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31.01.2001
Alcatel: Deutliches Umsatzwachstum
Alcatel verzeichnete im Jahr 2000 ein Umsatzwachstum
von 36 Prozent auf 31,408 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg um 77 Prozent auf 2,251 Milliarden Euro gegenüber 1,275 Milliarden Euro im Jahr 1999. Das Nettoergebnis stieg um
106 Prozent auf 1,324 Milliarden Euro (1999: 644 Mio Euro). Die Sparte Telecom verzeichnete ein Umsatzwachstum von 41 Prozent auf 26,788 Milliarden Euro, wobei sich das operative Ergebnis
auf 2,082 Milliarden Euro fast verdoppelte. Serge Tchuruk, CEO, kommentiert: "Das Jahr 2000 war ein Meilenstein für Alcatel. Wir haben erfolgreich unseren Wandel in ein reines
Telekommunikations-Unternehmen geschafft. Unser Umsatz ist deutlich schneller als der Markt gewachsen. Das operative Ergebnis wurde sogar doppelt so stark wie der Umsatz gesteigert. Basis
unseres Erfolges ist die Marktführerschaft in den Bereichen breitbandige Datenlösungen terrestrische- und Unterwasser-Glasfasernetze. Zudem verfügt Alcatel über die einzigartige
Fähigkeit, Kunden weltweit Ende-zu-Ende-Lösungen inklusive Netzdesign, Netzintegration und Dienstleistungen zur Verfügung stellen zu können. Auch im Jahr 2001 wird der Umsatz des
Konzerns schneller als der Markt wachsen. Indikatoren zeigen beim augenblicklichen Euro/Dollar-Kurs ein Wachstum in der Sparte Telecom von 20 bis 25 Prozent, wobei das operative Ergebnis
doppelt so stark wachsen wird." Der Bruttogewinn wurde auf 29,3 Prozent gesteigert während die Verwaltungs- und Vertriebskosten auf 13,2 Prozent des Umsatzes sanken. Die
Forschungs- und Entwicklungskosten lagen um 719 Mio Euro über den Vorjahreswerten, was einem Umsatzanteil von 9 Prozent entspricht. Ergebnisse viertes Quartal: Im vierten Quartal
2000 betrug der Umsatz 9,689 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das operative Ergebnis betrug 881 Mio Euro (Vorjahr 668 Mio Euro).
Das Nettoergebnis lag bei 426 Mio Euro. Die Sparte Telecom verzeichnete ein Umsatzwachstum von 31 Prozent auf 8,505 Milliarden Euro im Vergleich zum Jahr 1999. Das operative Ergebnis
stieg um 41 Prozent auf 832 Mio Euro.
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31.01.2001
Interkom kommt
VIAG Interkom, seit kurzem eine 100-prozentige Tochter von British Telecom,
schreibt hohe Verluste, Grund sind die Milhardeninvestitionen in neue, internetfähige Mobilfunknetze. Man werde sich aber noch mehr anstrengen, um E-Plus zu Überrunden und drittgrößter
Handy-Netzbetreiber in Deutschland zu werden, bekräftigte VIAG-InterkomChef Maximilian Ardelt. In diesem Jahr sei dies allerdings nicht mehr zu schaffen. Im Jahr 2000 stieg die Zahl der
Kunden auf 3,2 Millionen, das sind gut drei Mal so viele wie 1999, E-Plus kam zuletzt auf 6,6 Millionen, Die Belastungen durch die rasante Entwicklung des Mobilfunkmarkts und die für
etwa 16,5 Milliarden Mark ersteigerte deutsche UMTS-Lizenz machen VIAG Interkom mehr zu schaffen als erwartet. Der Verlust stieg im vergangenen Jahr auf 1, 6 Milliarden Mark, 1999 waren
es 1,5 MilliardenMarkMiese.
Rhein-Lahn-Zeitung
31.01.2001
Frankreich bleibt auf UMTS sitzen
Heute schlägt für Frankreichs Telekommunikations-Branche die Stunde der
Wahrheit in Sachen UMTS. Bis zum Mittag mÜssen Interessenten für eine der vier zu vergebenden Lizenzen im Lande ihr Angebot vorgelegt haben. Als letztes bedeutendes europäisches Land
startet Frankreich damit ins Abenteuer der noch gar nicht so recht existierenden, dafür aber schon f ast ruinös teuren MultimediaHandy-Generation. 4,95 Milliarden Euro (9,7 Milliarden
Mark) soll in Frankreich eine Lizenz kosten, mit den erhofften Gesamteinnahmen von 19,8 Milliarden Euro möchte Paris die Rentenkassen aufbessein. Die deutschen Rekordeinnahmen von 50
Milliarden Euro aus der UMTS-Auktion haben auch an der Seine Begierdengeweckt. Doch Finanzminister Laurent Fabius hat die Rechnung ohne die Ernüchterung gemacht, die das Kürzel UMTS
(Universal Mobile Telecommunications System) inzwischen umgibt. Die Anbieter stürzen sich nicht mehr umjeden Preis ins vermeintliche Handy-Eldorado der Zukunft. Schon vor Tagen zog sich
der potenzielle Kandidat ST3G aus dem Rennen zurück. Auch beim Bewerber Bouygues Telecom blieben bis zuletzt Zweifel. Paris bleibt damit unter Umständen auf einer oder sogar zwei
Lizenzen zunächst sitzen. Zum ausgelobten Preis meldeten sich bisher nur die Gruppen France T616com/Orange und SFR/Cegetelan
Rhein-Lahn-Zeitung

31.01.2001
Nokia-Handys senden Gewinn
So düster die Handy-Bilanz aussah, die Ericsson in der vergangenen Woche
vorlegte, so strahlend sind die Zahlen beim Marktführer Nokla. Aichts anderes als außergewöhnlich" seien die Ergebnisse, freute sich Nokla-Chef Jorma Offila.
Der Boom in der Mobilfunkbranche hat dem finnischen Handy-Hersteller Nokia im vergangenen Jahr ein hervorragendes Geschäft beschert. Der unangefochtene
Marktführer bei Mobiltelefonen steigerte seinen Vorsteuergewinn um 52 Prozent auf 5,86 Milliarden Euro (11,46 Milliarden Mark). Nokia-Chef Jorma Ollila bezeichnete die
Konzernzahlen als" nichts anderes als außergewöhnlich". Im Jahr 2000 sei Nokia "in jedem Quartal und jeder Region schneller als der Markt gewachsen". Ollila dämpfte
aber die Erwartungen für 2001. Die Börse nahm vor allem dies zur Kenntnis, die Nokia-Aktie verlor bis zu neun Prozent.
Der Umsatz des Konzerns legte wie der Gewinn um mehr als die Hälfte zu und summierte sich auf 30,38 Milliarden Euro (59,4 Milliarden Mark). Angesichts des
harten Wettbewerbs, so Ollila, habe sich aber die Gewinnspanne beim Verkauf von Mobiltelefonen leicht verringert.
Bei Handys kam Nokia nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr auf einen weltweiten Marktanteil von 32 Prozent. Damit hat das UntemehmenseinenVorsprung
vor den Konkurrenten Motorola (USA), Eriesson (Schweden) und Siemens weiter ausgebaut. Das Handy-Geschäft macht bei Nokia zwei Drittel des Umsatzes aus, der Rest kommt aus der Netztechnik.
Nokia kündigte für das dritte Quartal 2001 das erste Handy des Konzerns für den neuen Datenübertragungsstandard GPRS an. Die Finnen hinken Konkurrenten wie
Motorola hinterher, die schon erste Geräte anbieten. In Deutschland, wo GPRS bereits verfügbar ist, hatten sich Mobilfunkanbieter besorgt über die Knappheit bei
den neuen Handys gezeigt. GPRS macht erste Multimedia-Anwendungen möglich, bevor frühestens Nütte 2002 die leistungsfähigeren UMTSNetze in Deutschland an den Start gehen.
Rhein-Lahn-Zeitung
30.01.2001
E-Plus ruft geschäftlich an
E-Plus, drittgrößter Mobilfunkanbieter in Deutschland, will Geschäftskunden zurückerobern. Mit neuen Tarifen und Diensten peilt die Tochter der
niederländischen Gesellschaft KPN in diesem Bereich einen Marktanteil von mehr als 10 Prozent an. Derzeit sind es nur 6 Prozent. Im vergangenen Jahr steigerte E-Plus
die Zahl der Neukunden zwar um 74 Prozent auf 6,6 Millionen. Gegenüber T-mobil (D1) D2 Vodafone und Viag Interkom hat der Anbieter aber Marktanteile eingebüßt.
Rhein-Lahn-Zeitung
26.01.2001
Prepaid-Pakete werden erheblich teurer
Im Februar ziehen durch die Bank alle Mobilfunkanbieter die Preise für Ihre
Prepaid-Pakete an. Um durchschnittlich 50 Mark werden die Preise kommenden Monat steigen. D2 Vodafone wird die Subvention für die Endgeräte um durchschnittlich 50 Mark
zurück schrauben. Viag Interkom will ebenfalls - um die Wirtschaftlichkeit zu wahren - die Pakete in der selben Preisspanne verteuern, verspricht aber noch mindestens
ein Paket - nämlich mit dem Siemens C25 - für 99 Mark anzubieten. Bei E-Plus werden die Preise nur teilweise erhöht. So wird das Philips Az@lis demnächst nicht
mehr 99 sondern 129 Mark kosten, das Siemens A35 wird um 30 Mark teurer und kostet dann 179 Mark. Das gleiche gilt für das Alcatel OT 303. Die Preise für Nokia
3210 (249 Mark), Nokia 3310 (299 Mark), Siemens C25 (99 Mark) sowie Siemens C35 (199 Mark) bleiben. Auch D1 schlägt kräftig drauf. So wird das Motorola T180 nächsten Monat nicht
mehr 99,90 sondern 149,90 Mark kosten. Der Preis für das Siemens C35 steigt von 199,90 auf 249,90 Mark. Das Siemens C30 ist ab Februar - ebenso wie das Alcatel
OT 302 - für 199,90 statt 149,90 Mark zu haben. Die Preise für Nokia 3210 bzw. 3310 bleiben allerdings auch hier wie sie sind bei 249,90 bzw. 349,90 Mark.
Im vergangenen Jahr - und insbesondere zum Weihnachtsgeschäft - konnten sich die Unternehmen D1, D2, E-Plus und Viag Interkom über einen nie da gewesen
Handy-Boom in Deutschland freuen. Besonders zum Jahresende fielen die Preise für Prepaid-Pakete beinahe ins Bodenlose. So kam es, dass rund 70 Prozent der
Neukunden im Prepaid-Bereich gewonnen wurden. Tatsächlich lukrativ ist das Geschäft allerdings nicht. Prepaid-Kunden wählen ja gerade diese Form des mobilen
Telefonierens, weil sie hauptsächlich erreichbar sein wollen. So setzen sie natürlichauch nicht gerade viel um. Mit den Paketen wurden aber zum Teil Handys
nahezu verschenkt, die sonst 400 Mark kosten würden. Nun ist also bei den Netzbetreibern quasi die Vernunft zurückgekehrt
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25.01.2001
Keine Handys mehr von Ericsson
Trotz des weltweit anhaltenden Handy-Booms gibt ausgerechnet einer der Großen in diesem Geschäft auf: Der schwedische Elektronik-Konzern Ericsson verkauft seine
Mobiltelefon-Sparte an das US-Unternehmen Flextronics. Hintergrund: Ericsson erwirtschaftete beim Handy-Verkauf im Jahr 2000 mit einem Minus von 3,7 Milliarden
Mark hohe Verluste. Damit sackte das Unternehmen auf dem europäischen Handy-Markt auf Platz vier hinter Nokia, Siemens und Alcatel ab.
Diese Mitteilung machte Ericsson am Freitag bei der Veröffentlichung der Jahresbilanz in Stockholm. Von 18.000 Beschäftigten im Handy-Geschäft sollen bis
zum Jahresende 7.000 entlassen werden. 4.200 von ihnen werden von Flextronics übernommen. Der Konzern baut auch für Siemens Mobiltelefone.
Insgesamt stieg der Gewinn des größten schwedischen Industrieunternehmens von 16,4 auf 28,7 Milliarden Kronen. Der Umsatz wurde um 27 Prozent auf 273,6
Milliarden Kronen gesteigert. Positiv habe sich das gesamte Geschäft mit Mobil-Systemen entwickelt, hieß es in Stockholm.
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24.01.2001
Neuer HSMD-Tarif bei E-Plus
Deutschlands drittgrößter Mobilfunk-Anbieter E-Plus hat einen neuen Highspeed-Mobile Data (HSMD) Tarif mit einer günstigeren Grundgebühr von 25 Mark
aufgelegt. Das Vorgängermodell kostet 39,95 Mark pro Monat. Die mobile Einwahl in das Internet kostet über E-Plus-Online (EOL), Internet Mobil (den mobilen
Online-Zugang für das E-Plus Netz) und bei der Einwahl über die City-oder Partner-Option 20 Pf/min. Der HSMD-Dienst, der identisch mit dem HSCSD-Angebot von D2-Vodafone ist,
ermöglicht den mobilen Datenaustausch über Notebook oder PDA in Verbindung mit dem Nokia-Card-Phone 2.0, dem Nokia 6210 oder in Zukunft mit dem Siemens S 40.
Dabei können Übertragungsraten von bis zu 38,4 kbit/s erreicht werden. Die Datenübertragung in das deutsche Festnetz und zu E-Plus wird mit 50 Pf/min,
eine Verbindung in ein anderes Mobilfunknetz mit 60 Pf/min berechnet. Die Mailbox-Abfrage ist jetzt kostenlos, und für ein Gespräch in alle nationalen Netze
fallen ganztags 99 Pf/min an. Die Abrechnung im neuen Tarif ist immer sekundengenau (bisher 10/10) und die Rufumleitung zu einem nationalen
Festnetz-Anschluß und innerhalb des E-Plus Netzes ist kostenlos. Eine Anschlussgebühr wird nicht erhoben. Kunden mit einem Time & More- oder Privat-Laufzeitvertrag können den
HSMD-Dienst für ihre Karte gegen einen monatlichen Basispreis von 15 DM freischalten lassen. In der Hauptzeit, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr, kostet
die Minute 39 Pf/min. Als registrierter EOL-Kunde liegt der Minutenpreis in der Nebenzeit bei 19 Pf/min, bei der Einwahl über Internet Mobil fallen 29 Pf/min an. In den Business-Tarifen kostet eine Datenverbindung zu den City- und Partner-Nummern, EOL und Internet Mobil 20 Pf/min. Im Business High-Tarif gilt dieser Preis auch für Datenverbindungen ins Festnetz und zu E-Plus, ansonsten gelten die jeweiligen Minutenpreise des gewählten Tarifs für ein Gespräch. Der monatliche Basispreis beträgt 15 Mark.
Auch für den HSMD-Tarif gilt bei Abschluss im Januar eine Grundgebührenbefreiung bis zum 31.03.01.
Der bisherige HSMD-Tarif wird nicht mehr angeboten, bleibt aber bestehen. Altkunden können ihn also weiter nutzen oder kostenlos auf den neuen Tarif umsteigen.
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24.01.2001
E-Plus Kundenbetreuung online
Bei E-Plus gibt es nun eine online-Kundenbetreung. Man kann folgende Features nutzen:
Cost Control: Die Gesprächsgebühren seit der letzten Rechnung, die bisher nur kostenpflichtig über die 1112 (0,39 pro Minute) abrufbar waren können nun in aller
Ruhe am Bildschirm betrachtet werden. Man kann sich die Gespräche detailliert auflisten lassen und unter dem Punkt “Analyse” kann man sich eine Analyse über
sein Telefonierverhalten anzeigen lassen, wie z.B. Sortierung nach Gesprächsdauer, meistgenutze Nummern, meistgenutzte Zeiten usw. und das ganze lässt sich auch grafisch auflisten
eplus

23.01.2001
Uvealmelanome durch Mobiltelefone? - Das ist nicht bewiesen!
Ist häufiges Mobiltelefonieren die Ursache von Melanomen an der Uvea? Publikumsmedien haben in den vergangenen Tagen diese Frage aufgeworfen. "Ja,
vielleicht", sagen Epidemiologen an der Universitätsklinik Essen. Es gibt einen Anfangsverdacht, aber von Handys als Ursache kann derzeit nicht ausgegangen werden.
Belegt wurde statistisch ein Zusammenhang zwischen häufigem Umgang mit Radiofrequenzgeräten wie Handys und dem Auftreten des Uvealmelanoms, eines
relativ seltenen Augentumors. Die Forscher sind bei der Interpretation der Daten zurückhaltend, wie sie in Essen vor Journalisten erläutert haben.
118 Männer und Frauen mit Uvealmelanom im Alter zwischen 35 und 74 Jahren haben die Epidemiologen in einer Fallkontrollstudie per Fragebogen nach ihrer
Exposition mit elektromagnetischen Feldern befragt und mit 475 Kontrollpersonen verglichen (Epidemiology 12, 2001, 7).
Unterschieden wurden dann drei Gruppen: solche ohne Exposition, geringer Exposition und längerer Exposition. Genauso wurde bei den Personen der
Kontrollgruppe unterschieden. Mindestens seit drei Jahren intensiv mit dem Handy telefoniert hatten 3,8 Prozent der Gesunden, jedoch 5,9 Prozent der Patienten.
"Das Risiko war um das Dreifache erhöht bei denjenigen Teilnehmern, die mindestens ein halbes Jahr lang drei Stunden pro Tag und mehr elektromagnetischer Strahlung
von Radiofrequenzgeräten wie Handys ausgesetzt waren", so Dr. Andreas Stang, Leiter der Studie. Kein solcher statistischer Zusammenhang ergab sich bei
Bildschirmarbeitsplätzen, in Hochspannungsbereichen, oder in Computerräumen. Eindringlich warnten die Essener Wissenschaftler vor vorschnellen
Schlußfolgerungen. Um langfristig Klarheit zu bekommen, sei weitere Begleitforschung erforderlich. In Deutschland erkranken jährlich 500 Menschen an
Uvealmelanomen. DieErkrankungshäufigkeit beträgt etwa 1 zu 100 000.
Ärztezeitung
22.01.2001
Swisscom erhöht Beteiligung an Debitel
Die Swisscom stockt ihrte Beteiligung am deutschen Mobilfunkunternehmen Debitel in Stuttgart auf. Das Schweizer Unternehmen hat von Daimler-Chrysler Services AG
in Berlin 10 Prozent Aktien zum Preis von fast einer halben Milliarde Franken übernommen. Swisscom hält nun 84 Prozent der Debitel-Aktien. Swisscom hatte bereits im
Sopmmer 1999 74 Prozent der Debitel-Aktien gekauft und für das Aktienpaket von Daimler-Chrysler Optionsvereinbarungen getroffen. Der Kaufpreis von runf 470 Mio
CHF (300 Mio Euro) wird laut Swisscom aus der laufenden Liquidität bezahlt. Debitel, größter netzunabhängiger Serviceprovider Europas, ist für Swisscom als
Wachstumsmotor von strategischer Bedeutung. Künftig will sich Debitel noch stärker als Anbieter von mobilen Mehrwert- und Datendiensten profilieren. Debitel betreut in
Europa über 8 Mio Mobilfunk- Festnetz- und Internetkunden. In den erste n neun Monaten des letzten Jahres erzielte Debitel einen umsatz von rund 1,8 Mrd Euro
Nachrichten für Außenhandel
22.01.2001
Belgische UMTS-Auktion beginnt am 7. März
Belgien will ab dem 7. März vier UMTS-Mobilfunklizenzen für multimediafähigen Mobilfunk versteigern - drei Monate später als geplant. Wie das
Telekommunikationsministerium in Brüssel mitteilte, können Bewerber sich bis zum 8. Februar melden. Die Regierung soll die Kandidaturen dann bis zum 16. Februar
bewerten. Die Brüsseler Regierung rechnet mit Einnahemen von 1 bis 1,5 Mrd Euro
Nachrichten für Außenhandel
22.01.2001
Teure Aufholaktion
Für den deutschen Mobilfunkprimus D2 wäre das erste Jahr unter Führung von Vodafone beinahe mit einem Desaster zu Ende gegangen. Nach einer vehementen
Aufholjagd hatte der D2-Erzkonkurrent, die Telekom-Tochter T-Mobil, im November bis auf wenige Tausend Kunden aufgeschlossen. Erstmals seit 1993 drohte die
marktführerschaft der Ex-Mannesmann-Tochter zu kippen.Dies sei eine Blamage, die man sich gegenüber den Engländern im ersten jahr nach der Übernahme nicjt leisten
könne, warnte D2-Chef Jürgen von Kuczkowski und läutete Anfang Dezember eine Rettungsaktion ein. In persönlichen Telefonaten bat er
Tellekommunikationsdienstleister wie Mobilcom und debitel um Hilfe. Die Handy-Gesellschaften ohne eigenes Netz sollten über Werbeaktionen und
Billigangebote im Weihnachtsgeschäft mehr d2-Handys verkaufen und so den hauchdünnen Vorsprung ins neue jahr retten. “Geld”, so der D2-Geschäftsführer
spile dabei “keine Rolle”. Der Plan ging auf. Mit einem Abstand von knapp 100.000 Kunden konnte D2 die Telekom (19,1 Mio Teilnehmer) noch einmal auf Platz zwei
verweisen. Allerdings, so ein D2-Manager, dürfte die Notaktion mit einem “hohen Millionenbetrag” zu Buche schlagen.
Spiegel

22.01.2001
Viag startet als Erster mit GPRS
Noch vor der Konkurrenz will Viag Interkom am Mittwoch (24. Januar) den Datendienst GPRS starten. Erst vor kurzem hatte T-Mobil angekündigt, am 1.
Februar mit der paketvermittelten Übertragung im Mobilfunk zu beginnen. Zum Start soll der GPRS-Service bei Viag allerdings nur im firmeneigenen Netz (E2)
zur Verfügung stehen. Derzeit werden damit nach Angaben des Anbieters 85 Prozent der Bevölkerung erreicht. Für die restlichen 15 Prozent hat Viag einen
Roaming-Vertrag mit D1 abgeschlossen, über den allerdings nur telefoniert werden kann. In einigen Monaten soll dieses Abkommen auch für den GPRS-Dienst genutzt werden können.
Keine Probleme sieht Interkom bei der Verfügbarkeit der entsprechenden Handys. "Wir haben genug Geräte", erklärte ein Pressesprecher auf Anfrage. Auf dem Markt
gibt es zur Zeit nur ein GPRS-taugliches Mobiltelefon - das Motorola Timeport 260.
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22.01.2001
Victorvox: Keine Preiserhöhung für E-Plus-SMS
Der Service Provider Victorvox wird die vom Netzbetreiber E-Plus angekündigte Preiserhöhung für Kurznachrichten nur für Neukunden übernehmen. Damit wendet
das Unternehmen das außerordentliche Kündigungsrecht ab, von dem Altkunden bei Preiserhöhungen Gebrauch machen können. Hintergrund: Alle Vertrags- und
Prepaid-Kunden des drittgrößten deutschen Mobilfunk-Anbieters zahlen ab 1. März für SMS in fremde Netze zehn Pfennig mehr als bisher: 39 statt 29 Pfennig.
Allerdings müssen Neukunden von Hutchison die höheren Kosten zahlen. Hier gelten seit dem 17. Januar folgende SMS-Preise:
Laufzeitverträge: Alle E-Plus-Tarife außer Business Medium, Business Large, Business High und Power Business (SMS in Fremdnetze: 39 Pf.) Business Medium,
Business Large, Business High, Power Business: SMS netzintern und in Fremdnetze: 30 Pf. Prepaid Free& Easy: SMS-Einzelkosten: 39 Pf. (SMS können aber nur als
Paket mit 50 SMS erworben werden. Dementsprechend kostet ein Paket künftig 19,50 Mark.)
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19.01.2001
Neuer Tarif für Prepaid-Karte von E-Plus
E-Plus wird einen zweiten Prepaid-Tarif einführen, der eine Alternative zur Free & Easy Weekend-Card bietet. Der neue Tarif heißt Free & Easy Weekday und wird,
wie der Name erahnen lässt, Gespräche tagsüber preiswerter ermöglichen. Starttermin ist voraussichtlich der 1. Februar. Es gibt nur zwei verschiedene Minuten-Preise.
Die Gesprächsminute kostet in der Hauptzeit in alle Netze 99 Pf/min. Dies bedeutet für Gespräche in das Festnetz und in andere Mobilfunknetze einen Preisunterschied
von 70 Pf/min gegenüber dem Weekend-Tarif. Ein netzinternes Gespräch zum Vergleich liegt bei 29 Pf/min ganztags. Die Hauptzeit gilt in beiden Tarifen werktags
von 7 bis 20 Uhr. In der übrigen Zeit kosten alle Gespräche 49 Pf/min im neuen Modell. Kunden mit einer Weekend-Card, können von freitags 20 Uhr bis Montag 7
Uhr für 15 Pf/min ins Festnetz telefonieren, ansonsten kostet ein Gespräch in der Nebenzeit 69 Pf/min. Dieser Preis gilt auch für Gespräche in andere Mobilfunknetze
in der kompletten Nebenzeit. Die Mailboxabfrage wird beim neuen Angebot ebenfalls mit 99 Pf/min in der Haupt- und 49 Pf/min in der Nebenzeit berechnet, bei der
Weekend-Card kostet die Abfrage immer 39 Pf/min. Im Weekday-Tarif wird die erste Minute immer voll und danach sekundengenau abgerechnet, bei der Weekend-Card
gilt die 10-Sekunden-Taktung. Für den Februar gilt ein SMS-Preis von 29 Pf, ab 01. März wird auch in diesem Tarif jede SMS mit 39 Pf kosten. Der erste Tarifwechsel
von den alten zum neuen Prepaid-Angebot ist kostenlos.
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19.01.2001
Neue Netzausrüster für Mobilcom
Die Büdelsdorfer Mobilcom AG prüft zurzeit einen möglichen Vertragsabschluss mit Siemens, Nokia und Alcatel als zusätzliche UMTS-Netzausrüster.
Mit den evtl. neuen Lieferanten erhofft sich das Unternehmen einen schnelleren Netzaufbau. "Wir wollen als Erster mit UMTS auf dem deutschen Markt sein. Dieses
Ziel hat höchste Priorität. Wir nutzen alle Möglichkeiten, um diesen Vorsprung für Mobilcom zu sichern", so Gerhard Schmid, Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär
der Mobilcom AG. Der Netzstart ist für Mitte kommenden Jahres geplant. Bisher ist Ericsson alleine mit dem UMTS-Netzaufbau von Mobilcom betraut.
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16.01.2001
ECT rückt Handy Call-by-Call in greifbare Nähe
Es sind bereits verschiedene Anbieter auf dem Markt, die mit Callthrough per Handy ihren Kunden einiges an Sparpotenzial ermöglichen. ECT Service by Call geht jetzt
noch einen Schritt weiter. Im bisherigen Callthrough-Verfahren der Anbieter gab es zwei Varianten: Der Kunde
wählt sich über eine kostenlose 0800-Nummer ein, wählt nach seiner Identifizierung durch eine PIN oder die übermittelte Telefonnummer die gewünschte Rufnummer und
kann los telefonieren. Bei der zweiten Variante wählt er sich über eine 'normale' Ortsnetznummer (z.B. (0211) 1234567), die er zuvor als bevorzugte Nummer bei
seinem Netzbetreiber angegeben hat, zu dadurch vergünstigten Preisen ein, identifiziert sich und kann dann die gewünschte Rufnummer anwählen. Die Haken
dabei: zum Einen sind die Einwahlnummern zumeist sehr lang und zum Anderen gab es keine Möglichkeit, die Einwahlnummer mit der Zielrufnummer zu speichern, um die Wahl zu vereinfachen.
ECT will nun Abhilfe schaffen. Seit Anfang Januar bietet das Unternehmen - zunächst nur eingeschränkt am Wochenende - die Möglichkeit, über die Nummer
(05069) 515 direkt zum gewünschten Teilnehmer durchzuwählen. Voraussetzung ist die Aktivierung der Rufnummernübermittlung (CLIP). Die "Vorvorwahl" ist ebenfalls
eine Ortsnetznummer, die als bevorzugte Nummer beim Netzbetreiber angegeben werden kann. Allerdings kann die Nummer direkt mit der gewünschten
Telefonnummer (z.B. 05069 515 0211 1234567) eingegeben und angewählt werden. Ab Februar plant ECT das System rund um die Uhr anzubieten. Außerdem sollen
dann bis zu 20 Einwahlknoten in den wichtigsten Ballungszentren zur Verfügung stehen. ECT berechnet in diesem Verfahren für ein nationales Gespräch zum
Festnetz rund um die Uhr 14 Pf/min. Zum deutschen Mobilfunknetz werden 48 Pf/min berechnet. Hinzu kommen noch die Kosten zur bevorzugten Nummer, die vom
Netzbetreiber berechnet werden - also zwischen 15 und 39 Pf/min. Weitere Informationen erhalten Interessenten unter der Hotline-Nummer (05069) 51 52 53.
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15.01.2001
Einheitlicher Europatarif bei D2 Vodafone
Mit "Eurocall" bietet D2 Vodafone seinen Kunden mit Laufzeitverträgen ab sofort eine Tarifoption an, die es ermöglicht, in vielen europäischen Ländern zu einheitlichen Preisen zu telefonieren. Der Preis gilt für Verbindungen in das Fest-
und Mobilfunknetz aller Länder, die zu der Europazone zusammengefasst wurden. Die Zielgruppen sind Geschäftskunden und vielreisende Privatkunden.
Doch man profitiert nicht automatisch von der Neuerung, sondern muss die Option über die D2-Kundenbetreuung buchen. Die Einrichtung, die nach drei Werktagen
erfolgt, und die Nutzung für Kunden im D2-Classic- und D2-ClassicPremium-Tarif sind kostenlos. Für Kunden im D2-Fun-Tarif und nicht mehr aktiv vermarkteten
D2-Tarifen (z.B. Classic12) fällt ein Monatsbasispreis von fünf Mark an. In den Vodafone-Netzen von Belgien, Frankreich, Griechenland, Großbritannien,
Italien (mit San Marino und Vatikanstaat), den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien kann man mit "Eurocall" für 1,79 DM/min telefonieren. Um
sich darüber zu informieren, welches das Partnernetz ist, bleibt eine Rückfrage bei D2 unvermeidlich, denn eine automatische Benachrichtung darüber erfolgt nicht.
Bucht man sich in einem dieser Länder bei einem anderen Roamingpartner ein, zahlt man 1,99 DM/min. Der gleiche Preis gilt in Andorra, Dänemark, Faröer Inseln,
Grönland, Finnland, Gibraltar, Island, Irland, Luxemburg, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein sowie Zypern in allen Netzen. Die erste Minute wird immer voll
abgerechnet, danach gilt der 30-Sekunden-Takt. Es fallen keine Zuschläge wie z.B. Bearbeitungs-Gebühren an.
Für den SMS-Versand gelten weiterhin die Preise des jeweiligen Roaming-Partners. Gilt für Gespräche aus dem Ausland nach Deutschland, dass sich die Gebühren im
Durchschnitt senken, so sind inländische Gespräche oft teurer als ohne die Option. Eine Kündigungsfrist gibt es nicht, D2-Fun Kunden können also direkt nach ihrem
Auslandsaufenthalt die Option kostenlos stornieren. Das Angebot gilt vorerst bis zum 30.06.01. Es soll aber weiter ausgebaut und verbessert werden, so sollen
weitere Länder mit einbezogen werden. CallYa-Kunden können die neuen Auslandspreise nicht nutzen.
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15.01.2001
Eon verkauft Viag Interkom-Anteile an British Telecom
Wie die Financial Times Deutschland (FTD) heute berichtet, ist der bereits im August 2000 angekündigte Verkauf des 45-prozentigen Anteils eons am Mobilfunkbetreiber unter Dach und Fach. Nach diesem Verkauf hält der ehemalige
englische Staatsbetrieb British Telecom 100% Prozent der Münchener Telefongesellschaft. Der Verkauf des 45%-Anteils von Viag Interkom spült nach Angaben des
Unternehmens 11,4 Milliarden Euro in die Kassen des Energieversorgungsunternehmens Eon. Dies entspricht den im August letzten Jahres angekündigten Zahlen.
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12.01.2001
Rekordabsatz bei Nokia
Der gößte Hersteller von Mobiltelefonen Nokia verkaufte im Jahr 2000 weltweit mehr als 128 Millionen Handys. Der Wachstum übertraf deutlich den Marktdurchschnitt und lag bei über 64 Prozent gegenüber 1999, als 78,5 Millionen Geräte verkauft
wurden. Der weltweite Absatz von Mobiltelefonen lag nach Schätzungen Nokias bei 405 Millionen Mobiltelefonen, was einer Steigerung um 45 Prozent entspricht. Ein Jahr
vorher wurden 280 Millionen Handys verkauft. Weltweit ist die Anzahl der Mobilfunk-Teilnehmer auf 700 Millionen gestiegen.
Trotz der guten Verkaufszahlen, verlor die Nokia-Aktie stark an Wert. Direkt im Anschluß an die erste Veröffentlichung dieser Zahlen fiel sie von gut 46 Euro um 19
Prozent, da die Absatzzahlen unter der Prognose von 135 bis 140 Millionen abgesetzten Geräten lagen. Aktuell liegt die Aktie wieder über 44 Euro.
Für die Zukunft wird es für Nokia immer schwerer die Umsätze zu steigern, weil die Konkurrenz versuchen wird, Nokia mit niedrigeren Preisen Kunden abzujagen. Dem
wird Nokia nicht tatenlos zusehen und es kann sein, das die Geräte dem Kunden preiswerter angeboten werden Die Gewinnmargen würden dann fallen, was den
Aktienkurs weiter unter Druck setzen kann. Ein Ziel Nokias wird es sein, die Handy-Nutzer zum Zweit-Handy zu bewegen. Ob solch eine Strategie von Erfolg
gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten.
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11.01.2001
Regtp: Stellungnahme zu Mobilcom
Matthias Kurth, derzeit komissarischer Leiter der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP), hat eine Stellungnahme bezüglich der Pressemitteilung
der Mobilcom AG abgegeben: " Mit der Rücknahme der Klage besteht nun eine endgültige Klarheit in der Vergabe der UMTS-Lizenzen. Das Vergabeverfahren ist
somit einwandfrei, die Irritationen im Anschluss an die UMTS-Auktion sind nun ausgeräumt." Kurth schließt damit das Verfahren zur Vergabe der UMTS-Lizenzen ab. Mobilcom
hatte Ende September Widerspruch gegen die Vergabe der UMTS-Lizenzen eingereicht, Grund waren eine ganze Reihe möglicher Verstöße. Heute hatte
Mobilcom mitgeteilt, dass man die Klage gegen das Lizenzvergabeverfahren fallen lassen wird.
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10.01.2001
Siemens mit dem S40-Handy erstmals im US-Mobilfunk-Markt vertreten.
Siemens und US-Mobilfunkanbieter Cingular Wireless bringen GSM Triple-Band-Handy im März 2001 auf den US-Markt
Der Siemens-Bereich Information and Communication Mobile (IC Mobile) und der US-Mobilfunkanbieter Cingular Wireless haben eine Zusammenarbeit für den Vertrieb
und Service des Mobiltelefons S40 in den USA vereinbart. Cingular Wireless hat 19 Millionen Kunden und bringt das S40 von Siemens im März 2001 auf den US-Markt.
Mit diesem Eintritt in den US-Markt setzt Siemens den ersten Schritt seiner USA-Strategie um. Das S40 ist das erste Triple-Band-Handy von Siemens. Es deckt im
Mobilfunkstandard Global System of Mobile Telecommunications (GSM) nicht nur die in Europa und Asien verbreiteten Frequenzbereiche 900 MHz und 1800 MHz ab,
sondern auch den in den USA genutzten Frequenzbereich 1900 MHz. Das S40 ermöglicht das Surfen im Internet und Dateitransfer in Hochgeschwindigkeit dank
HSCSC (High Speed Circuit Switched Data) Funktionalität. "Wir begrüßen die Zusammenarbeit mit Cingular Wireless als einen wichtigen ersten
Schritt von Siemens auf dem US-amerikanischen Handy-Markt. Unsere weltweit im GSM-Netzwerk einsetzbaren Handys stehen damit erstmals auch den
US-Amerikanern zur Verfügung", sagte Rudi Lamprecht, Mitglied des Vorstands der Siemens AG.
Siemens

09.01.2001
EVA: Paradiesischer Service von E-Plus
EVA - E-Plus Voice Assistent - so heißt der neue Service, den E-Plus Anfang März einführt. Das sprachgesteuerte System verbindet den Anrufer mit jeder von ihm gewünschten Nummer.
Der Clou dabei: EVA reagiert nicht wie sonst üblich nur auf klar strukturierte Sprachbefehle des Nutzers, sondern auf normale Umgangssprache - egal ob von
einem Bayern, Schwaben oder Hamburger geäußert. Dem Computer jede Ziffer einzeln und schön langsam zu nennen, ist also out. Der Befehl beispielsweise "Ich
will Erna im Büro sprechen" reicht Eva voll und ganz. Das persönliche Adressbuch, dem das System die Telefonnummern entnimmt, kann online verwaltet werden. EVA
wird unter der Handykurzwahl 11 44 erreichbar sein und neun Pfennig pro Anruf kosten. Während der bis Ende Februar laufenden Pilotphase sind die Verbindungen
noch kostenlos. Nach der Weitervermittlung zum gewünschten Teilnehmer berechnet E-Plus den normalen zur jeweiligen Zeit geltenden Handy-Tarif. Allerdings
wird EVA nur Vertragskunden von E-Plus zur Verfügung stehen
www.billiger-telefonieren.de
09.01.2001
Neue Preise bei T-Mobil
Die Telekom-Tochter T-Mobil hat eine Preiserhöhung im Telly-Tarif vorgenommen. Telefonate in die E-Netze kosten seit dem 1. Januar dieses Jahres 49 statt bisher
39 Pf/min. Damit haben die Kunden ein außerordentliches Kündigungsrecht. Die Kündigung muss allerdings schriftlich und bis zum 31. Januar 2001 erfolgen. Das
subventionierte Handy muss nur dann nicht zurückgegeben werden, wenn der Vertrag bereits länger als ein Jahr besteht.
Gleichzeitig hat T-Mobil die Gespräche in die Netze von E-Plus und Viag Interkom in der Hauptzeit billiger gemacht. Sie kosten zwischen 7 und 17 Uhr statt 1,89 Mark
jetzt 1,29 Mark. Die Preise für Telefonate in das Netz von D2 bleiben unverändert und kosten im Telly-Tarif weiterhin 99 Pf/min in der Hauptzeit und 39 Pfennig in der Nebenzeit.
www.billiger-telefonieren.de
06.01.2001
Nokia hat Prognose für Umsatzwachstum von 25-35% auf Ende 2003 erweitert
Unternehmen gibt Hauptquellen für zukünftigen Umsatzanstieg und erhebliche Kosteneinsparungen bekannt.
Nokia hat die Prognose für das Umsatzwachstum des Unternehmens von 25-35% von 2002 auf Ende 2003 erweitert und sagt eine fortgesetzt hohe Rentabilität
voraus. Nokia erwartet, dass das Umsatzwachstum in der ersten Hälfte von 2001 im oberen Bereich von 25-35% liegen wird.
Auf Nokias jährlichem globalen Analystentreffen sagte Jorma Ollila, Nokias Chairman und CEO, man vertraue darauf, dass das Unternehmen in der Lage sein werde,
großen Nutzen aus den Chancen zu ziehen, die sich Nokia durch die weitere Entwicklung des Kommunikationssektors bieten würden.
Nokia
06.01.2001
Nokia baut Anteil am Weltmarkt aus
Der finnische Telekom-Ausrüster Nokia hat einer Studie zufolge seinen Anteil am weltweiten Handy-Markt im dritten Quartal ausgeweitet. Im Vergleich zum Vorquartal habe der Markatanteil auf 30,6 % von zuvor 27,5% zugenommen, teilte
das Branchenforschungsinstitut Dataquest am Freitag in Helsinki mit. Nokias größter Konkurrent Motorola habe unterdessen einen Rückgang auf 13,3 % von 15,6 % zu
verzeichnen. Bei Ericsson, weltweit die Nummer drei sei der Marktanteil im dritten Quartal auf 9,7 % von 10,3 % zurückgegangen. Siemens konnte der Studie zufolge
seinen Marktanteil im Berichtszeitraum auf 8,6 % von 5,5 % erhöhen
Rheinische Post

06.01.2001
Nur die Großen überleben
Der europäische Mobilfunkmarkt wird sich in den kommenden 15 Jahren nach einer Studie auf eine Handvoll dominierender Anbieter reduzieren. Zu den “sicheren” Überlebenskandidaten würden T-Mobil (Deutsche Telekom), die britische Vodafone
Group, Orange (France Telekom) sowie Cellnet (British Telecom) gehören. Zu diesem Ergebnis kommt die Unternehmensberatung Forrester Research nach einer Befragung
von 26 europäischen Mobilfunkanbietern. “Größe ist ein Schlüsselfaktor in einem wenig proftiablen Markt mit hohen Kapitalkosten”, befand Forrester. Ab 2007
dürften die Mobilfunkanbieter mit Verlusten konfrontiert werden, da der Erlös je Nutzer sich immer weiter verribgere. Marktdominierende Anbieter in kleineren
Ländern wie Norwegen und Schweden werden laut der Studie gezwungen sein, sich den größeren Unternehmen anzuschließen. Als Grund nannte Forrester die hohen
Ausgaben in Ländern wie Deutschland und Großbritannien für die künftige Mobilfunkgeneration UMTS
Rheinische Post
03.01.2001
Big Mac wird mobil - McDonald's wirbt per SMS
Die Restaurant-Kette McDonald's will sich gemeinsam mit dem Münchner M-Commerce-Anbieter 12snap erstmals in größerem Stil im "Mobile Marketing" engagieren. Die gemeinsamen Marketing-Aktivitäten starten im Januar 2001. Als
weiteren Marketingpartner konnte 12snap auch American Express gewinnen. McDonald's nutzt die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation, um seine Produkte
zu vermarkten. Das Münchner Unternehmen 12snap setzt für die Restaurant-Kette ab Januar 2001 eine einjährige Marketing-Kampagne um. Im Rahmen der geplanten
Maßnahmen werden Rundnachrichten per Cell Broadcasting und Kurzmitteilungen mit originellen Sounddateien verknüpft. Die Aktivitäten sind zum Teil regionalisiert
ausgerichtet und richten sich an Handy-Besitzer, die den Service von 12snap aktiviert haben. "Durch unsere enge Zusammenarbeit mit 12snap gehen wir ganz
neue Wege der Vermarktung," sagt Jeffrey T. Wahl, Senior Director Marketing von McDonald's Deutschland. "Im nächsten Jahr wollen wir unsere Kunden gemeinsam
mit 12snap auf dem direktesten Weg erreichen - nämlich über ihr Handy. Wir sind davon überzeugt, dass das Handy ein wichtiges Element im Marketing-Mix der Zukunft wird”
e-plus
03.01.2001
Open House - Neue Veranstaltungsreihe von Ericsson zum Thema Kommunikation
Unter dem Titel "Kommunikation - Notwendigkeit oder Erlebnis?" veranstaltet Ericsson am 18. Januar 2001 um 18 Uhr die erste Gesprächsrunde zum Thema Kommunikation. Es diskutieren Christiane Oxenfort vom Düsseldorfer Altstadtherbst,
der Jugendforscher Thilo Hartung, der Medien und Sprachtheoretiker Prof. Dr. Ludwig Jäger und Florian Müller von NBC Giga. Eingeladen sind alle, die sich für das
Thema Kommunikation interessieren. "Wir wissen, dass Kommunikation mehr ist als Telekommunikation oder Mobilfunk.
Das Internet hat unsere Kommunikationskultur verändert. Wir sind sicher, dass dieser Wandel durch das mobile Internet noch tiefgreifender sein wird. Wie wir in
Zukunft damit umgehen, hängt sehr stark davon ab, wie bewusst wir uns dieser Veränderungen sind und wie souverän wir Menschen mit den neuen Medien
umgehen: Wann, warum und wie wir sie gebrauchen. Unsere Idee ist es, ein Forum zu schaffen, wo wir mit Fachleuten und möglichst vielen interessierten Menschen
über Kommunikation, sowohl als Notwendigkeit als auch als Erlebnis, sprechen können." sagt Bernt Högberg, Geschäftsführer der Ericsson GmbH.
In 2001 werden vier Open-House-Veranstaltungen stattfinden. Alle Termine finden bei Ericsson an der Fritz-Vomfelde-Straße 26 in Düsseldorf statt. Der Eintritt ist
kostenlos, vorherige Anmeldung aber erforderlich. Die Eintrittskarten können unter der Telefonnummer 0211/534-2280 oder per Fax 534-1431 angefordert werden .
Ericsson
02.01.2001
C-Netz abgeschaltet
In den Morgenstunden des 01. Januar wurde das C-Netz abgeschaltet. Die Telekomtochter T-mobil hat das analoge Netz zum Jahresende abgeschaltet. Der
Vorläufer der digitalen D- und E-Netze war das erste Netz mit einheitlicher Vorwahl (0161) Es bot bis zuletzt eine bessere Netzabdeckung als die D- und E-Netze
Das C-Netz startete 1985. Es hatte eine maximale Teilnehmerzahl von 803.000 in 1993. Wie hoch die Teilnehmerzahl zuletzt war ist unbekannt, da T-Mobil seit Mitte
des Jahres keine Zahlen mehr veröffentlichte.

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