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27.12.2000
Neuer Service: Handy mit Ortungstechnik bietet mehr Sicherheit für Kinder
Wer um die Sicherheit seiner Kinder besorgt ist, wird den neuen Service, den
Siemens gemeinsam mit der GAP AG entwickelt hat, zu schätzen wissen: Basis dafür ist ein Handy mit integrierter GPS-Ortung. Damit ist es jederzeit möglich, den Aufenthaltsort des
Nachwuchses zu bestimmen, da die Positionsdaten an eine Telefonzentrale übermittelt werden. Die Kinder können bei einem Notfall jederzeit auf Knopfdruck einen
Mitarbeiter erreichen und um Hilfe bitten. Zudem kann das Call-Center bei Verdacht auf eine Gefahr, das Gerät anrufen und in die jeweilige Situation "hineinhorchen". Das System wird derzeit in einem Feldversuch bis März 2001 von 50 Familien getestet
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25.12.2000
Weihnachts-SMS verstopfen die Funknetze
Weihnachtsgrüße per SMS haben gestern die Funknetze teilweise lahmgelegt. Die deutschen
Mobilfunknetze waren hoffnungslos überlastet. Insbesondere bei Viag Interkom kam es zu massiven Problemen. Zeitweise waren zumindest in Düsseldorf nicht einmal mehr Gespräche möglich. In
anderen Netzen kam es zu massiven Verspätungen bei der Zustellung der Kurznachrichten.
Welches Ausmaß die Ausfälle hatten, ist derzeit nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass auch Silvester wieder Probleme ins Haus stehen.
Rheinische Post
22.12.2000
Goldener Handschlag für Esser war Bestechungsgeld
Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ermitteln die Stuttgarter Anwälte Mark Binz und
Martin Sorg wegen der Abfindung, die der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Mannesmann AG Klaus Esser erhalten hat, als er seinen Posten aufgeben musste. Nach Auffassung der
Gesellschaftsrechtler hätte es sich dabei um ein Bestechungsgeld gehandelt. Der Betrag, der bisher auf knapp 60 Millionen Mark beziffert wurde, hätte in Wahrheit mindestens 100 Millionen
betragen. Das Geld wäre von Vodafone gezahlt worden, damit Esser in die feindliche Übernahme seines Unternehmens einlenkt und den Widerstand gegen den Aktientausch aufgibt. Das Geld wurde
ihm nach offiziellen Angaben für „außerordentliche Verdienste“ als Anerkennungsprämie nach vorzeitiger Beendigung seines Anstellungsvertrags gezahlt. Nach Angaben der beiden Anwälte
beziffert sich die „Anerkennungsprämie“ auf 32 Millionen Mark, die auf die Gehaltsfortzahlung in Höhe von 27,8 Millionen Mark geschlagen wurde. Außerdem erhalte Esser angeblich sechs
weitere Jahresgehälter, Aktienbeteiligungen, Pensionszahlungen sowie die „zur Verfügung Stellung eines Wagens mit Fahrer und eines Büros mit Sekretärin auf Lebenszeit“. Zusätzliche 32
Millionen seien an weitere Personen geflossen.
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21.12.2000
T-Mobile International vergibt Aufträge für UMTS-Netzaufbau
Die T-Mobile International AG (TMO), in der die deutsche T-Mobil und einige ausländische
Mobilfunkanbieter der Telekom zusammen gefasst sind, hat die Lieferanten für die neue UMTS-Technik ausgewählt. Siemens, Nokia und Nortel Networks sollen die Netzbetreiber mit dem
Equipment für die dritte Mobilfunkgeneration ausstatten. Heute (21. Dezember) wurden dies bezüglich sogenannte Letters of Intent mit den Unternehmen unterzeichnet. Das Auftragsvolumen
umfasst jeweils rund 684,5 Millionen Mark. Die Details der Zusammenarbeit sollen in den nächsten Wochen festgelegt werden, die entgültige Vertragsunterzeichnung wird im ersten Quartal
kommenden Jahres erfolgen. „Mit der Auswahl der bevorzugten Lieferanten haben wir nicht nur den Grundstein für ein einheitliches UMTS-Netzwerk innerhalb der TMO-Gruppe gelegt, sondern
auch gleichzeitig dafür Sorge getragen, dass wir zum frühest möglichen Zeitpunkt mit UMTS-Produkten in erstklassiger Qualität am Markt sein werden“, so Kai-Uwe Ricke, Vorstandvorsitzender
von T-Mobile International. Die Unternehmen verpflichten sich, mit der Lieferung der Netzkomponenten bereits 2001 zu beginnen, der kommerzielle Netzstart ist für Ende 2002 geplant.
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20.12.2000
Neue Studie: Keine erhöhte Krebsrate bei Handy-Telefonierern
Über mögliche Gesundheitsschäden infolge massenhaften Telefonierens mit dem Handy wird seit Jahren gestritten. Vorsichtige Experten warnen immer wieder vor
einer noch nicht klar bewiesenen Gefahr, andere Wissenschaftler hingegen geben Entwarnung. Nun ist erneut eine Studie veröffentlicht worden, nach der die
Handy-Nutzung nicht zu einem erhöhten Hirntumor-Risiko führt. Die Untersuchung von Wissenschaftlern der American Health Foundation und
US-Kliniken wurde in der jüngsten Ausgabe des "Journals of the American Medical Association" (JAMA) veröffentlicht. Darin fanden die Experten keinen statistischen
Zusammenhang zwischen der telefonierten Zeit und der Wahrscheinlichkeit, an einem Hirntumor zu erkranken. Allerdings hatten die Versuchspersonen erst seit seit
zwei oder drei Jahren ein Handy, so dass die Wissenschaftler ihre Ergebnisse einschränkten.
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20.12.2000
Ericsson will sich von Handy-Produktion trennen
Die schwedische Mobilfunk-Schmiede Ericsson will bei anhaltenden Verlusten die Handy-Sparte verkaufen. Das könnte eintreten, wenn die Telefon-Produktion auch
in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres Verluste schreibt. Zunächst sollen aber mit Hilfe von Restrukturierungsmaßnahmen bei der
Handy-Produktion massiv Kosten eingespart werden, sagte der Unternehmenssprecher von Ericsson Austria, Gerhard Gindl, der österreichischen Zeitung "Wirtschaftsblatt".
Zwei Werke in Schweden seien bereits auf die erfolgreichere Herstellung von Netzwerkausstattungen umgerüstet worden, hieß es weiter. Die Handy-Produktion
selbst habe Ericsson nach Südostasien verlagert. Geplant sind nach Angaben von Gindl auch Produktionsstandorte in Osteuropa. Eine komplette Einstellung der
Handy-Produktion stehe aber derzeit nicht zur Debatte.
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18.12.2000
Siemens verteidigt geplante Mobilfunk-Teddys für kleine Kinder
Der Münchner Elektrokonzern Siemens hat sein umstrittenes Vorhaben verteidigt, im nächsten Jahr funktionierende Mobilfunk-Teddybären für kleine Kinder auf den Markt
zu bringen. Die im Rahmen des "Projekt Leonie" entwickelten Geräte sollten an Eltern vermietet werden, die ihren Kindern Funkkontakt etwa zu Eltern oder Lehrern ermöglichen
sollen, erklärte die Mobilfunksparte des Unternehmens am Freitag (15. Dezember) in München. "Von Dänemark und Schweden über Großbritannien und Frankreich bis
Australien wird Siemens mit schweren Vorwürfen und Beschuldigungen konfrontiert", klagte Firmensprecher Axel Schafmeister. Die dänische Tageszeitung "Berlingske
Tidende" hatte am Dienstag über den Plan berichtet und empörte Reaktionen bei Kinderschützern ausgelöst.
Siemens verkaufe seine Mobiltelefone nicht an Kinder, betonte der Konzern. Der umstrittene neue Dienst, bei dem digitale GSM-Mobilfunktechnik und das
elektronische Peilsystem Global Positioning System (GPS) kombiniert werden sollten, befinde sich derzeit noch in Deutschland in der Erprobungsphase. Die Ergebnisse des
bis März laufenden Tests in rund 50 Münchner Familien bestimmten, welche Dienstleistungen künftig angeboten würden, hob die Handy-Herstellerfirma hervor.
Bei dem Test sollen Kinder über Plüschbären mit zwei Handy-Tasten Telefonkontakt mit einer Leitstelle aufnehmen können und dann je nach Einstellung etwa mit Eltern
oder Erziehern verbunden werden. Eine genaue Lokalisierung des Kindes über GPS sei dann als zusätzliche Dienstleistung auf Wunsch der Eltern möglich, erklärte
Siemens. Das wissenschaftlich orientierte Vorhaben richte sich unter anderem an Eltern mit Kindern, die sich in Abwesenheit der Erwachsenen unsicher fühlten.
Nach Angaben der in Kopenhagen erscheinenden "Berlingske Tidende" sollen die tragbaren Mobilfunk-Spielzeuge rund 200 Gramm wiegen und etwa in einen Teddy
oder einen Rucksack eingebaut werden. Der Generalsekretär des dänischen Kinderschutzbundes, Peter Grevsen, warf Siemens vor, Kinder für kommerzielle Zwecke ausnutzen zu wollen.
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18.12.2000
Unterschiedliche Aussagen über Zukunft von UMTS
Die handyverliebten Deutschen freuen sich auf die Einführung des Mobilfunkstandards UMTS und haben bereits konkrete Vorstellungen, wie sie ihr
Mobiltelefon für die schnelle Übermittlung von Informationen nutzen möchten. Das geht aus einer Umfrage des Bielefelder Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid
hervor. Die Bereitschaft, mehr Geld als bisher für das Handy auszugeben, sei durchaus vorhanden. Im Gegensatz zu diesen Untersuchungen hat die
Unternehmensberatung Mummert und Partner festgestellt, dass nur wenige Mobiltelefonierer mehr Geld für die Nutzung ihrer Handys bezahlen wollen.
Nach Emnid-Angaben interessiert sich jeder zweite Handynutzer speziell für die Übermittlung von Verkehrsinformationen auf sein Telefon. Hoch im Kurs stünden
auch Stadtpläne und Fahrtroutenschreiber, während das mobile Einkaufen eher eine Nischenanwendung sei. Grundsätzlich nehme das Interesse an UMTS-basierten Dienste sukzessive zu, sagte
Wolfgang Best, bei Emnid für Telekommunikation und Informationstechnologie zuständig. Wer schon heute mobil sei, der wolle auch künftig schnell und
ortsungebunden über aktuelle Informationen verfügen. Bei diesen Kunden sei auch die Zahlungsbereitschaft am stärksten ausgeprägt.
Für das Senden und Empfangen von E-Mails werden der Studie zufolge künftige UMTS-Nutzer bereit sein, zusätzlich 15 bis 20 Mark auszugeben, für die
Übermittlung von Verkehrsinformationen zehn bis 15 Mark. Jeder zehnte Handy-Kunde dieses Personenkreises greife schon jetzt mehrmals pro Woche auf
Internetdienste zurück, die über das Wireless Application Protocol (WAP) bereitgestellt werden. Einen ganz anderen Trend hingegen hat die Unternehmensberatung Mummert und
Partner ausgemacht. Nach ihren Angaben wird UMTS für die Handy-Kunden deutlich teurer als GSM. Damit sich die hohen Investitionen in die UMTS-Netze für die
Telekommunikations-Unternehmen lohnten, müssten die Kunden mindestens 100 bis 160 Mark pro Monat zahlen, prognostizierte die Beratungsgesellschaft. Das werde
die Kunden abschrecken. Nur ein Bruchteil der heutigen Mobilfunker werde "auf den Mobilfunkzug ausspringen.
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15.12.2000
Viag Interkom muss Loop Easy Money vorerst einstellen
Kaum hat ein Unternehmen eine innovative und kundenfreundliche Idee, schon kommt der Neid der Konkurrenz auf. T-Mobil hat in dieser Woche vor dem
Landgericht Hamburg eine Einstweilige Verfügung gegen das Viag-Angebot "Loop Easy Money" erwirkt.
Die Telekom-Tochter berief sich bei ihrem Antrag auf das deutsche Rabattgesetz von 1933, dessen Abschaffung vor wenigen Tagen von der Bundesregierung
beschlossen wurde. Allerdings soll die veraltete Regelung erst im Frühjahr kommenden Jahres fallen.
Viag Interkom hat untedessen gegen die Einstweilige Verfügung Widerspruch eingelegt. "Wir hoffen, dass wir in den nächsten Wochen Easy Money wieder
anbieten können. Wenn nicht, dann haben wir keine andere Möglichkeit, als erst wieder im Frühjahr das Angebot auf den Markt zu bringen", so Roland Kuntze,
Pressesprecher von Viag Interkom. Damit könnte T-Mobil dem Weihnachtsgeschäft der Konkurrenz einen Dämpfer verpasst haben. Viag Interkom macht nach eigenen Angaben derzeit einen sehr
guten Umsatz - sicherlich auch wegen ihres bundesweit einmaligen Loop-Angebots. Mit "Easy Money" werden den Prepaid-Kunden pro voller Gesprächsminute, die sie
auf ihrem Loop-Anschluss angerufen werden, drei Pfennig gut geschrieben. Unter der kostenlosen Hotline-Nummer (0800) 1090010 oder mit dem Fax-Infoservice
(0800) 5522277 informiert das Unternehmen seine Kunden, dass Easy Money zur Zeit nicht zur Verfügung steht.
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15.11.2000
Siemens: Im November vier Millionen Handys verkauft
Der Elektronik-Konzern Siemens hat im November dieses Jahres vier Millionen Handys verkauft. Das verkündete Unternehmens-Chef Heinrich von Pierer am
Donnerstag (14. Dezember) in München. Das sei ein neuer Rekord, hieß es. Im gesamten laufenden Geschäftsjahr will der
deutsche Marktführer sogar doppelt so viele Mobiltelefone verkaufen wie im Vorjahr (24 Millionen).
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07.12.2000
Ericsson stiftet zwei Lehrstühle für mobile Kommunikation
Die Ericsson Eurolab Deutschland GmbH wird zusammen mit den technischen Fakultäten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH)
und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Stiftungslehrstühle für den Bereich Mobile Kommunikation einrichten. Beiden Hochschulen wird Ericsson in
den nächsten Jahren finanzielle Mittel für die Einrichtung der Lehrstühle zur Verfügung stellen. Die neuen Lehrstühle sollen zum Wintersemester 2001 die Arbeit
aufnehmen. An der RWTH-Aachen gliedert sich der neue "Ericsson Stiftungslehrstuhl Mobilfunknetze" in die bestehende Fakultät Elektrotechnik- und Informationstechnik
ein. An der Universität Erlangen-Nürnberg wird der Lehrstuhl "Ericsson Stiftungslehrstuhl für Mobilkommunikation" heißen und zum Institut für
Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik gehören.
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04.12.2000
Kleine Funknetze machen UMTS Konkurrenz
Noch bevor der künftige Mobilfunkstandard UMTS an den Start geht, könnten diverse Netzwerke aus Minisendern deutlich schnellere Daten-Übertragungsraten
erreichen. An der Universität Rostock wird derzeit am ersten System dieser Art in Deutschland gearbeitet. Schon bald sollen bis zu 1.500 Studenten per Laptop von
unterwegs mit Highspeed auf das Uni-Rechenzentrum und das Internet zugreifen. Die Übertragungsgeschwindigkeit der WLAN-Netze (Wireless Local Area Network) ist
mit elf Megabit pro Sekunde bereits jetzt fünfeinhalbmal so schnell wie der künftige UMTS-Mobilfunk. Hinzu kommt, dass das Bundesforschungsministerium die Errichtung drahtloser
lokaler Netzwerke an deutschen Universitäten fördert, berichtet die "Berliner Zeitung". 41 Hochschulen bauen Minimobilfunk-Netze auf.
Wie die Zeitung weiter schreibt, könnte damit in Zukunft neben den Systemen der Mobilfunkunternehmen bald ein offenes, anarchisch wachsendes Netzwerk vieler
kleiner Anbieter stehen. In den USA versuchten bereits die ersten Netzanbieter, aus der Technik Kapital zu schlagen. So seien Firmen wie Wayport und Aerzone dabei,
Flughäfen, Hotels und Einkaufszentren mit WLAN-Stationen zu vernetzen. Auf die Idee für die WLAN-Netze war der Computerhersteller Apple gekommen. Als
erster großer Hardware-Konzern hatte das Unternehmen 1999 eine Sende- und Empfangsstation auf den Markt gebracht, die den Kabelsalat in Büros mit mehreren
Computern und Druckern beseitigte. Der Sendeempfänger basierte auf dem offenen drahtlosen Lokalen Netzwerk-Standard 802.11b (WLAN). Die Technologie sorgt nicht
nur für extrem schnelle Datenübertragungsraten, sie ist auch preiswert. Knapp 700 Mark kostet die Basisstation, 350 Mark eine Steckkarte. Außerdem ist der Betrieb
der Mininetze lizenzfrei. Jeder kann ein solches System bei sich zu Hause errichten.
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02.12.2000
Prepaid-Karte von E-Plus jetzt auch roaming-fähig
Wie bereits angekündigt, können Free&Easy-Kunden nun auch international ihr Handy nutzen. Allerdings ist die Übergangslösung, die ab heute (1. Dezember)
seinen Nutzern zur Verfügung stellt, außerordentlich kompliziert. Wer die Prepaid-Karte nutzt, kann sich jetzt eine extra Karte für das Ausland
zulegen. Diese ermöglicht das Telefonieren über die mehr als 100 Roaming-Partner von E-Plus in rund 75 Ländern. Dafür wird ein Laufzeitvertrag über ein Jahr
abgeschlossen, aus dem nach Angaben des Unternehmens keinerlei weitere Verpflichtungen ergehen. Allerdings muss eine Bankverbindung angegeben werden.
Für die Auslandstelefonate gibt es eine separate Rechnung. Die Haken: Mit der Karte erhält der Kunde auch eine neue Telefonnummer. Sobald er
sich im Ausland aufhält, muss die Karte gewechselt werden. Die gleiche Prozedur ist beim der Rückkehr nötig. Der Grund: Die extra Karte funktioniert nicht in
Deutschland. Ab Mai kommenden Jahres will E-Plus dann endlich eine Lösung anbieten, mit der direkt über die eigene Free&Easy-Karte im Ausland telefoniert werden kann.
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02.12.2000
Minutenpakete bei E-Plus jetzt übertragbar
Die in den Time & More-Tarifen von enthaltenen monatlichen Inklusiv-Minuten
können ab Dezember auch auf den Folgemonat übertragen werden. Allerdings geht das jeweils nur einmal. Ein Restguthaben kann also nicht monatelang
"mitgeschleppt", sondern einmal übertragen werden. Danach verfallen die übrig gebliebenen Inklusiv-Minuten. Diese Neuregelung gilt für alle Time & More-Tarife,
ausgenommen Time & More 20 sowie Time & More 20 Student. Bisher verfielen die in einem Monat nicht vertelefonierten Minuten.
Bei Time & More bezahlt man neben der monatlichen Grundgebühr von 20 Mark ein bestimmtes monatliches Minuten-Kontingent. So kosten 60 Minuten 15 Mark im
Monat, insgesamt zahlt man also 35 Mark. So lange das jeweilige Paket reicht, kostet das Telefonat 25 Pf/min, egal wohin und zu welcher Zeit man national
telefoniert (ausgenommen Sonderrufnummern und Rufumleitung). Sind die Minuten aufgebraucht, werden die regulären Tarife mit 99 Pf/min zur Haupt- und 39 Pf/min
zur Nebenzeit ins nationale Festnetz fällig.
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23.11.2000
E-Plus in Berlin: Für 9 Pfennig ins Festnetz
Der Service Provider D-Plus und der Großhändler CP-Telecom haben für die
Hauptstadt einen speziellen E-Plus-Tarif aufgelegt. Konkret: Aus dem Netz des drittgrößten deutschen Mobilfunk-Anbieters kann man in der Hauptzeit für 9 Pf/min
Berliner Festnetz-Nummern anrufen. Es muss allerdings ein monatlicher Mindestumsatz von 9,95 Mark erbracht werden.
Bei Abschluss des Zwei-Jahres-Vertrages gibt es ein Siemens Handy C 351 für neun Pfennig dazu. Der Versand von Kurznachrichten kostet pro Message 15 Pfennig
innerhalb ders E-Plus-Netzes. Die Anschlussgebühr entfällt grundsätzlich. Bis Ende dieses Jahres muss keine Grundgebühr bezahlt werden. Danach werden monatlich 9,95 Mark fällig.
Gespräche ins nationale Festnetz kosten in der Hauptzeit 99 Pf/min und in der Nebenzeit 39 und am Wochenende 19 Pf/min. Telefonate in die anderen deutschen
Mobilfunk-Netze schlagen mit 1,59 bzw. 69 Pf/min zu Buche. Andere E-Plus-Nutzer können für 59 bzw. 39 Pf/min angerufen werden.
Die Abfrage der Mailbox kostet 69 bzw. 39 Pf/min. Bei Nutzung Partner & Family-Option werden rund um die Uhr an allen Tagen 19 Pf/min fällig.
Abgerechnet wird im 60/10-Takt. Die Hauptzeit: Montag bis Samstag von 7 bis 18 Uhr. Die Nebenzeit: Montag bis Samstag von 18 bis 7 Uhr. Wochenende: Samstag 18 Uhr bis Montag 7 Uhr.
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23.11.2000
ADAC: Mehr Pannenrufe per Handy als von Notrufsäulen
Der Handy-Boom in Deutschland hat auch beim ADAC-Pannendienst seine Spuren
hinterlassen. Nach einer Umfrage des größten deutschen Automobil-Clubs haben die Handys den Notruf-Säulen an den Autobahnen inzwischen den Rang abgelaufen.
Inzwischen kommen weit mehr als die Hälfte aller Hilferufe von Mobiltelefonen. Allein im September seien über 60 Prozent von insgesamt 323.000 Hilfe-Ersuchen
Handy-Notrufe gewesen, Tendenz weiter steigend. Dennoch kann man den ADAC auch künftig über die orangefarbenen Säulen erreichen.
Pannenhilfe kann rund um die Uhr aber auch auf anderen Wegen angefordert werden. Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer (0 18 02) 22 22 22 ist der
ADAC im Festnetz ansprechbar. Handy-Besitzer wählen aus allen Netzen die Kurzwahl 22 22 22.
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23.11.2000
Handy funkt Herzdaten zum Arzt
Patienten mit Herzkrankheiten oder Herz-Rhythmusstörungen können schon bald beruhigter in den Urlaub fahren. Ein von der Firma Vitaphone entwickeltes
neuartiges Mobiltelefon kann ohne große Messgeräte jederzeit die wichtigsten Herzdaten ermitteln und an ein fachkundiges Call-Center übermitteln. Dort befasst
sich ein Arzt mit den Angaben und kann notfalls weitere Schritte einleiten. Das EKG-Handy wurde soeben als Weltneuheit auf der Medizinmesse "Medica" in Düsseldorf vorgestellt.
Und so funktioniert es: Einfach Handy aufs Herz legen. Vier Sensoren auf der Rückseite des Geräts messen die relevanten Herzdaten. Der Hersteller kündigte an,
dass das Mobiltelefon demnächst auch über einen GPS-Satellitenempfänger verfügen werde, damit in Not befindliche Patienten mit zu hohem Blutdruck oder bei
einem Herzinfarkt schnell geortet werden könnten.
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12.11.2000
Loop: Bei Anruf Geld
Viag-Interkom-Prepaid-Kunden verdienen ab dem 01. Dezember Geld,wenn Sie auf Ihrem Handy angerufen werden. Für jedes angenommene Gespräch bekommen Sie
eine Prämie von 3 Pfennig je Minute. Sobald 2 DM erreicht sind, wird das Geld dem Kartenkonto gutgeschrieben
VIAG Interkom
07.11.2000
Siemens und Toshiba entwickeln gemeinsam UMTS-Handys
Siemens und der japanische Toshiba-Konzern wollen gemeinsam Mobiltelefone für
den neuen UMTS-Standard entwickeln. Man wolle durch Kooperation die Entwicklungszeit verkürzen, um bei der neuen Handygeneration früh am Start zu
sein. Die ersten Mobiltelefone der dritten Generation sollan Anfang 2002 ausgeliefert werden. Siemens strebt bei UMTS-Handys einen Weltmarktanteil von 15% an.
Rhein-Zeitung
03.11.2000
E-Plus: SMS ins Festnetz
Ab sofort können E-Plus-Kuinden vom Mobiltelefon Kurznachrichten (SMS) an
Festnetzanschlüsse versenden. Mit dem neuen Dienst SMS ToSpeech kann man eine SMS an eine nationale Festnetznummer schicken Die SMS wird dem Empfänger
als Sprachnachricht vorgetragen. Die Wiedergabe der Nachricht erfolgt in deutsch englisch oder französisch Sprache. Die Absenderrufnummer, Datum und Uhrzeit der
Nachricht werden im Anschluss an die Botschaft bekanntgegeben. Der Dienst steht sowohl den Kunden mit Laufzeitverträgen als auch Free & Easy Kunden zur
Verfügung. Der Preis beträgt pro zugestellter SMS 0,39 Mark.
e-plus
03.11.2000
Handys verhindern Krebs
Eine aktuelle britische Studie ermittelte, dass immer mehr Jugendliche das Handy als
Statussymbol nutzen. Mittlerweile haben 80% der britischen Jugendlichen ein “mobile”. Da die Telefonrechnungen meist nicht billig sind, verzichten immer mehr
Jugendliche auf das Rauchen oder fangen es gar nicht erst an. So erzielt die Mobilfunkindustrie mit ihren geräten einen größeren Erfolg gegen das Rauchen, als
milli9onenschwere Kampagnen des Gesundheitsministeriums
ARD
03.11.2000
T-Mobil stellt D1-Roaming-Card ein
Zum 5. November beendet T-D1 das Verfahren der D1-Roaming-Card. Xtra-Kunden
konnten damit nach Bonitätsprüfung wie Vertragskunden im Ausland telefonieren zu den gleichen Preisen. Nachteil war, dass diese Karte eine eigene Telefonnummer
hatte, man konnte allerdings eine (kostenlose) Rufumleitung legen. SMS-Nachrichten kamen allerdings nicht an. In Zukunft kann nur noch direkt über
die Xtra-Card telefoniert werden. Nachteil hierbei ist, dass man in den meisten Ländern nicht direkt telefonieren kann, sondern einen CallBack auslösen muss. Die
Preise sind auch höher als bei den Vertragskunden und das Verfahren funktionert nur in rund 20 Ländern statt in weltweit rund 100 Ländern
T-Mobil

31.10.2000
Rheinbahn mobil
Als erstes deutsches Nahverkehrsunternehmen bietet die Rheinbahn eine
WAP-fähige Fahrplanauskunft. Der Service ist zudem direkt mit den Daten des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und der Deutschen Bahn AG verknüpft. In
Zusammenarbeit mit der Telekom-Tochter T-mobil wurde die Auskunft handy-tauglich gemacht
blick - Rheinbahn-Magazin
31.10.2000
Auktionsuhr hat neuen Besitzer
Die Auktionsuhr, die bei der Versteigerung der milliarrdenteuren
UMTS-Mobilfunklizenzen in Mainz des öfteren im Mittelpunkt stand, ist versteigert. Für 30000 Mark erhielt die Pfleiderer AG in Neumarkt den Zuschlag. Der Erlös und
weitere 5000 Mark, die der Uhrenhersteller Junghans spendete, kommen dem Kinderneurologischen Zentrum (KiNZ) in Mainz zugute.
Rhein-Zeitung
21.10.2000
Mobilcom will UMTS schon 2002 anbieten
Der umtriebige Mobilcom-Chef Gerhard Schmid will es der Konkurrenz wieder einmal
zeigen: Noch vor Branchenriesen wie der Deutschen Telekom und Mannesmann/Vodafone will Mobilcom schon 2002 UMTS an den Start bringen. Bis
dahin soll das erste Mobilfunk-Netz im neuen UMTS-Sfähdäid fähig sein. "Es gibt zwei sehr gute Nachrichten", verkündete Schmid. "Es wird billiger und es geht
schneller. " Schmid hat mit dem weltweit führenden Mobilfunk- Ausrüster Ericsson einen Vertrag über 1,6 Milliarden Euro (3,1 Milliarden Mark) abgeschlossen und bezieht von ihm
schlüsselfertig die gesamte UMTS-Infrastruktur. Der schwedische Lieferant hat sich zu hohen Vertragsstrafen verpflichten lassen, falls es beim Aufbau des Netzes zu
Verzögerungen kommt. Zudem hat Schmid die Schweden überredet, sich an der Finanzierung des Großauftrags zu beteiligen. Damit lägen die Investitionskosten 30
Prozent niedriger als geplant, sagte der Mobilcom-Chef. Geholfen hat dem'Untemehmen aus dem schleswig-holsteinischen Büdelsdorf die Partnerschaft mit
France Te1ecom.Die Franzosen spielten hier ihre Einkaufsmacht voll aus. Zum Netzstart 2002 sollen rund 20 Prozent der Deutschen die neue Technik nutzen
können, so die Planung. Ein Jahr später sollen dann 40 Prozent mit UMTS Daten senden und empfangen sowie - fast schon nebenher - telefonieren können. Für
Schmid ist die UMTS- Technik nicht eine schlichte Weiterentwicklung von Mobiltelefon und Internet, sondern eine Revolution, auf die er sein Unternehmen voll
ausrichtet. "Das wird die Welt verändern", schwärmt der Unternehmer.
Rhein-Zeitung
18.10.2000
“D2 privat” wird umgetauft
Mannesmann Mobilfunk will ab Januar 2001 einen neuen Markennamen für seine
Handyangebote einführen. Wie die Süddeutsche Zeitung heute unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters meldet, hat das Unternehmen dies in einem internen
Schreiben an die Mitarbeiter angekündigt. Statt "D2 privat" soll die Mobilfunkmarke künftig "D2 Vodafone" heißen. Nach der Übernahme des Mannesmann-Konzerns
durch Vodafone wäre es die erste Konzerneinheit, die die neuen Gesellschafterverhältnisse auch im Namen dokumentiert
Telekom-Channel
16.10.2000
Prepaid-Karten ohne Ausweis
Nach einern Urteil des Verwaltungsgerichts Köln müssen sich die Käufer von
Prepaid-Karten für Handys im Geschäft künftig nicht mehr ausweisen. Weil die Telefonkarte im Voraus bezahlt werde, sei die Vorlage eines Ausweises und die
Registrierung des Kunden nicht nötig, betonten die Richter. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Aktenzeichen: Verwaltungsgericht KöIn 11 K 7710/98, 11 K 8087/99, 11 K 240/00,
11 L 406/00
Rhein-Zeitung

04.10.2000
Scheuerles Stuhl gerät ins Wanken
Der Triumph nach der einträglichen UMTS-Auktion ist verpufft, jetzt wird Feuer
gemacht unter dem Chefsessel der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation. Das Bundeswirtschaftsministerium musste Berichte
dementieren, wonach Hans-Dieter-Dieter Scheuerle abgelöst werden soll. “Da ist nichts dran", sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Dabei soll Berlin es gar nicht
gern gesehen haben, dass Scheuerle in jüngster Zeit zu häufig zu Gunsten der privaten Kommunikationsanbieter entschieden hat. Auf Wirtschaftsminister Werner
Müller (parteilos) soll daher massiv Druck ausgeübt worden sein, den ihm unterstellten Scheuerle zum Rücktritt zu bewegen oder ihn zu entlassen. Als
treibende Kräfte gelten der Vorstand der Deutschen Telekom und die SPD-Fraktion. Zeitungsberichte nennen auch schon -einen Nachfolger für den obersten Wächter
des Wettbewerbs auf dem Telekommunikationsmarkt: SPD- Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Sigmar Mosdorf . soll es werden.
Rhein-Lahn-Zeitung
04.10.2000
Bezahlen per Handy
Siemens steigt beim Softwareunternehmen Brokat ein, um gemeinsam ein Produkt
für das Einlaufen per Handy zu entwickeln. Die Münchener übernehmen drei Prozent der Anteile für 72 MillionenEuro. Im Rahmen der Kooperation wollen beide
Unternehmen gemeinsam Software-Produkte entwickeln und vertreiben, mit denen der Verbraucher über das Mobiltelefon bestellen, reservieren und einkaufen kann.
Die Zahlungsbeiträge würden in Echtzeit verbucht, die Bestätigung im Display des Handys angezeigt, hieß es. Zudem werde Siemens Software-Lizenzen der Stuttgarter erwerben.
Rhein-Lahn-Zeitung
02.10.2000
Jeder Zweite telefoniert mobil
Die Zahl der Handys in Deutschland hat nach Angaben des
Bundeswirtschaftsministeriums 40 Millionen erreicht; damit telefoniere jeder zweite mobil. Anfang 2001 würden in Deutschland 50 Millionen Menschen mobil erreichbar
sein, sagt das Ministerium voraus. Damit werde die Zahl der Festnetzanschlüsse übertroffen werden. Bundeswirtschaftsminister Müller erinnerte daran, dass die
Deutschen später gestartet seien, als andere Länder. bei gleich bleibenden Wachstumsraten sei aber damit zu rechnen, dass Deutschland Ende des Jahres
Italien als europaweit größten Mobilfunkmarkt ablöse. Mit der UMTS-Versteigerung sei das Tor zu einem neuen mobilen Markt eröffnet worden.
RP
25.09.2000
Navigation per Handy
Satellitennavigationsgeräte für Autos können noch einfacher, billiger und
wirkungsvoller werden. Die Daimler-Chrysler-ochter Tegaron will im November zusammen mit Computerhersteller Compaq das erste Navigationssystem einführen,
das sich nicht auf einen eigenen Rechner mit CD-Laufwerk stützt. Stattdessen empfängt der MiniPC im Fahrzeug per Handy die Lotsensignale aus der Bonner
Tegaronzentrale. Die Vorteile: Veränderungen des Straßennetzes werden automatisch aktualisiert, ohne dass der Kunde eine neue CD kaufen muss.
Stauwarnungen können besser vom Zentralrechner erfasst und Alternativrouten entwickelt werden. Auch die Anschaffungskosten sind mit ca. 2200.- geringer als
bei den meisten Konkurrenten. Nachteil: Jede Abfrage kostet Telefongebühren.Für eine Abfrage wil Tegaron 2.- in Rechnung stellen.
Spiegel
27.09.2000
T-Mobil muss Mobilfunkmasten abschalten
Der Betreiber des D1-Netzte T-Mobil muss einen Sendemasten im hessischen
Bommersheim abschalten. Dieser Mast befindet sich auf einem Kirchturm und ging erst dieses Jahr in Betrieb. Eine Bürgerinitiative klagte dagegen und erwirkte vor der
4. Zivilkammer eine einstweilige Verfügung. Der Mast muss zunächst bis zur Hauptverhandlung im Dezember abgeschaltet werden.
Sollte das Urteil Bestand haben, werden die UMTS-Lizenznehmer Schwierigkeiten haben ihr Netz auszubauen.
ARD

27.09.2000
Leitpfosten geben Standort an
Mit einem Pilotprojekt will der ADAC in Zukunft den Handy-Notruf leichtermachen.
Inzwischen werden schon über 50% der Notrufe über Handy abgesetzt, die Anrufer kennen jedochhäufig nicht ihren genauen Standort, was zur Vewirrungen und
Verzögerungen bei der Anfahrt der Einsatzfahrzeuge führt. Deshalb will der ADAC an zwei Teststrecken die Leitpfosten mit genauen Angaben über Autobahnnummer,
Fahrtrichtung und Kilomezterzahl ausrüsten. Die beiden Versuchsstrecken befiden sich auf der A5 zwischen Westkreuz Frankfurt und dem Hattenbacher Dreieck und
an der A8 zwischen dem Kreuz Brunnthal und dem Inntaldreieck sowie der A93 bis Grenzübergang Kiefersfelden
Rhein-Lahn-Zeitung
21.09.2000
Mobilcom klagt gegen UMTS-Lizenzvergabe
MobilCom-Chef Schmidt klagt vor Gericht gegen die UMTS-Lizenzvergabe. Es
beständen Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit des Verfahrens. Dadurch dass die Regierung als Lizenzgeber und Versteigerer gleichzeitig Teilhaber an D1 sei, bestehe
der Verdacht, dass die Preise künstlich nach oben getrieben worden seien. Die Lizenzen hätten auch schon für 10-11 Mrd statt 16 Mrd DM vergeben werden
können. Mobilcom legte Widerspruch gegen den Zahlungsbescheid ein. Nach Meinung von Schmidt beständen gute Chancen vor Gericht, man habe eine gute Rechtsposition.
Die für die Lizenzvergabe zuständige Regulierungsbehördezeigte sich über die Klage überrascht; man glaube nicht, dass Mobilcom vor Gericht durchkomme. Es sei ein
offener Prozess gewesen, jeder habe sich melden können, das ganze Verfahren sei gründlich juristisch geprüft worden.
ARD
12.09.2000
Ericsson ist nicht Urheber der Kettenmail
Die Ketten-E-Mail, in der für das Weiterleiten Handys versprochen werden, stammt
nicht von Ericsson. Seit einiger Zeit ist ein Ketten-E-Mail im Umlauf, in dem versprochen wird, dass Ericsson für das Weiterleiten einer E-Mail ein T18s oder
R320s verschenkt. Dazu folgende Erklärung: Das Ketten-E-Mail ist eine Fälschung. Es ist nicht von Ericsson initiiert worden und ist ohne unser Einverständnis gestartet
worden. Ericsson verschenkt keine Handys im Rahmen solcher Aktionen. Es gibt auch keine Anna Swelund bei Ericsson, wie in dem E-Mail behauptet wird.
Ketten-E-Mails gehören nicht zu unseren Marketingmaßnahmen. Wir bitten alle Empfänger einer solchen E-Mail, sie zu ignorieren und nicht weiter zu versenden. Für
die Irreführung unserer Kunden durch Dritte bitten wir um Entschuldigung.
presse@ericsson.de
08.09.2000
UMTS-Nummern beginnen alle mit 015
Die UMTS-Mobilfunkgeräte werden zwölfstellige Rufnummern erhalten und nicht die bisher beim Mobilfunk üblichen elfstelligen. Der Präsident der Regulierungsbehörde
für Telekommunikation und Post, Klaus-Dieter Scheurle, gab am Montag in Bonn bekannt, die UMTS-Nummern würden alle mit 015 beginnen. Jeder der sechs
Anbieter könne damit 100 Mio. Nummern vergeben. Scheurle rechnet nach eigenen Angaben damit, dass die Erwerber der UMTS-Lizenzen nunmehr die neuen Funknetze
zügig aufbauen würden. Er gehe davon aus, dass die Vorgaben übertroffen werden würden. Ihnen zufolge muss UMTS bis Ende 2003 eine Fläche abdecken, in der 25 %
der Bevölkerung leben, bis Ende 2005 sollen rund 50 % erreicht sein
VDI-Nachrichten
08.09.2000
Handys sollen Hinweisschild zur Strahlung erhalten
Nokia, Ericsson und Motorola wollen Handys ab kommendem Jahr mit einem
Hinweisschild zur Strahlungsintensität kennzeichnen. Derzeit werde an der Entwicklung eines weltweit einheitlichen Standards zur Messung der spezifischen
Abstrahlungsrate von Mobiltelefonen (SAR) gearbeitet, der frühestens Anfang nächsten Jahres zum Einsatz kommen solle.
VDI-Nachrichten

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