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27.02.2001
Viag Interkom und ONE mit Roaming-Abkommen
Die deutsche Viag Interkom und der österreichische Mobilfunkanbieter ONE haben
ein Roaming-Abkommen für die Nutzung des Datendienstes GRPS über die Ländergrenzen hinweg geschlossen. In einem ersten Schritt des Abkommens, das am Montag letzter Woche in Kraft trat,
ermöglichen beide Unternehmen die Nutzungvon Internetdiensten, teilte VIAG mit
Nachrichten für Außenhandel
21.02.2001
Handy-Cash - Siemens und HP arbeiten zusammen
Siemens und Hewlett Packard schließen sich bei der Entwicklung von Verfahren
für das Bezahlen mit Mobiltelefonen zusammen. Dazu haben beide Firmen ein gemeinsames Konsortium gegründet. Neben dem offenen Standard zum Bezahlen (mobile Payment) arbeiten die
Unternehmen an eine einheitlichen Oberfläche für mobile Payment-Systeme. Der offene Standard wird es Serviceprovidern erlauben, sichere Bezahlvorgänge anbieten zu können. Die
Spezifikation für diesen offenen Standard soll bereits Ende Juni 2001 veröffentlicht werden. Zu dem Konsortium gehören zunächst Add-2-Phone, Digital Bridges, Match-On-Sports,
Radiolinja, Springtoys und Yomi Vision sowie Siemens Information and Communication Mobile (IC Mobile) und HP. Sobald die erste Spezifikation veröffentlicht wird, soll das Gremium auch
anderen Mobilfunkbetreibern und Anbietern offenstehen.
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20.02.2001
Siemens kauft Software für Mobiltelefone
Der Bereich Information and Communications Mobile
(ICM) der Siemens AG München/Berlin, hat mit dem Plattformlieferanten Symbian Ltd., London einen Lizenzvertrag über Software für Mobiltelefone geschlossen. Demnach werde Siemens die
Symbian-Software in die nächste Generatin ihrer Mobiltelefone integrieren, teilte Symbian mit.
Nachrichten für Außenhandel
15.02.2001
Philips - Neue Handys kommen auf den Markt
Wie jedes Jahr werden kurz vor der Cebit einige Produktneuheiten bekannt. So wird der Elektronik-Hersteller Philips in diesem Jahr eine ganze Reihe neuer Handys auf den Markt bringen. Die wichtigsten stellen wir hier kurz vor:
Für das vierte Quartal ist das GPRS-Handy Xenium 9660 angekündigt. Das Gerät ist unter anderem mit einem Infrarot-Anschluss und einem USB-Anschluss für die Plug & Play
Datenübertragung zwischen Telefon und Computer ausgestattet. Optional kann mann eine Bluetooth-Verbindung bekommen. Das Handy wiegt 85 Gramm, hat außerdem eine Freisprech-Einrichtung und
die Texteingabe-SoftwareT9. Im Telefonbuch können für jeden der bis zu 300 gespeicherten Namen zusätzlich Vorname, fünf Telefonnummern, eineE-Mail-Adresse sowie eine Notiz gespeichert
werden. Der Akku soll vierStunden Sprechzeit und die bis zu 230 Stunden Standby-Zeit ermöglichen. Einen Preis nannte Philips noch nicht. Mit Fisio bringt der Hersteller eine völlig
neue Modellreihe auf den Markt. Das einfachste Modell der Serie, das Fisio 310, ist für Einsteiger gedacht und verfügt über die wichtigsten Handy-Funktionen. Außerdem ist es mit einer
Sprach-Anwahl-Möglichkeit ausgestattet. Das Fisio 311 besitzt zusätzlich einen WAP-Browser. Ferner gibt es eine erweiterte Voice Command Funktionen und die Texteingabe-Hilfe T9. Das Fisio
312 beseitzt die gleichen Ausstattungsmerkmale wie das 311, arbeitet aber mit der modernen Datenübertragungstechnik GPRS. Das 310 soll etwa 299 Mark kosten und im Juli verfügbar sein. Das
311 wird ab Juni für 349 Mark zu haben sein, und das 312 im vierten Quartal. Ein Preis wurde noch nicht genannt. Auch das für Mai angekündigte Fisio 610 (ca. 800 Mark) wird ein
GPRS-Gerät sein. Darüber hinaus verfügt es über ein integriertes Modem. ein fünfzeiliges Grafikdisplay mit dreifarbiger Hintergrundbeleuchtung und T9. Das Handy wiegt 90 Gramm und wird in
drei Farben zur Auswahl angeboten: Grau, Blau und Koralle. Und last but not least wurden die Modelle Aza@lis 268 und 288 angekündigt. Beide Handys sind mit einem Organizer und
einemModem ausgestattet und fallen vor allem durch ihr markantes Äußeres auf: Die elliptische Einfassung ist mit weichem Gummi umrahmt und verfügt über ein lupenförmiges Display. Die
Navigationstaste ist mit einem Metallüberzug versehen und wird durch eine hervorgehobene Gummioberfläche verstärkt.
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14.02.2001
Samsung - Lady-Handy auf der Cebit
Der koreanische Elektronikkonzern Samsung will auf der diesjährigen Cebit (22. bis 28. März) in Hannover ein spezielles Mobiltelefon fürFrauen vorstellen. Die weiblichen
Besonderheiten: Ein externer Anruf-Blinker signalisiert eingehende Gesprüche, wenn das Telefon inder Handtasche ist, ein Zykluskalender und ein Kalorienzähler.
Das knallrote "SGH-A400" ist ein Dualband-Gerät, wiegt 80 Gramm und besitzt neben den genannten Sonderfunktionen auch einen WAP-Browser sowie umfangreiche Organizerfunktionen.
Außerdem zeigt Samsung mit dem SGH-N100 ein weiteres WAP-Handy(elf Spiele) und das MP3-Phone SGH-M100. In der Premium-Klasse
kommt das SGH-A300, das weltweit erste GSM-Dual-Display-Mobiltelefon. Das WAP-Folder-Type-Handy wartet mit zahlreichen Officefunktionen, einer
Infrarot-Schnittestelle, der Texteingabe-Hilfe T9 und einem Vibrationsalarm auf.
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14.02.2001
UMTS - Nokia-Chef zweifelt am schnellen Erfolg
Ausgerechnet Nokia, der weltgrößte Handy-Hersteller, zweifelt am schnellen kommerziellen Erfolg der künftigen UMTS-Mobiltelefonie. Nach den Worten von
Nokia-Chef Jorma Ollila wird es sehr lange dauern, bis sich UMTS rentiert. In einem Interview in der jüngsten Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit" warf der
Manager die Frage auf, ob die hoch verschuldeten Telekom-Unternehmen Europas ihre für UMTS aufgewandten Kosten wieder hereinwirtschaften können. Er sehe
zwar "keinen Anlass für totalen Pessimismus" - doch für ihn sei es "auch kein Automatismus, dass dieses Projekt funktioniert". Ollila erinnerte in diesem
Zusammenhang an Konkurse von Telekom-Unternehmen in den USA. Allerdings baue auch Nokia auf den Erfolg der neuen Technik, die voraussichtlich im
Herbst 2002 marktreif werde. Der Verkauf klassischer Handys, die man nur zum Telefonieren nutzen könne, werde nämlich künftig langsamer wachsen. Jährliche
Zuwachsraten von 50 bis 60 Prozent dürften der Vergangenheit angehören.
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13.02.2001
Ericsson Bluetooth-Headset jetzt erhältlich
Mit dem Bluetooth-Headset bringt Ericsson jetzt das erste Bluetooth-Produkt in den Handel. Zum Markstart wird es exklusiv über den Netzanbieter E-Plus zusammen mit
dem Handy T20s als Paket angeboten. Enthalten sind das Ericsson T20s, das Bluetooth-Headset HBH-10, der Bluetooth-Adapter DBA-10 und viel praktisches
Zubehör wie Etui und Gürtelhalter für das Headset. Das Ericsson Bluetooth-Headset ist mit gerade einmal 30 Gramm eine sehr leichte
portable Freisprecheinrichtung mit einem eingebauten Bluetooth-Chip. Mit Hilfe von Bluetooth werden die Daten zwischen Handy und portabler Freisprecheinrichtung
schnurlos übertragen. Sichtkontakt wie bei Infrarot ist nicht erforderlich. Die Reichweite beträgt bis zu zehn Metern. Der Akku des Headsets hält mindestens einen Arbeitstag durch.
Eingehende Anrufe werden mit einem Druck auf einen Schalter am Ohrhörer angenommen. Möchte man einen Anruf tätigen reicht ebenfalls ein kurzer Druck und
der Anruf kann per Spracheingabe aktivert werden. Telefonieren im Auto ist mit dem Bluetooth-Headset auch in Zukunft erlaubt, denn
dank Sprachsteuerung bleiben beide Hände am Lenkrad. Weil Bluetooth keinen Sichtkontakt der Geräte erfordert, kann das Handy sicher in Armlehne,
Handschuhfach oder Aktenkoffer verstaut werden und so auch bei Bremsmanövern nicht ins Rutschen geraten. Das Headset ist mit den meisten Ericsson Handys kompatibel, wie dem A2618s,
A2628s, T20s, T28s, T28 World, R310s, R320s und R520m. An Handys ohne integrierten Bluetooth-Chip wird der Bluetooth-Adapter angesteckt.
In Kombination mit einem Laufzeitvertrag kostet das Paket 399,- DM und ist ab Mitte Februar in allen E-Plus Shops verfügbar
Ericsson.de

09.02.2001
Mobiltelefon-Boom hält an
- Weltweit ein Plus von 33 Prozent im Absatz von Mobiltelefonen
- Besonders dynamisches Wachstum außerhalb Europas und der USA
Der Mobiltelefonmarkt boomt. Wie im Jahr 2000 ist auch in diesem Jahr weltweit dynamisches Wachstum angesagt. Einer Analyse von Absatzdaten zufolge, welche die GfK Marketing Services in weltweit über 40 Ländern durchführt, werden in
diesem Jahr voraussichtlich rund 516 Millionen Mobiltelefone kauft. Das bedeutet ein Plus von 33 Prozent gegenüber der Nachfrage im Vorjahr.
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11.02.2001
E-Plus: Abhilfe für telefonierende Autofahrer
Seit Anfang Februar darf hinterm Steuer nicht mehr ohne Freisprechanlage telefoniert werden, es sei denn, das Fahrzeug steht und der Motor ist ausgeschaltet. Wer erwischt wird, dem droht zunächst nur eine mündliche
Verwarnung, doch ab 1. April wird zur Kasse gebeten. E-Plus zeigt ein Herz für Autofahrer und hat drei spezielle KFZ-Pakete geschnürt.
Die preiswerteste Variante: Ein Nokia 3310 mit einer Original-Freisprecheinrichtung mit Mikrophon und Halterung zum Preis von einer Mark bei Abschluss eines
Laufzeitvertrages (Time & More, Privat-Tarif, Privat-Tarif Weekend oder einer der Professional-Tarife). Zum Preis von 49 Mark gibt es das Siemens S 35i. Im Paket ist
neben der Plug & Play-Freisprecheinrichtung auch eine passende Halterung für das Handy mit Antennenanschluss enthalten.
Möglicherweise als erster deutscher Anbieter offeriert E-Plus das Ericsson T 20s mit Bluetooth-Headset zum Preis von 399 Mark bei Abschluss eines Laufzeitvertrages.
Das Besondere: Dank einer speziellen Funktechnik benötigt man für die Verbindung zwischen Mobiltelefon und Headset keine störenden Kabel mehr. Das Paket soll ab
Mitte Februar verfügbar sein.
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08.02.2001
Relaunch der Tangens Homepage: Virtuelle Erlebniswelt durch 3D-Technik
Der Mobilfunk Serviceprovider Tangens präsentiert am 1. Februar 2001 seine neue Homepage. Durch den Einsatz innovativer Informationstechnologie wurde eigens für Tangens eine dreidimensionale, navigierbare Benutzeroberfläche geschaffen. Sie
bietet dem User eine beispiellose realitätsnahe Umgebung, welche spielerisch entdeckt werden kann, aber auch den direkten Informationszugriff gewährleistet.
Über www.tangens.com gelangt der Surfer in einen komplett eingerichteten virtuellen Empfangsraum. Innerhalb dieser Erlebniswelt navigiert er selbst per
Tastatur oder Maus und erkundet sämtliche Räume. Neben dauerhaft installierten dreidimensionalen Objekten und Avataren, wie einer Handygalerie, Links zu Tarif-
und Roaming-Informationen oder einer Jobbörse, sind auch variable Objekte, wie aktuelle Sonderaktionen oder Handyangebote zu finden.
Im Laufe des Jahres können sich Tangens Kunden und interessierte Internetnutzer in einem virtuellen Call Center über alle Fragen rund um den Bereich Mobilfunk
informieren. Für Tangens Kunden wird es darüber hinaus einen separaten Bereich zur individuellen Kundenbetreuung geben. Außerdem sind Gewinnspiele, ein WAP Portal
und SMS Dienste geplant. Darüber hinaus ist die Tangens Homepage ausbaufähig für zukünftige Technologien, wie etwa UMTS.
„Als Vorreiter im Bereich kommerzieller 3D-Seiten hat Tangens “, so Michael G. Notbohm, Leiter Marketing „technical Leadership bewiesen und bietet allen
Internetnutzern eine innovative Erlebniswelt.“
www.tangens.com

07.02.2001
Handy-Verbot - ADAC gegen Beschlagnahme des Telefons
Der ADAC hat sich strikt gegen die Beschlagnahme von Handys durch die Polizei ausgesprochen. Hintergrund: Derzeit wird diskutiert, ob die Beamten berechtigt sind,
im Verdachtsfall bei einem Autofahrer künftig das Handy zu beschlagnahmen. Damit könnten sie nachprüfen, ob während der Fahrt unerlaubt telefoniert wurde.
Die Auswertung persönlicher Gesprächsdaten, wie sie auf einem Mobiltelefon gespeichert sein können, sei aus Gründen des Datenschutzes bedenklich, hieß es
dazu bei Deutschlands größtem Automobilclub. Ein Vergleich mit anderen Beweismitteln, wie etwa dem Schaublatt des Fahrtenschreibers, könne hier nicht
gelten, da dieses Gerät ausschließlich verkehrsrelevante Daten speichere. Eine Handy-Konfiszierung widerspricht nach Ansicht von ADAC-Juristen angesichts eines
Verwarnungsgeldes von maximal 60 Mark auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Völlig ungeklärt ist in diesem Zusammenhang auch, welche Möglichkeiten der Polizei
zur Verfügung stehen, wenn ein Autofahrer noch rechtzeitig sein Handy ausschaltet und sich weigert, den Zugangs-Code herauszugeben. Ohne diesen Code (Pin) kann
man an die entsprechenden Daten nämlich nur über das Protokoll des Netzbetreibers gelangen.
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06.02.2001
SMS - Schnellere Abrechnung bei Prepaid
Prepaid-Handy-Besitzer kennen das Problem: Wegen der oftmals stark verzögerten Abrechnung der verschickten Kurznachrichten geraten die Kunden immer wieder in
die roten Zahlen, was bei einem vorausbezahlten Guthaben eigentlich gar nicht möglich sein dürfte. Immer wieder gelobten die Netzbetreiber Besserung.
Billiger-Telefonieren hat nachgefragt. Hier das Ergebnis: Der Mobilfunkanbieter T-D1 hat für seine Prepaid-Karten zum 1. Februar ein neues
Abrechnungssystem eingeführt. Die neue Methode garantiert nach Angaben von T-Mobil, dass die Kosten einer SMS direkt nach dem Versand vom Guthaben
abgebucht werden. Eine SMS kostet bei den angebotenen Xtra-Tarifvarianten "4You" und "Friend" jeweils 39 Pf.
D2-Vodafone bietet bei seinen drei Callya-Tarifen ebenfalls die Versendung einer Message zum Preis von 39 Pf an. Die Abrechnung erfolgt meistens direkt nach dem
Versand, doch teilweise gibt es noch Verzögerungen. Zum Frühjahr will auch D2 eine Online-Abrechnung realisieren, so dass eine verzögerte Abbuchung, aber auch die
bewußte Überziehung der Telefonkarte, der Vergangenheit angehören. Grundsätzlich werden bei einer Überziehung der Telefonkarte die angefallenen
Gebühren von den Callya-Nutzern eingefordert. Eine allgemeine Gutschrift bei Überziehung erfolgt nicht. E-Plus hat seit Februar ebenfalls zwei Tarife für seine Free & Easy-Karte im
Angebot. Im Unterschied zu allen anderen Anbietern erfolgt die Abbuchung nicht direkt vom Guthaben, sondern der Kunde muss sich ein Paket über 50 SMS kaufen.
Die Aufladung erfolgt durch einen Anruf über das Handy bei der kostenlosen Service-Nummer 1155. Über die Tastatur kann man ein oder mehrere Pakete von
seinem Guthaben abbuchen lassen. Bis zum 28. Februar kostet ein Packet 14,50 Mark, seither 19,50 Mark. Ab März liegt der Stückpreis bei 39 Pf., vorher bei 29 Pf.
Eine Aufladung Ende diesen Monats lohnt sich also für E-Plus Kunden. Die Gutschrift erfolgt in der Regel innerhalb von 15 Minuten. Sobald im System bei E-Plus 50 SMS
gutgeschrieben sind, kann der Kunde SMS versenden. Zur Bestätigung einer erfolgreichen Aufladung erhält der Kunde eine SMS. Eine Benachrichtigung bei
Verbrauch eines Packetes erfolgt nicht. Der Kunde verfügt über zwei Guthaben-Konten - eins für den SMS-Versand und die Abrechnung von
SMS-Info-Diensten und ein zweites für die Abrechnung der Gespräche und sonstiger Datendienstewie WAP. Interessiert sich der Kunde für seinen aktuellen
SMS-Guthaben-Stand, so muß er entweder eine Strichliste führen oder die kostenpflichtige Kundenhotline anrufen. Die Abbuchung einer SMS von einem Paket
erfolgt kurz nach dem Versand. Sollte es vorkommen, dass sich ein negativer SMS-Stand aufbaut, wird der SMS-Stand zum Vorteil des Kunden auf null gesetzt.
Die Nummer vier unter den Mobilfunkanbietern, Viag Interkom, verfügt für sein Prepaid-Angebot "Loop" ebenfalls über ein zeitnahes Abrechnungsystem. Sollte es
einmal eine Verzögerung bei der Abrechnung geben, so wird dies dem Kunden nach Viag-Angaben nicht zur Last gelegt, sondern das Guthaben auf null gesetzt. Eine
Besonderheit ist die "Happy Hour" für den SMS-Versand. In der Zeit von 18 bis 20 Uhr kostet jede Kurzmitteilung nur 19 Pf., ansonsten berechnet auch Viag 39 Pf. pro Nachricht.
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06.02.2001
Orange-Aktie wird billiger
Angesichts der schwierigen Marktlage hat France Télécom überraschend die Preisspanne für den Börsengang seiner Mobilfunktochter Orange gesenkt. Wie das
halbstaatliche französische Unternehmen heute (7. Februar) in Paris mitteilte, wird die Orange-Aktie nun zwischen umgerechnet 18,58 und 21,51 Mark kosten. Bislang
waren zwischen zwischen 22,49 und 26,40 Mark angesetzt. Die Zeichnungsfrist für die Aktie endet am Freitag. Der Orange-Börsengang gilt als Test für die
Aufnahmefähigkeit der europäischen Aktienmärkte. France Télécom begründete die Preisherabsetzung mit den "schwierigen
Bedingungen des Marktes". Das einstige Monopolunternehmen will insgesamt 633 Millionen Orange-Aktien ausgeben, was 13 Prozent des Kapitals seiner
Mobilfunktochter entspricht; dabei besteht die Option, bis zu 15 Prozent in den Handel zu bringen. Mit der neuen Preisspanne wird der Unternehmenswert von
Orange zwischen 89,19 Milliarden und 103,27 Milliarden Mark angesetzt. Analysten schätzen den tatsächlichen Wert der Mobilfunktochter auf bis zu 170,16 Milliarden Mark.
Beim Börsengang von Orange macht sich das derzeitige Misstrauen der Anleger gegenüber Telekomwerten bemerkbar. Schwierigkeiten bei Orange könnten sich
auch auf weitere Börsengänge von Mobilfunkunternehmen auswirken. Nächster Kandidat ist voraussichtlich die Mobilfunksparte von British Telecom. Auch die
niederländische KPN und die Deutsche Telekom wollen ihre Mobilfunktöchter an die Börse bringen. France-Télécom Chef Michel Bon hatte unlängst noch erklärt, er
halte den Moment des Orange-Börsengangs für "außerordentlich gut gewählt"; nach den Kurseinbußen der vergangenen Monate bestehe "kein Risiko mehr", dass sich der
Telekom-Markt insgesamt weiterhin negativ entwickle. Hintergrund für die jetzige Börseneinführung ist die Verpflichtung von France
Télécom, bis zum 31. März eigene Aktien im Wert von 13,7 Milliarden Mark vom britischen Mobilfunkkonzern Vodafone zurückzukaufen. Das französische
Unternehmen hatte Orange 1999 von Vodafone für knapp 65 Milliarden Mark erworben. Zudem muss France Télécom auch die Verschuldung drücken, die Ende
2000 ein Rekordniveau von 117,35 Milliarden Mark erreicht hatte.
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06.02.2001
Paybox - Mobile Überweisungen an jedes Handy
Ab sofort kann über das System von Paybox an jeden Handy-Besitzer Geld überwiesen werden - egal ob er ebenfalls bei dem Frankfurter Unternehmen
registriert ist oder nicht. Das System ist denkbar einfach: nach der kostenlosen Registrierung bei Paybox kann der Kunde per Internet oder Anruf die gewünschte
Überweisung anordnen. Statt eines Überweisungsformulars braucht er allerdings dafür nur die Handy-Nummer des Empfängers. Dieser bekommt dann die Mitteilung,
dass der Geldbetrag auf ihn wartet. Er meldet sich wiederum bei der Hotline unter (0800) 8 72 92 69 oder ruft die Internetseite von Paybox auf und gibt die
Bankverbindung an, auf die das Geld überwiesen werden soll. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: das System ist zeitsparend und vor allem sicher, denn es
müssen keine vertraulichen Daten über das Internet oder per WAP übermittelt werden.
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01.02.2001
E-Plus: Sonderaktion mit Supertarif: Privat Weekend
Vom 1. bis 28. Februar bietet E-Plus ein super attraktives Angebot, das sich sehen lassen kann. Und nur wer jetzt einsteigt, kann viel Geld sparen: mit dem Privat-Tarif
Weekend. Durch den Minutenpreis von 6 Pf/Minute kann man ab 1 Pf/10 Sek telefonieren. Die anderen Konditionen bleiben die gleiche wie beim normalen Privat-Tarif.
Der Privat-Weekend-Tarif ist eigentlich nur für Neukunden gedacht. Wenn ein Bestandskunde wechseln will, verlängert sich eigentlich die Vertragslaufzeit um 12
Monate. Da aber zur Zeit auf Grund der SMS-Preiserhöhung das Recht zur Sonderkündigung besteht, verzichtet E-Plus auf die Vertragsverlängerung.
E-Plus

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