahlen bei GPRS für eine übertragene Datenmenge von bis zu 100 Kilobyte 0,69 DM für jeweils zehn Kilobyte. Geschäftskunden berechnet E-Plus lediglich 0,60 DM. Die Übertragung
größerer Datenmengen ab dem 101. Kilobyte kostet Privat- und Geschäftskunden 0,20 DM pro zehn Kilobyte. Ein Vergleich, der lohnt: Berechnet E-Plus für eine Minute WAP bisher 0,39 DM,
sinkt dieser Preis mit GPRS um mehr als die Hälfte. Grund: Bei einer WAP-Session werden im Schnitt zwei Kilobyte pro Minute übertragen. In einer WAP-Session von fünf Minuten werden damit
circa zehn Kilobyte übertragen. Diese kosten mit GPRS von E- Plus nur 0,69 DM. Eine zusätzliche Grundgebühr und Tagesgebühr wie der Wettbewerb erhebt E-Plus nicht. Uwe Bergheim,
Vorsitzender der Geschäftsführung von E-Plus. "GPRS macht aus WAP einen preiswerteren Dienst für die Nutzung mobiler Informations- und Commerce-Angebote."
e-plus
21.03.2001
UMTS eröffnet neue Servicewelten UMTS-Netz von E-Plus im Jahr 2002 startklar / Breites Kundenangebot von Endgeräten abhängig
E-Plus plant den kommerziellen Start von UMTS-basierten Services für das Jahr
2002. Darauf wird der Aufbau des UMTS-Netzes ausgerichtet. Der Beginn einer breiten Vermarktung ist aber vor allem von der Lieferbarkeit der entsprechenden neuen Handys abhängig. Diese
sogenannten Dual-Mode-Handys müssen dann für GSM/GPRS- und UMTS-Datenübertragung geeignet sein. Auch im Zeitalter der dritten Mobilfunkgeneration wird E-Plus seine bisherige Strategie
weiterverfolgen und die Inhalte konsequent an den Kundenbedürfnissen ausrichten. Im Vordergrund stehen intelligente Dienste, die der Nutzer jederzeit und überall im E-Plus Netz
individuell abrufen kann. "UMTS ist der Türöffner, mit dem unsere Kunden ihr Leben einfacher, komfortabler und unabhängiger gestalten können. Wir werden Dienste anbieten, die Spass
machen, schnelle Informationen liefern und dem Nutzer dadurch einen Mehrwert bringen", so Uwe Bergheim, Vorsitzender der Geschäftsführung von E-Plus.
e-plus
21.03.2001
VIAG Interkom präsentiert Location Based Services M-Kompass zeigt den Weg
Als erster Anbieter präsentiert VIAG Interkom auf der CeBIT 2001 so genannte
Location Based Services. Diese stellen dem Kunden - abhängig vom Ort, wo er sich aktuell aufhält - Informationen über verschiedenste Adressen in seiner Umgebung zur Verfügung. Der Dienst
steht Bestands- und Neukunden ab der CeBIT 2001 zur Verfügung. Sie können sich dann beispielsweise über das nächstgelegene Hotel, Restaurant, einen Geldautomaten oder auch eine
Polizeistation informieren. Bei Bedarf zeigt M-Kompass dem Nutzer dann, wie er zum ausgewählten Ziel kommt. Jeder Kunde kann M-Kompass ohne Voranmeldung per WAP nutzen. Dabei fallen
in der Einführungsphase die üblichen Gebühren für den WAP-Dienst an: 9 Pfennig pro WAP-Seite per GPRS beziehungsweise 39 Pfennig pro Minute bei leitungsvermittelter WAP-Nutzung, In
Zukunft ist sowohl die Einführung von Premium- als auch von gesponserten Informationen möglich. Das heißt, besonders werthaltige Informationen können höher tarifiert werden und andere
Informationen für den Kunden auch völlig kostenlos sein. Wer dieses innovative Angebot nutzen möchte, kann M-Kompass über das Internet auf genion.de in der Rubrik "Travel"
einrichten und personalisieren, um beispielsweise bevorzugte ortsabhängige Dienste voreinzustellen.
VIAG Interkom
21.03.2001
Bezahlen mit dem Handy: VIAG Interkom und HypoVereinsbank entwickeln neuen Standard
Pilotprojekt auf der CeBIT
VIAG Interkom und die HypoVereinsbank arbeiten zusammen an der Entwicklung
eines offenen Standards für Internet- und Mobile-Payments. Damit sollen branchenübergreifend alle Partner, die für eine einfache und kundenfreundliche Lösung notwendig sind, einbezogen
werden. Auf der CeBIT stellt VIAG Interkom bereits in einem ersten Schritt vor, wie Online-Bestellungen einfach mit dem Handy bezahlt werden können. Dazu startet das Unternehmen ein
Pilotprojekt, an dem bis zu 1.000 Teilnehmer ihre Online-Einkäufe über das Händy bezahlen können. An dieser Pilotphase nehmen bereits eine Reihe von Händlern teil, die ihre Produkte und
Dienstleistungen im Internet anbieten und dabei das Bezahlen per Handy ermöglichen. So kann der Kunde zum Beispiel über TISS/Flights.com oder e-sixt Reisen buchen, bei Palmandmore.de
einen neuen Organizer kaufen, sich bei Asknet ein Software-Paket aussuchen, über weinkontor.com Weine bestellen oder über Tomondo Konzertkarten reservieren. An dem Pilotprojekt können
Vertragskunden von VIAG Interkom teilnehmen, die mindestens zwei Mobilfunkrechnungen beglichen haben. Anmelden können sich Interessenten auf dem CeBIT-Stand von VIAG Interkom oder im
Internet über www.genion.de/m-payment. Der Nutzer bezahlt anschließend im online-shop, indem er seine Rufnummer oder ein selbstgewähltes Pseudonym und eine Payment-PIN angibt. Diese PIN
ist ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal bei jeder Online-Zahlung.
VIAG Interkom
21.03.2001
Genion Duo und Local-Option
Mit einem ausgewählten Partner privat oder beruflich besonders preiswert
telefonieren und zusätzlich die bekannte Genion-homezone-Funktionalität nutzen: Das macht Genion Duo von VIAG Interkom ab April möglich. Eine weitere, auf der CeBIT vorgestellte
Produktneuheit ist die Local-Option, die deutschlandweit günstige Gespräche zu einer Ortsnetzvorwahl erlaubt. Sie bietet Kunden eine Alternative zu der bestehenden City-Option. Das neu
gestaltete Portal genion.de informiert über sämtliche Vertragsangebote von VIAG Interkom, die künftig unter dem Markendach Genion vertrieben werden, und bietet umfangreiche Services für
Web- und WAP-Nutzer.
VIAG Interkom
20.03.2001
UMTs im Jahre 2003
Der neue Mobilfunkstandard UMTS dürfte noch eine Weile auf sich warten lassen.
Nach Darstellung von Debitel-Vorstandschef Peter Wagner werden im Jahr 2003 die ersten Anwendungen online gehen. Das sagte Wagner auf der Cebit-Pressekonferenz von Debitel am Dienstag in
Hannover Debitel, bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen im letzten Jahr vorzeitig ausgestiegen, will im künftigen Geschäft mit dem Multimedia-Mobilfunk mit mehreren Netzbetreibern
zusammenarbeiten, sagte Wagner. Dabei bleibe sein Unternehmen Service-Provider. Virtueller Netzbetreiber wolle man nicht werden, weil Debitel dann mit an ein einziges Netz gebunden wäre.
Derzeit stehe Debitel in Verhandlungen mit mehreren der UMTS-Lizenznehmer. Die Verhandlungen mit D2-Vodafone seien bereits so gut wie abgeschlossen. Zum Start in die neue UMTS-Welt
wird es nach den Worten Wagners eher eine dürftige Produktauswahl geben. Ursache: Die Netzbetreiber mussten sowohl für die Lizenz als auch für den Aufbau des Netzes so viel Geld ausgeben,
dass für Inhalte kaum noch etwas übrig sei. An dieser Stelle seien Service-Provider wie Debitel gefragt. <i>„Wir haben die nötigen Nähe zum Kunden, wir wissen, was sie
wollen“</i>, beschrieb Wagner die Vorteil von Debitel im UMTS-Geschäft. Dementsprechend könnten die Angebote gestaltet werden. Sowohl auf europäischer als auch auf nationaler
Ebene habe Debitel die Zahl seiner Mobilfunk-Kunden im letzten Jahr nahezu verdoppeln können, gab der Vorstandschef bekannt. Damit sei das Unternehmen zum drittgrößten Mobilfunkanbieter
in Deutschland aufgestiegen. Konkret: Anfang 2000 hatte Debitel in ganz Europa 4,7 Millionen Kunden, Anfang dieses Jahres waren es 8,6 Millionen. In Deutschland gab es 2000 rund 3,1
Millionen und Anfang 2001 rund 6,3 Millionen Kunden. Wie viele davon Prepaid-Kunden sind, wollte der Manager nicht sagen. Solche Zuwachsraten strebe Debitel in diesem Jahr nicht an,
sagte Wagner weiter. Vielmehr gehe es jetzt um die Pflege der Bestandskunden. Dazu werde man am 1. Juli mit Webmiles das „erste internetbasierte und branchenübergreifende Bonus-Programm
auflegen“. Ziel sei es, die Bindung der Handy-Telefonierer an Debitel zu erhöhen und den Umsatz zu steigern. Außerdem sollen natürlich auch weiterhin Neukunden gewonnen werden. Wer
beispielsweise Kunde bei Webmiles sei, der werde bei Debitel den für ihn günstigsten Mobilfunk-Vertrag abschließen können.
www.billiger-telefonieren.de
19.03.2001
Aldi: Angebote per Wap abfragen
Die Tiefpreis-Kette Aldi will noch in diesem Jahr ihre Angebote nicht mehr nur per Handzettel verbreiten, sondern via Wap den Kunden auch aufs Handy schicken.
Täglich sollen sich die Handy-Kunden über die aktuellen Angebote informieren können, berichten mehrere Zeitungen. Der Service soll sogar kostenlos sein. Wenn Aldi so weiter macht,
kann man bei dem Discounter sicher schon bald mit dem Handy auch einkaufen und bezahlen.
www.billiger-telefonieren.de
18.03.2001
E-Plus: GPRS-Preise angekündigt
Nach den anderen drei deutschen Mobilfunk-Anbietern legt nun auch E-Plus einen
GPRS-Tarif auf. Nach Angaben des Unternehmens sollen die Wap-Dienste mit der neuen Technik um mehr als die Hälfte schneller werden. Und das sind die Preise für die Nutzung des
paketvermittelten Übertragungsstandards (General Packet Radio Service), mit E-Plus zur Cebit (22. bis 28. März) startet: Privatkunden zahlen bei einer Datenmenge von bis zu 100 Kilobyte
69 Pf. für jeweils zehn Kilobyte. Danach fallen 20 Pf. pro zehn Kilobyte an. Geschäftskunden berechnet E-Plus 60 Pf. für die ersten Daten. Ab dem 101. Kilobyte kosten auch hier zehn
Kilobyte 20 Pf. Im Gegensatz zu einigen Tarifmodellen der Konkurrenz berechnet E-Plus keine zusätzliche Grund- oder Tagesgebühr. Für das GPRS-Angebot verdoppelt E-Plus die
Übertragungsgeschwindigkeit von 9,6 auf bis zu 20 Kilobit pro Sekunde. Wie das Unternehmen versichert, soll zum Start fast das komplette E-Plus-Netz GPRS-fähig sein. Wie die
Konkurrenz auch, kann WE-Plus zunächst nur ein GPRS-fähiges Handy anbieten: Das Motorola Timeport 260 für 99 Mark (mit Vertrag).
www.billiger-telefonieren.de

17.03.2001
Yoyo wird eingestellt
Die Telekom-Tochter T-Mobil stellt im April ihr Prepaid-Angebot Yoyo ein. Gestartet wurde Yoyo im August 1999. Das Angebot richtete sich an Eltern, die ihre Kinder
mobil über ein Handy erreichen wollten. Damit das Yoyo-Handy nicht zur Kostenfalle wurde, konnte die Anwahlmöglichkeit auf sechs Nummern beschränkt werden.Die
Yoyo-Karte wurde in Verbindung mit einem Alcatel One Touch Max db zum Preis von 66 Mark angeboten. Inzwischen gehen bereits die letzten Pakete über den
Ladentisch. Alle Anrufe kosteten 1,39 Mark/min, ausgenommen eine Festnetz- oder D1-Nummer, die ganztägig für 39 Pf/min zu erreichen war. Es bestand auch die
Möglichkeit, eine Mailbox einzurichten, wobei für die Abfrage 59 Pf/min anfielen. Die Abrechnung aller Gespräche erfolgte im 10-Sekunden-Takt. Für den
SMS-Versand wurden 39 Pf. berechnet. Zusätzlich zu den sechs programmierbaren Telefonnummern war die Anwahl der Mailbox, der Kontostandsabfrage und der
Yoyo-Service-Line möglich. Bei Interesse konnte die Rufnummernbeschränkung aufgehoben werden. Yoyo-Kunden können in einen der aktuellen Xtra-Tarif
wechseln. Dies ist bis Ende März kostenlos, danach fällt eine Wechselgebühr von 9,95 Mark an. Bei D2 und Viag Interkom gab es keine vergleichbaren Angebote,
aber E-Plus war schon im April 1999 mit einem "Kidphone" gestartet. Dieses Prepaid-Paket wurde bereits im letzten Jahr eingestellt. Der Grund: Die Anzahl der
verkauften Kidphone-Sets belief sich auf etwa 6.000 Stück. Eine Prepaid-Karte im Kidphone-Tarif wurde in Verbindung mit einem Siemens-Handy
angeboten, das extra für das Kidphone-Set entwickelt wurde. Die Eltern konnten sechs Nummern bestimmen, die über das Telefon zu erreichen waren. Zusätzlich
waren die Mailbox, die kostenlose Guthabenabfrage und der Notruf 112 zu erreichen. E-Plus setzte nicht auf eine Vorzugsnummer, sondern darauf, dasa die Kinder primär
in der Zeit von 12 bis 17 Uhr telefonieren. In diesem Zeitraum kosteten Verbindungen in das Festnetz 39 Pf/min, in der übrigen Zeit 1,19 Mark/min. Bei
Verbindungen in das E-Plus-Netz fielen ganztägig 59 Pf/min und in andere Mobilfunknetze 1,59 Mark/min an. Alle Gespräche wurde im 10 Sekunden-Takt berechnet.
Nachdem die Vermarktung eingestellt wurde, blieben alle Karten weiter nutzbar. Es besteht seitdem die Möglichkeit, aus dem Kidphone-Tarif kostenlos in die aktuellen
Free und Easy-Tarife zu wechseln. Gescheitert ist das Modell eines Kinderhandys, weil die Preise der anderen Prepaid-Karten seit dem Start der beiden Angebote stark gefallen und heute
Gespräche bereits ab 15 Pf/min möglich sind. Außerdem geben sich die Kids heutzutage nicht mehr mit eingeschränkt nutzbaren Mobiltelefonen zufrieden. Das
Handy wurde für die Schulkinder vom Statusobjekt zum normalen Gebrauchsgegenstand.
www.billiger-telefonieren.de
16.03.2001
Mehrheit der Deutschen für Verbotszonen
Die große Mehrheit der Bundesbürger ist dafür, die Benutzung von Handys an bestimmten Orten zu untersagen. Das ergab eine repäsentative Umfrage, die das
Magazin "Geo Wissen" veröffentlicht hat. Demnach sind 85 Prozent der Befragten für ein Handy-Verbot in den Kirchen, 83
Prozent sprachen sich für ein solches Verbot in Kinos und Theatern aus. In Schulen sollten nach Ansicht von 75 Prozent der Befragten Handys nicht benutzt werden
dürfen. 59 Prozent sprachen sich dafür aus, Handys aus den Restaurants zu verbannen, und immerhin noch 39 Prozent waren für ein generelles Verbot von
Handy-Gesprächen während des Autofahrens.
www.billiger-telefonieren.de
16.03.2001
VictorVox: SMS vom D1-Netz werden teurer
Bisher galt für alle D1-Tarife von Victorvox ein einheitlicher Preis von 23 Pf. pro Kurzmitteilung. Die Preise in den Tarifen Telly, Telly Plus und Protel sind jetzt
identisch mit denen von T-Mobil. Für den Versand innerhalb des D1-Netzes werden nur noch 15 Pf., in alle anderen Mobilfunknetze aber 39 Pf. berechnet. Ebenfalls auf
39 Pf. wird der Preis für den SMS-Versand an eine E-Mail-Adresse erhöht. Eine Senkung gibt es beim Preis für eine Kurzmitteilung an einen Fax-Anschluss.
Statt 1,99 Mark pro SMS werden nun 1,39 Mark berechnet. Die Preisänderung trifft also die potenziellen Neukunden, die viele SMS in
Fremdnetze schicken. Bestandskunden, die größtenteils Mitteilungen innerhalb des D1-Netzes versenden, können gegen eine Tarif-Wechselgebühr von 34,50 Mark von
der Preissenkung profitieren, müssen aber die Preiserhöhung für netzexterne SMS berücksichtigen. Eine Einverständniserklärung zur Preiserhöhung muss schriftlich
erfolgen. Damit will das Unternehmen spätere Sonderkündigungen ausschließen. Die Wechselgebühr entfällt, wenn man seinen Vertrag vom Zeitpunkt der Umstellung um 24 Monate verlängert.
Gravierender ist die Änderung in den Victorvox-Tarifen Sunny, Erreichbarkeit, ECO, Spar-Pack, Schotten-Telly und Power-Business. Hier bleibt der Preis für eine
netzinterne Nachricht unverändert bei 23 Pf. - es gibt keine Preissenkung. Der Versand in die anderen Netze und an eine E-Mail-Adresse erhöht sich aber ebenfalls
auf 39 Pf. Die einzige Preissenkung gilt für die Übertragung einer Kurzmitteilung an eine Fax-Nummer. Der Preis liegt in Zukunft auch bei 1,39 Mark.
www.billiger-telefonieren.de

13.03.2001
Kündigungswelle überforderte Technik
Deutschlands drittgrößter Mobilfunk-Anbieter E-Plus kämpft mit großen Problemen bei der Deaktivierung der zum Ende des vergangenen Monats gekündigten Verträge. Auch zwölf Tage nach dem Termin konnte noch immer über bereits gekündigte
Karten telefoniert werden. Hintergrund: Wegen einer Preiserhöhung für den SMS-Versand hatte es eine große Anzahl von Sonderkündigungen bei E-Plus gegeben. Das scheint eine große
technische Herausforderung für E-Plus zu sein. An der Hotline erhielten besorgte Anrufer unter anderem die Auskunft, dass die
Deaktivierung bewusst verzögert werde, weil viele Kunden, ihre bereits ausgesprochene Kündigung stornieren wollten. Dabei handle es sich um Kunden, die
gern ihre Telefonnummer behalten wollten. Damit es in diesem Fall keine Verzögerungen gebe, blieben die Karten aktiv.
Bei dieser These stellt sich die Frage, warum dies nur für einen Teil der gekündigten Verträge gelten sollte. Tatsache bleibt, dass es E-Plus nicht gelungen ist, alle
Karten zeitnah zu deaktivieren, und der Grund waren wohl technische Schwierigkeiten. E-Plus teilte unterdessen mit, dass die Deaktivierung aller Karten
abgeschlossen sei. Aber es traten auch bei schon deaktivierten Karten Probleme auf. So wurden bei einem Kunden, der einen neuen Vertrag abgeschlossen und den
alten Vertrag gekündigt hatte, beide Karten vom Netz genommen. In einem anderen Fall wurde ein neu abgeschossener Vertrag deaktiviert, wobei die gekündigte Karte
weiterhin genutzt werden konnte. Für die Kunden, die weiterhin über ihre Karten telefonieren konnten, stellt sich die
Frage, ob ihnen auch die weitere Nutzung in Rechnung gestellt wird. Bei E-Plus hieß es diesbezüglich, dass nach dem 1. März geführte Gespräche, der SMS-Versand und
die Grundgebühr nicht berechnet würden. Eine Kündigung des Mobilfunk-Vertrags brachte aber für Kunden von E-Plus-Online
(EOL) weiteren Kummer mit sich. E-Plus-Service-Kunden mit einem Laufzeitvertrag können sich nämlich über eingegangene E-Mails per SMS benachrichtigen lassen.
Der Internet-Providers bietet einen Call-by-Call Internet-Zugang. Dieser steht zwar allen Surfern zur Verfügung, registriert man sich aber über seine
Handy-Kundennummer, erfolgt die Abrechnung über die Telefon-Rechnung. Bei einer Kündigung erfolgt die Löschung der E-Mail-Adresse und der Zugangs-Berechtigung.
Als Ausweg bietet E-Plus-Online die erneute Anmeldung und Reaktivierung der E-Mail-Adresse. Dies kann aber erst zum nächsten Abrechnungsmonat erfolgen, so
dass einige E-Mails verloren gehen werden. Der Grund liegt darin, dass sich Vertragskunden online über die Homepage registrieren können, ohne Vertrag muss
aber eine schrifliche Bestätigung zur Teilnahme am Lastschrift-Einzugsverfahren erfolgen.
www.billiger-telefonieren.de
13.03.2001
Mitarbeitersuche auf der CeBIT
Ob individuelle oder erfolgsabhängige Vergütung, Studium oder Berufserfahrung, Forschung oder Vertrieb - Ericsson will den Mitarbeiterstamm aufbessern. Allein für
Deutschland werden 500 neue Mitarbeiter gesucht und die will das Unternehmen auf der CeBIT treffen. Gesucht wird nicht nur für die Ericsson-Zentrale in Düsseldorf und die
deutschlandweiten Niederlassungen. Interesse für Auslandsjobs kann am Stand in Halle 17 ebenso angemeldet werden. Wer Fachkenntnisse im gewünschten
Aufgabengebiet mitbringt, gut Englisch spricht und möglicherweise noch Auslandserfahrung und Weltoffenheit besitzt, dem verspricht das Unternehmen fast
alles, was das Arbeitnehmerherz begehrt. Berufseinsteiger sollen ein Jahresgehalt von 70.000 bis 82.000 Mark erhalten und in den Genuss flexibler Arbeitszeiten
kommen. Selbständigkeit, Eigeninitiative und Teamwork sind die weiteren Schlüsselbegriffe, auf die Ericsson wert legt
Zur Zeit arbeiten 3.000 Mitarbeiter aus 50 Nationen für Ericsson in Deutschland. Eigenen Angaben zufolge ist das Unternehmen Weltmarktführer für mobile
Netzwerk-Infrastruktur, die Nummer Eins bei Mobile Internet sowie einer der drei erfolgreichsten Handy-Hersteller.
www.billiger-telefonieren.de
11.03.2001
Mobilkom: Milliardenverluste
Die Mobilcom AG hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von mehr als einer Milliarde Mark gemacht. Das ergebe sich aus dem Jahresabschluss, berichtet das
"Handelsblatt" am Dienstag (13. März). Hauptursache sind danach die Kosten für den Erwerb der UMTS-Lizenz in Höhe von
mehr als 16 Milliarden Mark, die nach deutschem Handelsgesetz sofort bilanziert werden müssen. Mobilcom habe bisher nur den Abschluss nach dem internationalen
Standard IAS vorgelegt, nach dem diese Ausgaben erst mit dem Start des UMTS-Netzes im Jahr 2002 in die Bilanz aufgenommen werden brauchen. So sei der
Fehlbetrag laut IAS mit 180 Millionen Mark deutlich niedriger ausgefallen.
www.billiger-telefonieren.de

08.03.2001
Eric - PC-Wartung aus der Ferne auch über GPRS
Das Startup-Unternehmen Peppercon aus Zwickau stellt auf der IT-Messe Cebit (22. bis 28. März) sein System zur Fern-Administration von Rechnern vor. Die Verbindung zu den Computern erfolgt über das Internet und kann per Handy (GPRS),
das analoge Telefonnetz oder ISDN hergestellt werden. Der Zugriff wird durch eine PCI-Karte ermöglicht, die als Fernsteuer-Hardware dient.
Der Administrator hat von nahezu jedem internetfähigen Arbeitsplatz Zugriff auf alle Funktionen, die er am Rechner selbst nutzen würde. Eric arbeitet als selbständige
Hardware, so dass auch bei ernsthaften Schwierigkeiten eine Problembehebung möglich sein soll. 100 Prozent der Softwareprobleme und etwa 80 Prozent der
Hardwareprobleme lassen sich laut Aussagen von Peppercon auf diese Weise beheben. Der Schutz vor unbefugten Zugriffen wird durch eine 128
Bit-Verschlüsselungstechnologie namens SSL 3 gewährleistet. Eric arbeitet systemunabhängig, einzig ein PCI-Steckplatz muß vorhanden sein.
Mit dem Übertragungsstandard GPRS (volumen- und nicht zeitabhängige Abrechnung) wird auch die mobile Wartung von Rechner interessant. Vorerst gibt es
dieses Angebot allerdings nur für Schreibtisch-Rechner und nicht für Laptops. Wer allerdings im Büro oder zu Hause am PC arbeitet, verfügt zumeist über eine
Internet-Anbindung via Festnetz, so dass GPRS zunächst nicht in Frage kommt. Das Fernwartungssystem Eric wird von Peppercon lediglich vermarktet. Ein eigenes
Wartungsangebot wird es nicht geben, man stehe aber in Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten, hieß es.
www.billiger-telefonieren.de
09.03.2001
Onetel - Mobil sparen mit Handy Line
Seit dem 1. März bietet Onetel allen angemeldeten Kunden die Möglichkeit, auch mobil zu sparen. Über eine kostenlose 0800-Nummer können jetzt sowohl nationale wie internationale Telefonate per Handy über Onetel geführt werden.
Handy Line funktioniert ähnlich wie Call-by-Call. Der Kunde wählt die 0800-Einwahlnummer und dann die gewünschte Zielrufnummer. Onetel gibt an, dass
beide Nummern auch zusammen im Telefonbuch des Handys gespeichert werden können, allerdings muss eine Pause zwischen Einwahl- und Rufnummer programmiert
werden. Die Bedienungsanleitung des Endgeräts gibt Aufschluss darüber, wie das funktioniert. Vorher muss man sich allerdings bei Onetel anmelden, woraus aber
keine weiteren Verpflichtungen entstehen. Dazu wählen Kunden, die bereits für die Call-by-Call- bzw. Preselection-Festnetzdienste des Unternehmens angemeldet sind,
wählen dazu die kostenlose Hotline-Nummer (0800) 400 10 86, Neukunden die (0800) 320 10 86. In vielen Fällen lohnt sich Handy Line sowohl für Prepaid- wie auch für
Vertrags-Mobilfunkkunden. Die Tarife basieren auf den Festnetzverbindungspreisen von Onetel, plus 60 Pf/min. Ein Gespräch ins nationale Festnetz würde also zur
Hauptzeit (12 bis 20 Uhr) 66,3 Pf/min kosten. Der Tarif wird minutengenau abgerechnet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern solcher Services,
muss bei Onetel kein Guthaben erworben werden, das abtelefoniert wird. Die geführten Telefonate werden auf der monatlichen Onetel-Rechnung geltend gemacht.
www.billiger-telefonieren.de
08.03.2001
Vtech - Kleinstes Handy der Welt
Rechtzeitig zur Cebit 2001 soll das Debüt des globalen Elektronikkonzerns Vtech auf dem Handymarkt erfolgen. Und das mit einem Paukenschlag. Das derzeit kleinste
und leichteste Handy der Welt soll zur Cebit der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Das WAP-taugliche Dualbandgerät Vtech A600 soll lediglich 65g auf die Waage
bringen und weniger als 70ccm Volumen haben. Dabei soll es eine maximale Standbyzeit von 300 Stunden erreichen.
Trotz der geringen Größe spendierte Vtech dem Winzling ein 6-zeiliges Grafik-Display mit Zoom-Funktion. Als zentrales Bedienelement dient ein kleiner "One Touch
Navigation Joystick", ähnlich denen der Hersteller Alcatel und Philips. An Funktionen soll das A600 neben Spielen, Erinnerungsfunktion, Taschen- und Währungsrechner
mit einer Texteingabehilfe ausgestattet sein und über zehn Klingeltöne und Vibrationsalarm verfügen. Einige Abstriche muss der Benutzer jedoch in Kauf
nehmen. So wird das Gerät weder über ein Modem noch über HSCSD oder GPRS verfügen. Der Preis wird allerdings dafür nach Angaben des deutschen Distributors
lediglich rund 340 DM ohne Vertrag betragen. Das A600 ist eine Weiterentwicklung des Vtech SPT88d, wird aber ohne Klappe auf
den Markt kommen. Das SPT88d wurde ursprünglich von der britischen Sensei Ltd. entwickelt, welche im Juli 2000 von der Vtech Holdings Ltd. übernommen wurde, um
einen eigenen Handyhersteller im Programm zu haben. Durch diesen Zukauf konnte Vtech nach eigenen Angaben zwei Jahre Entwicklungsarbeit einsparen und eigene
Geräte wesentlich früher auf den Markt bringen.
www.billiger-telefonieren.de

08.03.2001
Viag Interkom - Ortsbezogene Dienste in Vorbereitung
Nach T-Mobil will nun auch Viag Interkom so genannte Location Based Services anbieten. Dabei wird der Aufenthaltsort des Handy-Besitzer festgestellt, um dem
Kunden standortbezogene Informationen zu liefern. Der Service soll bereits auf der Cebit (22. bis 28. März) in Hannover vorgestellt werden. Mit solchen Diensten
können die Viag-Kunden per Handy beispielsweise den kürzesten Weg ins nächste Restaurant oder ins Theater erfragen. Konkurrent T-Mobil hatte vor kurzem eine
ortsbezogene Tankstellensuche vorgestellt.
www.billiger-telefonieren.de
08.03.2001
Admox - Kostenlos vom Handy telefonieren
Die Ratinger Mox AG bringt ab Montag ein neues Produkt auf den Markt, welches werbefinanziertes, kostenloses Telefonieren vomHandy ermöglicht. Hinter dem
Angebot admox verbirgt sich der Nachfolger der kostenlosen Werbetelefonie, die im letzten Jahr für einige Zeit verfügbar war. Damals auf Anrufe innerhalb des
Festnetzes beschränkt, ermöglicht admox nun werbefinanzierte Telefonate vom Handy aus. Der Ablauf ist folgendermaßen: Interessenten können sich auf der
Homepage von admox anmelden. Nach erfolgreicher Anmeldung erhält man eine erste SMS mit einer persönlichen PIN, mit der man sich auf der Seite einloggen
kann. Zeitgleich erhält man eine E-Mail, mit der 0800er-Nummer und der PIN-Nummer, die fürs Telefonieren gebraucht werden.
Das System beruht auf Werbebotschaften, die an die Nutzer per SMS verschickt werden und jeweils 20 MoxPoints einbringen. Diese MoxPoints können dann gegen
Dienstleistungen bei admox eingetauscht werden. Diese bestehen entweder aus Telefonieren vom Handy in ein anderes Funknetz oder innerdeutsche Festnetz, oder
dem kostenlosen Versand von Klingeltönen und Handy-Logos. Eine Minute Telefonieren von Handy zu Handy kostet 100 Moxpoints, von Handy ins Festnetz 80
Moxpoints pro Minute. Ein Klingelton oder ein Logo kosten 60 MoxPoints. Im Nutzerprofil wird festgelegt, wieviele SMS man täglich erhalten will. Es sind
zurzeit maximal 8 SMS möglich. Diese Zahl wird aber in der Anfangsphase nach Aussage von Mox noch nicht erreicht, da man zuerst die nötigen Werbekunden
gewinnen muss. Kunden können MoxPoints über einen längeren Zeitraum sammeln, sie verfallen nicht. Anzumerken ist, dass die Informaionen, die bei der Anmeldung abgefragt werden,
recht umfangreich sind. Neben Name, E-Mail-Adresse und Handynummer werden auch Angaben zum Familienstand, Nettoeinkommen und persönlichen Interessen
gefordert. Vor dem Hintergrund, dass Mox die User zielgenau mit Werbe-SMS bedienen möchte, ist dieses Vorgehen verständlich. Ob man soviel über die eigene
Person preisgeben möchte, muss jeder mit sich selbst ausmachen.
www.billiger-telefonieren.de
08.03.2001
Teledump - Handy-Tarif für Auslandsgespräche
Nach Comserve (0 18 05) 02 40 24 bietet nun auch Teledump preiswerte Handy-Gespräche von Deutschland ins Ausland an. Wer unbedingt von seinem
Mobiltelefon ins Ausland telefonieren muss, kann auf diese Weise ab sofort (8. März) kräftig Geld sparen. Und so funktioniert "Teledump mobil". Nach Wahl der Service-Nummer
(01 80) 5 15 10 51 wird man aufgefordert, die Zielrufnummern einzugeben: Länderkennung und komplette Teilnehmernummer. Zum Schluss der Eingabe muss
die Rautetaste gedrückt werden. Dann stellt das System umgehend die Verbindung zum Teilnehmer her. Damit zahlt man mit Teledump statt hoher Auslandspreise nur die Gebühr, die der
eigene Mobilnetz-Anbieter für (0 18 05)-Nummern berechnet. Das sind z.B bei T-Mobil rund um die Uhr 75 Pf/min oder bei E-Plus (Time & More) 99 Pf/min ebenfalls
rund um die Uhr. Direkt aus dem Netz von T-Mobil kosten Telefonate ins europäische Ausland in der Hauptzeit 1,98 Mark/min und bei E-Plus 1,79 Mark/min.
Zu Beginn soll der Dienst für Telefonate in die europäischen Länder und in die USA funktionieren. Eine komplette Liste findet man in den nächsten Tagen auf der Website von Teledump.
www.billiger-telefonieren.de

06.03.2001
EP geht gegen hohe Roaming-Gebühren vor
Die Gebühren für die Handybenutzung im Ausland, das sogenannte Roaming, sollen nach dem Willen des Europäischen Parlaments weit strikter überwacht werden als
bisher. Die Betreiber sollen verpflichtet werden, nur die wahren Kosten für die Nutzung fremder Mobiltelefonnetze in Rechnung zu stellen. Außerdem sollen Sie ihre
Kunden im Handydisplay exakt über die Dauer ihrer Gespräche aus dem Ausland informieren, so die Abgeordneten. Die Parlamentarier sprachen sich auch dafür aus,
dass die Wettbewerbsaufsicht der EU-Kommission die nationalen Regulierungsbehörden überstimmen kann
Nachrichten für Außenhandel
05.03.2001
E-Plus - Erste I-Mode-Präsentation auf der Cebit
Der Düsseldorfer Mobilfunk-Anbieter E-Plus will noch in diesem Jahr die bisher nur in Japan verwendete I-Mode-Technik auch in Deutschland auf den Markt bringen.
Erste Anwendungen des im Fernen Osten sehr beliebten Verfahrens sollen bereits auf der Cebit in Hannover (22. bis 28. März) gezeigt werden, erfuhr www.billiger-telefonieren.de.
I-Mode ermöglicht die Darstellung farbiger, animierter Grafiken auf dem Handy-Display und basiert auf einer ständigen Verbindung mit dem Internet. In
Deutschland kommt dafür GPRS in Frage. E-Plus setzt darauf, durch die veränderte Darstellung dem Nutzer ganz neue Dienste
bieten zu können. Nach dem japanischen Vorbild sollen die Kunden durch viele zielgruppenorientierte Angebote umworben werden. Neben dem Abrufen von E-Mails
sollen Online-Spiele, M-Commerce-Angebote, Verkehrs- und Finanzinformationen die Kunden locken. Dazu zählt auch die Erledigung von Bankgeschäften über das Handy
und der Versand von Nachrichten mit Bildern. Der Austausch kleiner Filmsequenzen wird im Anfangsstadium nicht möglich sein, könnte aber später realisierbar werden.
Für die neue Technik ist eine Weiterentwicklung der Handys mit mehrfarbigen Displays notwendig, so dass der Einführungstermin nicht zuletzt von den
Geräte-Herstellern abhängig ist. Die grafische Darstellung der Inhalte erfolgt mit einer höheren Auflösung als bei den derzeitigen Modellen.
Eine weitere Herausforderung sind die benötigten Strukturen im Funknetz. Weil die japanischen Netze nicht auf dem in Europa üblichen GSM-Standard arbeiten, kann
die I-Mode-Software nicht einfach übernommen werden. In Deutschland soll die Realisierung durch eine abgewandelte I-Mode-Version auf der Basis von GPRS
erfolgen. Die Geschwindigkeit ist von der jeweils unterstützten GPRS-Übertragungsrate des Handys abhängig. Hier dürfte die deutsche
I-Mode-Variante ihr japanisches Vorbild sogar überflügeln, denn dort können die Daten nur mit 9,6 KB/s übertragen werden.
Die GPRS-Technik ist im E-Plus-Netz nach Angaben des Unternehmens seit dem 4. Dezember 2000 verfügbar, wobei E-Plus der einzige deutsche Netzbetreiber ist, der
noch kein Tarifmodell vorgestellt hat. Zur Zeit wird lediglich ein "Friendly User Test" angeboten. Der Preis von 9 Pf/KB (1 MB kostet also 90 Mark) für die Nutzung liegt
aber weit über den Preisen der Konkurrenz. Ein GPRS-Tarifmodell soll auf der Cebit vorgestellt werden. I-Mode soll wie GPRS volumenabhängig abgerechnet werden. Über die zukünftigen
Preise wollte man sich bei E-Plus noch nicht äußern. Die Preise für die Endgeräte sollen nach einer früheren Ankündigung des Vorstandsvorsitzenden Uwe Bergheim
unter 500 Mark mit Vertrag liegen. I-Mode wurde 1999 in Japan vom Mobilfunkanbieter NTT-Docomo eingeführt und
findet einen starken Zulauf. Mittlerweile zählt der Dienst über 20 Millionen Anwender, Tendenz steigend. Über 80 Prozent der Teilnehmer am mobilen Internet
weltweit sind Japaner, wobei über 60 Prozent I-Mode und knapp 20 Prozent Wap nutzen. Nach der schleppenden Akzeptanz der Wap-Angebote in Deutschland stellt
sich die Frage, ob die Kunden mit Blick auf die nächste Mobilfunk-Generation UMTS noch auf I-Mode umsteigen werden.
www.billiger-telefonieren.de

03.03.2001
Omnisky - Mobilfunkdienste für Handhelds
Die Firma Omnisky International wird auf der IT-Messe Cebit vom 22. bis 28. März in Hannover Mobilfunkdienste für Handheld-Geräte vorstellen. Das Angebot gilt für die
Hard- und Softwareplattformen Palm OS, Pocket PC und Symbian. Es sollen Informationen und Services zu den Bereichen Finanzen, Sport, Reise und Unterhaltung präsentiert werden.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Hardwareanbietern wird eindrahtloser E-Mail- und Intenetservice auf Basis der Bluetooth-Technologie vorgestellt. Mit Omnisky
kann der Handheld-Besitzer auf optimierte Webseiten aber auch auf das gesamte Internet zugreifen. Unabhängig vom Aufenthaltsort können E-Mails abgerufen und
verschickt werden. Neben dem Zugriff auf Telefonverzeichnisse sind auch Online-Transaktionen möglich.
www.billiger-telefonieren.de
02.03.2001
UMTS - Kosten explodieren
Die angekündigten Kooperationen der UMTS-Anbieter in Deutschland werden entweder nicht funktionieren oder nicht die erhofften Milliarden-Einsparungen
bringen. Diese Einschätzung hat die Mummert + Partner Unternehmensberatung getroffen. Der Grund: Weil die Lizenzen und der flächendeckende Aufbau der sechs
UMTS-Netze horrende Summen verschlingen, müsste an anderer Stelle nach Einsparmöglichkeiten gesucht werden. Wirklich sparen könne man jedoch nur, wenn
nicht jeder Anbieter ein eigenes UMTS-Netz errichten müsse. Da genau dies jedoch in den Lizenzbedingungen gefordert sei, bleibe dieser Weg versperrt. Die
Telekom-Regulierungsbehörde sei nicht zu Zugeständnissen bereit. Außerdem ist die Beratungsagentur der Auffassung, dass die angenommenen Kosten von 9,78
Milliarden Mark pro Netz unrealistisch niedrig seien. UMTS werde noch teurer als bisher erwartet. Im Ausland hingegen drückten die UMTS-Kooperationspläne der Firmen die Preise
bei den noch anstehenden Lizenzvergaben, so die Agentur weiter. Viele Telekommunikationsunternehmen planten, ohne eigene Lizenz in das UMTS-Geschäft
bei den europäischen Nachbarn einzusteigen. Die einst begehrten Frequenzen entwickelten sich so zu Ladenhütern. So gebe es in Belgien nur drei Bewerber für
vier Lizenzen, in Frankreich seien es sogar nur noch zwei. Die Unternehmen, die keine eigenen Lizenzen ersteigern, können später als "virtuelle
Netzbetreiber" auftreten. Bei diesem Verfahren mietet ein Anbieter Kapazitäten eines Netzbetreibers an.
www.billiger-telefonieren.de

|